AFFENMESSERKAMPF, MOE, NARCOLAPTIC, AUSGELEBT / 20.02.10 - Kiel, Alte Meierei
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Montag, 22. Februar 2010 01:00
- Geschrieben von Andy
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Your friendly Webzine from the Neighbourhood Hier nochmal Flyer und Treffpunkt:

Eine Woche später hier der Bericht von Nothington inna Bude....
Als ich von zuhause losstiefelte, hatte ich noch die Befürchtung, dass nicht allzu viele den Weg in die ehrenwerte Schaubude finden würden. Wär aber auch fast verständlich gewesen, um ordentlich gehen zu können, müsste man sich schon fast Ketten auffe Sohle hauen. Mitm Bike konnte man eh vergessen, die Straßen sehen ja aus wie kleine Gebirgslandschaften. Glücklicherweise haben aber so einige Lütts mitgekricht, dass Nothington ein super Debütalbum "Roads, Bridges And Ruins" (erschienen auf dem BYO-Label der Gebrüder Stern) rausgehaun haben. Als ich gegen 22.30 angelangte (-rutschte), spielte die Vorband bereits. Wie sie genau hieß, hab ich leider nicht verstanden, wat mit Streetirgendwat (hab ich verstanden, kann aber auch völlich falsch sein).
Oft werden einem ja so sinnreiche Fragen wie „was ist dein favorisierter SLAYER-Song?“, „sortierst du deine Platten alphabetisch, geographisch oder autobiographisch?“ oder – ganz beliebt – „was waren die fünf besten Konzis, die du je gesehen hast?“ gestellt.
Knifflige Scheiße. Wobei mir selbst irgendwann aufgefallen ist, dass in meiner stets variierenden Antwort auf letztere Frage immer ein Ereignis auftaucht: Mein erstes SAINT-VITUS-Konzert vor über 20 Jahren in der Hamburger Markthalle.
Die Voraussetzung war damals schon ideal: Ich kannte keinen Ton der Band, wurde von ‘nem Kumpel mitgeschnackt (Danke dafür, Boris!) und stand dann fassungslos vor der Bühne, als Dave Chandler, Wino, Armando Acosta und Mark Adams mit ihrem völlig schratigen Erscheinungsbild an ihre Instrumente schlurften und den Mob mit einem magischen Konz ins Nirwana doomten.
Nun also die Reunion fast im „Born Too Late“/“V“-Line-Up (am Schlagzeug Henry Vasquez von ARCHIE BUNKER) – JanML (kursiv) und Philipp waren vor Ort:
Bericht von Jan ML und Philipp. Fotos von Jan und Nico.
Teil zwo des Split-Berichts zum TOTIMOSHI / MASTODON - Konzert. Hier gehts zum Teil eins!
... Danach stürmten erstmal alle Raucher ins Foyer und man hatte schlagartig wieder Platz. Auf der Anzeigetafel erschien ein neues vermeintliches Bandlogo, Volcom oder so. Bei mittlerweile 5 Mikros und einem Keyboard auf der Bühne hätte das ja sein können. War aber wohl doch nur Werbung des Gitaren Endorsers, jedenfalls erklangen nach einem kurzen sphärischen Düsterintro die ersten Töne von "Oblivion" und der Laden war ratzfatz wieder ordentlich voll. Klar, das Ding drängt sich als Opener ja geradezu auf. Es waren im Publikum schon Gerüchte zu vernehmen, die Band würde die gesamte "Crack the skye" durchspielen und als dann "Divinations" kam, war klar, dass die Leute recht hatten. Mit Überraschungen bei der Songauswahl war also erstmal nicht zu rechnen. Auf der Anzeigetafel lief dazu ein surreales, Tool-mäßiges Video, was ja ganz prima passt, aber die Aufmerksamkeit doch ziemlich vom Geschehen auf der Bühne ablenkt.