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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Sonntag, 04. November 2012 23:56
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Geschrieben von DoctorJoyBoy Love
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Zugriffe: 2944

Böse geht sie los, die neue
NOM-Platte, allerhand düstere Klänge bis hin zu ner richtigen
Maschinenpistole sind zu hören, bevor es richtig losgeht. So richtig
derbe halt. Was dann kommt rechtfertigt aber diese dramatische
Ankündigung. Schon beim ersten Song „Deconstruction of Humanity“
zeichnet sich ab, dass NOM auf diesem Release so versiert wie
vielleicht noch nie klingen. Sehr gekonnt wird zwischen Melodie und
„In-Die Fresse“-Riffs, zwischen Gebrüll und Gesang variiert. Die
jahrelange gemeinsame Erfahrung im Songwriting ist definitiv zu
hören. Die Band funktioniert bei straighten Abgeh-Rocksongs
(„Whatever“) ebenso wie in ihren Metal-Ausflügen („Raiser“,
„Man of Vision“) ohne dabei zu sehr nach etwas anderem als NOM zu klingen. Brachial, druckvoll und tight kommt das Ganze daher. Eigentlich genauso zwingend,
wie ich NOM live schon auf ihren letzten Konzerten wahrgenommen habe. Einzig der etwas klinische
Gitarrensound und die starke Masterkompression, die bei Peaks im
Bassbereich den Gesamtsound ein Wenig flattern lässt, sind nicht so
meins, aber das ist wirklich ein sehr kleines Haar in der Suppe. Ansonsten lässt der Sound ebenfalls kaum Wünsche offen.
Auf alle Fälle ist NOM hier eine
wirklich beeindruckende Platte geglückt, die den Vergleich mit "großen" Bands über weite Strecken nicht zu scheuen braucht. Wer sich für ENTOMBED, frühe
SMOKE BLOW, Stonerhardcorepunk oder einfach gute Melodien und
Gitarrenriffs begeistern kann, sollte hier dringend mal reinhören.
Ausfälle: keine. Besondere Anspieltipps: die genannten
„Deconstruction of Humanity“, „Whatever“, „Man of Vision“
sowie das treibende „Soul City“. Gleich nochmal in den Player....
Reinhören auf
http://nuisanceofmajority.bandcamp.com/
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Sonntag, 04. November 2012 19:06
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 1227
Als ich unlängst mal wieder sinnlos im Internet rumgammelte,
blitzte aus den unendlichen Weiten dieses Mediums eine Meldung auf: DEVIN
TOWNSEND IN HAMBURG! Mit FEAR
FACTORY! Aber… im Logo? Ein paar hektische Klicks später hielt ich zwar
mein Ticket in den Griffeln, wunderte mich jedoch immer noch über die Wahl dieses
Auftrittsortes, füllen doch beide Bands einzeln deutlich größere Läden. Nun,
ein paar Wochen später flatterte dann auch die Meldung rein, dass das Konz in
die Markthalle verlegt worden sei. Ein Glück!

Bilder von Jazz und Börbel