Magazin

THE BRIEFS, SPIT PINK / 11.12.2018 – Hamburg, Monkeys Music Club

An mein erstes THE BRIEFS-Konzert bin ich so rangegangen wie ein*e Bergsteiger*in: Einfach rauf, weil’s da ist. 2004 war das in der Alten Meierei. Songs kannte ich vorher keine, aber wie ein Blick in den Konzertbericht zeigt, überzeugten mich THE BRIEFS auch ohne Vorkenntnisse: „Recht energisch legten die Amis los und zappelten ordentlich rum. Besonders der Bassist stakste permanent mit ruckartigen, roboterhaften Bewegungen auf und ab. Der 77er American Punkrock lief dem Publikum auch gut rein, nach wenigen Songs wurde bereits ausgelassen getanzt und die Temperaturen stiegen. Sehr nett der mehrstimmige Gesang, wobei jeder der vier auch mal allein zum Einsatz kam“. Da überzeugt mein altes Ich doch mein heutiges und zack! sitze ich bei Kollegen in einer Karre gen Hamburg, um mir die Band nach 14 Jahren ein weiteres Mal zu gönnen.

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Eingereicht von Philipp

MØRDER / 08.12.2018 – Kröker, Kiel-Aubrook

Nachdem MØRDER den Ausstieg Christian „Krille“ Bahrs bekanntgeben mussten, hatte ich durchaus Befürchtungen, ob dies das Ende dieser talentierten Knüppelcombo einleiten könnte, zumal ja auch Pete nicht gerade mit Zeit im Überfluss ausgestattet ist. Aber Entwarnung: Erst konnten MØRDER mit Ex-Affe Nico einen neuen Schlagzeuger präsentieren, dann ist auch noch Feli Grind dazugestoßen, was die Band in Zukunft deutlich flexibler werden lassen könnte. Geile Sache, und so war es keine Option, den ersten Auftritt in dieser Besetzung zu verpassen. Ab in den Kröker, wo Aubrook-Daniel heute auch noch Geburtstag feiert (au weia)!


Kröker

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Eingereicht von Philipp

European Apocalypse: KREATOR, DIMMU BORGIR, HATEBREED, BLOODBATH / 01.12.2018 – Hamburg, Sporthalle

Thrash Metal und kein Ende – und obwohl die SLAYER-Abschiedstour, die EUROPEAN APOCALYPSE-Konzerte mit KREATOR et al und die MTV HEADBANGER’S BALL TOUR mit EXODUS, SODOM, DEATH ANGEL sowie SUICIDAL ANGELS innerhalb des kurzen Zeitraums von neun Tagen knapp hintereinander weg durch Hamburg donnern, sind alle drei Veranstaltungen proppevoll. Das ist schon abgefahren, wir reden hier schließlich von Barcleycard-Arena, Alsterdorfer Sporthalle und Markthalle. Im Falle von KREATOR beeindruckt der Zuspruch besonders, denn SLAYER besitzen den Bonus der Abschiedstour, während Mille & Co. sich in den letzten Jahren stetig in größere Läden hochgeackert haben. Wer hätte das gedacht, als „Pleasure To Kill“ oder „Endless Pain“ herauskamen? Ich find’s super und verdient, zumal KREATOR auch noch eindeutig politisch Stellung gegen Faschodreck beziehen, was sich heutzutage immer weniger Bands trauen, um ja keine (potenziellen) Fans vor den (leeren) Kopf zu stoßen. Fuck ‘em, Hörner hoch für die KREATOREN!


Bilder von Jan ML folgen!

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MTV Headbanger’s Ball Tour: EXODUS, SODOM, DEATH ANGEL, SUCIDAL ANGELS / 04.12.2018 – Hamburg, Markthalle

Auch wenn man generell eher ein Freund des Zwei-Bands-Only-Konzepts ist, so strahlt dieses perfekt zusammengesetzte Billing doch hinreichend viel Macht aus, um jedem Nörgler das Maul zu stopfen. Alle vier Bands sind jeweils eine Bank für sich und ich bin mir sicher, dass es nur ganz wenige Besucher*innen gibt, die auch nur eine der Bands noch nicht live gesehen haben. Dazu sind gerade EXODUS, SODOM und DEATH ANGEL zu häufig auf Tour, SUICIDAL ANGELS ja eigentlich auch, halt nur ca. drei Jahrzehnte weniger... Und alle waren sie bereits auf dem HEADBANGER’S OPEN AIR. Aber Wiedersehen macht Freude, zudem erwarten viele das neue SODOM-Line-Up mit Spannung, welches erst einmal in Hamburg zu Gast war (Weltturbojugendtage, wir berichteten). Rüdiger Naffin, der olle Autogrammjäger, öffnet die Türen seines Naffinmobils und wir donnern straight nach Hamburg. Let’s thrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrash!

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AGE OF WOE, VON DRAKUS / 30.11.2018 – Kiel, Alte Meierei

4.675

Vor ziemlich genau zwei Jahren begeisterten die Schwedendeather AGE OF WOE bereits die Meierist*innen mit einem Auftritt jenseits aller gängigen Klischees. Ob dieses Zwischen-den-Stühlen-Sitzen der Grund dafür ist, dass sich auch heute wieder mal viel zu wenig Leute einfinden? Man weiß es nicht, aber verrückterweise scheint es für die INFERNAL CRUST BRIGADE und vergleichbare Veranstaltungen (gibt es die?) an Wochenendterminen NOCH schwieriger Leute zu ziehen als unter der Woche. Ich kann mir vorstellen, dass das auf Dauer frustig sein muss und ab einem gewissen Punkt auch schlicht schwierig, das überhaupt finanziell zu tragen. Einige der Anwesenden und andere Freund*innen der INC entwickeln zusammen mit der Konzertgruppe aber gerade Ideen und Konzepte für eine potenzielle Zukunft der infernalischen Konzertreihe.

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Eingereicht von Philipp

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