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Kategorie: Interviews
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Veröffentlicht: Mittwoch, 10. März 2010 01:00
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Geschrieben von Matt
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Zugriffe: 5409
Auf dem letztjährigen WITH FULL FORCE-Festival spielte am zweiten Tag eine Combo zum Aufgalopp, die uns hauptsächlich wegen ihrer Herkunft neugierig gemacht hat: NERVECELL aus Dubai. Wir erwarteten eigentlich nichts bestimmtes und wurden mit astreinem, handwerklich gut gemachten Death-/Thrash versorgt. Da die Vorstellung „Dubai“ ja im Allgemeinen mit anderen Bildern verknüpft ist, als mit Mattenträgern, Kutten und fiesem Mosh, blieb die Neugierde und wuchs die Idee, die Wüstensöhne einmal auszuquetschen.
Gesagt – getan, so stand mir in den letzten Wochen Axtmann Rami Mustafa Rede und Antwort, wir hatten immer mal wieder von der NERVECELL-Europa-Tour aus Kontakt, und ackerten uns durch das Interview, welches Ihr jetzt komplett hier lesen könnt.
Als Anknüpfung an Andys Länderreport Lettland kann man auch sagen, hier ist der Länderreport Part II: Vereinigte Arabische Emirate. Viel Spaß!
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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Dienstag, 09. März 2010 01:00
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 1672
In Rezis von Kieler Bands liest man ja häufig Bemerkungen wie “boah, wieder so’n Gebretter vonne Küste” oder “was tun die den Norddeutschen bloß ins Trinkwasser, die ham offenbar die Härte gepachtet”. Aber dabei wird gern übersehen, dass es hier auch eher melodiös aufspielende KollegInnen gibt.
Auch die TYPHOON MOTOR DUDES haben wieder einen ganzen Sack voller Ohrwürmer eingetütet und zeigen sich gerade im Bereich der Hooklines und Refrains (samt O-ho-hos) weiterentwickelt. Der leicht raue Gesang von Ole verhindert dabei, dass es zu „nett“ klingt.
Insgesamt könnten die Dudes aber doch auch ‘ne Portion Rotz und Dreck mehr vertragen, zwei, drei Titel kommen bisken zu zahnlos daher.
Auf der Haben-Seite stehen zum Glück jedoch genügend Volltreffer, so zum Beispiel „Back For More“ (mein Fave, Hammer-Mitsingbiest), “Glass And Good Luck Brittle Muck“, „If Only“, „Into Confusion" (mit Gastgesang vom ollen Letten) oder das flotte „No Reason“.
Überflüssig zu erwähnen, dass die Ulf-Nagel-Poduktion schön cremig den Ohren schmeichelt – „Stranded In Hell“ ist somit ein gelungener Nachfolger zu „Common Loser“, da darf man sich vom etwas unspektakulären Coverartwork auf keinen Fall abschrecken lassen (und das Innere ist weitaus spannender – da lassen die Dudes glatt die Hosen runter…)!
8,5 Punkte
Philipp