Trashfest XI, 24. - 27.06.06, Hoogeveen (Holland)
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Dienstag, 21. November 2006 00:00
- Geschrieben von Bolle
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Und da wurde noch mal richtig ausgeteilt.
Your friendly Webzine from the Neighbourhood Veranstalter Imre kann zufrieden sein – die Jubiläumsausgabe des FORCE ATTACK war mit ca. 14000 BesucherInnen die bisher erfolgreichste Auflage der „besten Punker-Party der Welt“. Grund? Natürlich die Auswirkungen der Fußball-WM, die… Na ja, was soll man nach Gründen suchen, wichtiger ist wohl, dass dat Festival völlig stressfrei ablief (zumindest ist mir nix Gegenteiliges zu Ohren gekommen), was ja nicht auf jedem Force Attack so war, wenn man z.B. an das Jahr denkt, in welchem ein Förster-Hochstand abgefackelt worden ist und nur ein Großeinsatz der Feuerwehr einen flächenübergreifenden Waldbrand hatte verhindern können (!).
Dann mach ich an dieser Stelle doch mal weiter. Zwar wurde der Autor von Teil 1 und 2 Sonntag Nachmittag noch bei STRONGBOW gesichtet, hat aber anscheinend noch während des Auftritts seine sieben Sachen gepackt und sich aus dem wortwörtlichen Staub gemacht, der von diversen Gestalten fröhlich mit Plastikschalen vom benachbarten Fressstand gen Himmel befördert wurde.
Leider war das auch schon alles an Aktivität im Pit, die Band rockte eigentlich ganz gut los aber anscheinend war es noch zu früh oder sie waren eher unbekannt, jedenfalls wollte es nicht wirklich voll werden. Naja, mir hat´s musikalisch verdammt gut gefallen, nur schade, daß das Akkordeon erst zum Schluß ausgepackt wurde, bei dem Bandnamen hatte ich mir doch ein wenig mehr folk-Einfluß gewünscht.
Abgefahren beim FORCE ATTACK finde ich ja immer, dass dit musikalische Programm erst nachmittags beginnt. Wo man es auf so Metalevents wie Wacken vor der ersten Band kaum aufs Klo schafft, hat man in Behnkenhagen ausgesprochen lange Zeit für ’nen leckeres Punkerfrühstück (direkter Vergleich: Beginn der ersten Band in Wacken: 11.00 Uhr morgens, aufm FORCE ATTACK: 14.30 Uhr…) - Punkeruhren gehen anders… Der werte Leser ahnt natürlich schon, womit ein Großteil der BesucherInnen sich die Zeit vertreibt… Und so hatten sich mittags die ersten Nasen nackich gemacht, andere lagen regungslos in vom Urin durchtränkten Gräben und allerorts… na ja, siehe Report vom ersten Tag…