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Kategorie: Ankündigungen & Termine
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Veröffentlicht: Mittwoch, 04. Januar 2012 18:30
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Geschrieben von Dicki
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Zugriffe: 758


Fr., 06.01., Einlaß: 21.00 Uhr - Live: The Stereo Romeos
SleazePunk in the Djunglebude: Im Rahmen einer GeburtstagsParty gibt es heute einen nagelneuen Rockhammer auf´e Ohren! Wer hört denn heute noch diesen verschwitzten, lauten, dreckigen Hardrock-verseuchten Punkrock aus Skandinavien von vor zehn Jahren? Die Antwort: The StereoRomeos! Da ham sich vier Jungs aus Kiel, u.a. der Drummer der mittlerweile aufgelösten Bad Days, zusammengetan, um so richtig die Rockstar-Scheiße durchzuziehen mit harten Riffs, Drum-Donnerwetter, Mitgröhl-melodien und Kajal! Das ist SleazePunk! Yeah! Welcome to the Djunglebude!
Danach legt DJ JoyBoy auf, und das heißt, es gibt wieder eine bunte Mischung aus Punkrock-Classics, brandheißem Scheiß und Evergreens!
https://www.facebook.com/pages/The-StereoRomeos/125626130882194?sk=info
Sa., 07.01., Beginn: 23.00 Uhr – Party: Lollypop und Lindyhop präsentiert: Elvis Presleys Birthday Dance
The King is Dead , Long live the King .Lollypop und Lindyhop mit einen Jailhouse Rock 50s RnR Elvis Special. Wie immer mit dem Berliner Star DJ Export Swango alias Noise Noir *Queen Calavera HH, White Trash B, K 17 B*
Zum Geburstag des King of Rock n Roll gibt es ein liebevolles Elvis Special bei der Lollypop und Lindyhop Party. In gewohnter Manier gibts Red Hot Rockabilly ,feinsten Gangster Swing , Jump n Jive, Doo Wop, Twist, Northern and Popcorn Soul und Rythm and Blues Granaten mit reichlich Elvis Raritaeten und Evergreens. Am 08.01.2012 wäre Elvis 77 Jahre alt geworden.
https://www.facebook.com/events/181613048601353/
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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Montag, 02. Januar 2012 11:51
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Geschrieben von Leif Ledger
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Zugriffe: 3880
Das ist sie also, das erste große Machwerk der Flensburger Deathmetal-Hoffnung "Methods of Massacre" mit dem viel versprechendem Titel:
"Perverted to Perfection".
Kurz zur Optik des Silberlings, ein nettes kleines Digi, komplett selbstgemachtes Artwork vom Sänger Hannes welcher sein graphisches Können schon oft für den Flensburger Underground unter Beweis gestellt hat. Schlangenzüngelnde Nonnen im Schädelkranz ziehren das Cover und in den Credits nur relevannte Infos ohne viel blabla, sehr schön.
Zur Mucke:
Die Jungs gehen mit einer ausgewogenen Mischung aus oldschool Death und Gore-Grind Anleihen in die Startpostion und überzeugen im Opener sofort mit technischem Können und angebrachter frühneunziger Rumpelattitüde, "Misanthropic Thoughts"?? und wie!!!
Weiter geht die wilde Fahrt mit "Death by Deepthroat", der Song, welcher mir bei diversen vergangenen Konzerten immer wieder die Schuhe ausgezogen hat, hier treffen alte Carcass auf Six Feet Under Groove mit einer Eiterkelle voll Haemorrhage, fett geil.
Mit dem Albumtitel gehts weiter, hier lockert sich das Songwriting etwas auf und das eine oder andere Metalcore-Riff schleicht sich mit ein. In den weiteren Songs wird dieses Niveau gekonnt gehalten, obwohl mein Nerdherz gerade Alarm schlägt weil mir das Oldschoolgeschlachte zu Beginn der Platte subjektiv besser gefällt.
Wir Nähern uns dem Ende der 9 Brecher und nanu(!), sanfte Bassackorde sabbern durch meine Boxen, zuerst weird, überfällt einem schnell ein wohlig warmes Gefühl, tolle Melodien, sehr mitreissend, auch hier staune ich wieder über die fähigkeiten des noch durchaus jungen Trommlers, welcher alle Register zieht,"I wonder how spermwhales taste like"(sic!) starke Nummer!
Mit "First Snow" bekommt der geneigte Hörer ein Joint Venture mit dem Mikroschmeichler von This We Are serviert, eine gut gelungene Emocore Nummer, jedoch für meine Nerdgehörgänge eine zu seichte Leckerei.
Beendet wird die Drehscheibe mit dem selbstbetitelten "Methods of Massacre", solides Deathcore-Handwerk mit grausig schönen Vocals.
Fazit:
MoM haben einen fulminanten Erstling gebastelt welcher es locker mit aktuellen Majoracts aufnehmen kann. Eine unterm Strich gute Mischung aus neu und alt im Bezug auf Songwriting und Sound, absolut geniale Songtitel/Texte, nie langweilig und durchweg eigenständig so das man zu keinem Zeitpunkt den Drang verspürt die Skip-Taste zu drücken.
Einziges Manko könnte der krasse Spagat zwischen derbe oldschool und postneunziger Metalcoresound sein, aber das ist Geschmackssache, letzlich auch nich schlimm weil der Sänger den roten Faden permanent bei der Stange hällt.
Für mich sind die Hits ganz klar "Death by deepthroat" und "Your bloodshed buried in oblivion", absoluter Suchtcharakter!
"Perverted To Perfection" ist ein Must Have! für jeden Freund fetter Deathmetalklänge, hier ist ganz klar, da kommt was ganz grosses aus den Katakomben Flensburgs auf uns zu.
Hail and Kill Metalheads!
Leif Ledger