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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Mittwoch, 09. Februar 2011 20:40
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Geschrieben von Andy
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Zugriffe: 1077

Nicht mal ein halbes Jahr ist meine letztes KEITZER Review alt und schon haben die Musikanten 30 neue Minuten eingespielt. Es dröhnt dann auch gleich von Anfang an ordentlich aus den Boxen, nur leider nicht mit der gleichen Wucht wie die letzte Platte, besonders die Drums könnten etwas mehr Power vertragen. Stilistisch wird wieder Death Metal mit viel Grindcore vermengt und zum Würzen eine Prise Crust hinzugefügt. Bock macht die CD schon, wirklich mitreißen kann sie mich dann aber doch nicht. Der Funke will einfach nicht überspringen, einiges an Potenzial verschenkt. Dafür kommt die CD genauso wie die neue NECROMORPH mit nem schicken Sticker.
6,5 Punkte
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Kategorie: Berichte aus dem Pit
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Veröffentlicht: Mittwoch, 09. Februar 2011 19:21
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Geschrieben von Leo
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Zugriffe: 1248
Der Kontostand ist in die Minuszahlen gesunken, die überwunden geglaubte Winterkälte wieder im Umlauf, und unter diesen Umständen soll ich nen ganzen Zehni für ein Konzert im Knust opfern, bei dem ich gerade mal die Vorvorband kenne? Nö, soll ich nicht, mach ich aber trotzdem, Ende des Monats heißt schließlich nicht nur Pleitesein, sondern auch: Bald geht’s wieder aufwärts. Und die SPITTING SHARKS sind auch noch eine Vorvorband, die ich lang nicht mehr gesehen hab und die ich ganz gerne mag.
Nachdem sich auf wundersame Weise sogar noch eine VVK-Karte ergattern ließ, bin ich erstmal ein wenig irritiert beim Eintritt in den warmen Laden: Was ich als dunkles, mittelgroßes Konzertkabuff in Erinnerung habe, entpuppt sich als recht gemütlicher Zweiteiler mit richtigen Tischen und Stühlen zum drauf sitzen und sogar einer Leinwand als einer von zwei Möglichkeiten, in diesem Raum Fußball zu gucken. Ich bin beeindruckt, weiß aber noch nicht so ganz, was ich davon halten soll. Lieber erstmal in vertrautere Gefilde begeben, in dem Kabuffteil wird’s nämlich langsam bunt und neblig:
Die SPITTING SHARKS spielen an diesem Abend ihre letzte Show mit Gitarrist Christoph, von Traurigkeit ist anfangs allerdings nicht viel zu spüren. Ohne viel Gewese, aber mit satter Auftrittsenergie steigen die Dame und die Herren ins Programm ein. Ich bin mal wieder sehr fasziniert von Franzis Stimme, die so wunderbar dreckig und irgendwie schmierig klingt, wie sich das für gesundete Stimmbänder gehört. Nach dem gelungenen Einstieg geht’s meiner Meinung nach leider ein wenig bergab mit dem Elan, vielleicht sind mir einige Teile der Songs aber auch einfach zu eingängig, „Cat’s Whiskers“ zum Beispiel mag ich mittlerweile leider echt nicht mehr hören. Umso größer ist meine Begeisterung für die auch nicht zu knappen Rockabilly-Parts mit fetter Kontrabass-Untermalung. Zum Abschied darf Christoph am Ende noch selbst ein Liedchen singen, dann solls auf der Bühne mit Ska weitergehen, bisschen seltsame Kombi, aber was solls.