HEXENBRETT, KARLOFF / 08.01.2026 – Kiel, Schaubude (im Hinterhof)

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Österreicher, Schweizer oder Italienerinnen? Frauen oder Männer? Black Metal oder Giallo-Soundtrack? Bei HEXENBRETT scheint alles unklar, mit Rock-Standards der Identifikation des Publikums mit den Musikern oder einer klaren, festen Besetzung wird gebrochen. Angeblich spielen die kreativen Köpfe HEXENBRETTs, welche die Platten aufnehmen, live gar nicht selbst in der Band. Die starren Masken verhindern selbst beim Konzertbesuch jegliche Aufklärung, zumal man in den Artworks der Alben auch nur schemenhafte Umrisse erkennt. Legenden und Mysterien erhöhen den Reiz, zumal eines dann doch glasklar ist: Die Musik ist mal richtig originell! Wenn HEXENBRETT Black Metal mit 70er Hardrock und Horrorfilmscore verbinden, bleibt kein Auge trocken. Dazu kommen auch noch KARLOFF, ebenfalls eine Dying-Victims-Band, die bereits mehrere Paukenschläge ertönen lassen hat (höre: vor allem bisher die „Raw Nights“-EP sowie das Debutalbum „The Appearing).

 

HEXENBRETT

Bilder von MJ.

Bewertung: 5 / 5

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HEADBANGERS OPEN AIR XXVII / 24.07.2025 – Brande-Hörnerkirchen, Tag 1

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Gestärkt durch die Euphorie des Vorabends fliegt der Schultag an mir vorbei und schnell geht es danach zurück nach Brande-Hörnerkirchen. Doch egal wie sehr wir uns beeilen, für STRIKE MASTER und TORANAGA ist es zu spät. Zum Glück habe ich beide bereits gesehen (wer erinnert sich nicht gern an die SAXON-Tour 1990 mit METAL CHURCH und TORANAGA!). Den Rest von HAMMERKING sehen wir zwar noch, aber diese Band erscheint mir mit ihrem hohlen Pathos und den Mitsingspielchen eher deplatziert auf diesem Festival. König hier, Hammer dort, dat ist nix. Aber ganze vier kultige Combos kommen noch, da heißt es ab in die erste Reihe oder im Falle von MJ sogar noch davor in den Graben!

 

DESTRUCTOR

Fotos von MJ.

Bewertung: 5 / 5

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DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT, HAERESIS / 27.12.2025 – MS Stubnitz, Hamburg

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Dass dieses Konzert ausverkauft sein würde; damit war nicht unbedingt zu rechnen. So kann ich von Glück sprechen, dass ich kurz vor knapp noch ein Ticket im VVK ergattere. Also irgendwie fix den Arbeitstag durchbringen, die Bahn nach Hamburg nehmen (nur ein kleines bisschen Verspätung) und ab zum Liegeplatz der MS Stubnitz. Dort hat sich bereits eine beachtliche Schlange gebildet; die Shirt- und Ticketkontrolle geht aber recht zügig vonstatten, sodass man sogar noch ein bisschen vom HAERESIS – Soundcheck mitbekommt. Allein dabei dröhnt der Schiffsrumpf bereits ... - ich glaub, das wird gut!

 

DNS

 

Bewertung: 5 / 5

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HEADBANGERS OPEN AIR XXVII (WARM UP) / 23.07.2025 – Brande-Hörnerkirchen, Tag 0

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Was für ein verrücktes HEADBANGERS OPEN AIR! Und zwar aus mindestens zwei Gründen: Erstens lagen die Sommerferien in S-H lange nicht mehr derart spät, sodass das HOA tatsächlich noch in die letzte Schulwoche fällt. Ich weiß noch, dass ich mal als Referendar von meiner damaligen Schule am Freitag direkt nach Wacken gefahren bin, aber das war halt auch in den Neunzigern. Und zweitens spielen wir mit CATBREATH selbst aufm HOA – ein Spaß, der mir zuletzt 2001 mit BONEHOUSE vergönnt war. Und: 2025 markiert mein 25. HOA in Folge! Einige Male konnte ich wegen eigener Konzerte nur „halb“ hinfahren, aber seit 2001 war ich konstant am Start. Durch die schulischen Verpflichtungen heißt es natürlich, erst mal zwischenzufahren, Donnerstag noch beschulen, Freitag ebenfalls plus Zeugnisvergabe, aber dann endlich auch vor Ort bleiben und zelten.

 

CATBREATH

Bilder von Silvia Blaser und MJ.

Bewertung: 5 / 5

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YEAR OF THE GOAT, ROPE SECT / 19.12.2025 – Hamburg, Bambi Galore

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Mit diesem Konzertabend schließt sich gewissermaßen ein Kreis für mich. Denn mein erster Besuch im Bambi fand 2011 statt, es spielten damals (fast 15 Jahre her, unglaublich) GRAVE MIASMA, NECROS CHRISTOS und GRIFTEGARD. Bei GRIFTEGARD sang Thomas Ericksson, eben eine der drei Stimmen von YEAR OF THE GOAT. Es waren diese ergreifenden Vocals , die mich 2011 dann auch gleich zur ersten EP „Lucem Ferre“ von YEAR OF THE GOAT greifen ließen. GRIFTEGARD lösten sich leider 2015 auf, aber der geniale Occult Rock/Metal von YEAR OF THE GOAT fesselt mich gleichermaßen. Wobei der Begriff „Occult Rock“ schwammig ist und nichts über die Musik aussagt. Ich würde sie daher als Psychedelic 70er Rock bezeichnen, getragen von magischen Melodien, komplexen Gesangsarrangements und wunderschönen Gitarren. BLUE ÖYSTER CULT, THE DEVIL’S BLOOD, GHOST oder JEX THOTH höre ich manchmal heraus, Fakt ist aber, dass die Melodien bei YEAR OF THE GOAT alle möglichen Vorbilder oder Vergleiche hinter sich lassen. Live konnte ich die Band erst zwei Mal sehen, beide Gelegenheiten ergaben sich 2016 an eigentlich unpassend anmutenden Orten (Wacken und METAL HAMMER PARADISE), so dass ich extrem froh bin, die Band endlich wieder live sehen zu können und zwar im fucking Bambi!

 

YEAR OF THE GOAT

Fotos von MJ.

Bewertung: 5 / 5

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