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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Dienstag, 10. August 2010 00:00
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Geschrieben von Andy
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Hell-Born - Darkness
(Witching Hour Prod)
Wieder 'ne Band aus Polen, davon hab ich aber gerade 'ne Menge. HELL-BORN spielen oldschooligen Deathmetal mit etwas Black Metal beigemengt. Die Platte ist eher unspektakulär, aber keinesfalls schlecht, nur leider nichts Besonderes, ich finde nichts, was diese Band auszeichnen würde und daher wird die CD wohl in den Plattenschrank wandern und den Weg so schnell nicht wieder herausfinden. Das Digipack ist wie alle Limited Editions von Witching Hour gut aufgemacht und das Booklet kommt im Mattenpapier, was gut aussieht, aber die Texte sehr schwer lesbar macht, was aber nicht wirklich schlimm ist, denn so doll sind die eh nicht. Als Dreingabe für die limitierte Version von “Darkness” gibt es noch sechs Livesongs aus dem Jahre 2003, die aber von der Soundquali vergleichbar mit diesen schrecklichen Handykameravideos auf Youtube sind.
6 Punkte
Andy
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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Montag, 09. August 2010 00:00
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Geschrieben von Andy
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Zugriffe: 975
Desert Daemon - So called Vagabounds
(Eigenproduktion)
Wer meinen Bericht zur Kieler Woche gelesen hat, erinnert sich vielleicht noch daran, wie meine Meinung zur Show der Flensburger DESERT DAEMON ausgefallen ist. (Wers vergessen hat, liest hier am besten noch mal nach: http://mosh.dremufuestias.de/index.php?option=com_content&task=view&id=2660&Itemid=116 )
Da wunderte ich mich doch ein wenig, als ich 'ne Mail bekam, in der die Band mich fragte, ob ich nicht Lust hätte ihre neue EP “So called Vagabounds” zu rezensieren. So sitze ich jetzt hier vor meinem Laptop und höre mir das neue Werk der fünf Herren an. Erstmal muss ich ja sagen, dass es mir doch schon sehr positiv auffällt, wenn eine Band ein Review, das nicht unbedingt gut ausgefallen ist und dazu auch noch leicht als bösartig zu verstehen sein könnte, nicht allzu ernst nimmt und dann auch noch damit kontert, mir das neue Machwerk zu schicken. Hab da schon ganz andere Reaktionen erlebt.
Kommen wir nun endlich zum Inhalt der CD: Uns werden drei Songs mit einer Gesamtlänge von knapp zwölf Minuten geboten, hier könnte gemeckert werden, dass das ja gerade mal 'ne Single is, aber keine EP, aber da “Call me green” von TACKLEBERRY ja auch nur 'ne Minute länger ist und sich Album schimpft, geht das in Ordnung. Der Opener trägt den Titel “Grind train robbery”, wobei ich denke, dass es wohl Grand und nicht Grind heißen soll. Entspannter Wüstenrock Song und der perfekte Soundtrack, um durch die norddeutsche Prärie zu cruisen. Nummer zwei “Love is a lie” ist dann eher was zum Kuscheln (Mann, dass ich so was mal schreiben würde, hätte ich auch nie gedacht). Jetzt nicht unbedingt mein Ding, aber objektiv betrachtet gibt’s auch da wenig dran auszusetzen. So weit so gut! Beendet wird die Platte vom Song “So far so good”, bei dem man ganz gut erkennen kann, was mein größtes Problem mit der Musik der Jungs ist: Es ist einfach zu brav, es klingt nach Radio und ohne Ecken und Kanten ist ein Wiedererkennungswert der eigentlich ganz guten Songs leider nicht wirklich gegeben. Die Musik ist okay und die Musiker sind wohl ganz coole Typen, die sich selber nicht ganz ernst nehmen, sonst hätte ich, nachdem was ich vorher geschrieben habe, bestimmt nicht noch mal die Möglichkeit bekommen. Ach ja, und weil es ja nie ganz ohne Namedropping geht: Produziert wurde das Teil von Markus Gumball, der auch für die GUANO APES die Knöppe bedient hat.
6,5 Punkte
Andy