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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Montag, 10. Januar 2011 19:07
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Geschrieben von Philipp Wolter
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Zugriffe: 3578

Ach, herrlich, was man allein optisch mit Vinyl so alles anstellen kann. Einfach schön anzuschauen ist das Debut von DPLA – klares Vinyl, auf der Rückseite der Druck, den ihr auf dem Foto seht, dazu das Cover auf Karton. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich nerdigerweise daran, nämlich dass die Platte keine Hülle mit Rücken hat. Dadurch könnte sie später, wenn man in „Was-höre-ich-jetzt“-Pose vor seinem Plattenregal steht, schlicht übersehen werden…
Und das wäre natürlich absolut schade, denn Frau Parker schmeichelt den Ohren mit extrem melodiösem Punk! Ich hätte fast das Wort Pop benutzt, aber dazu klingt die Band dann doch zu kraftvoll, treibend und eben noch rau genug. HOT WATER MUSIC kommen mir in den Sinn, um das stilistisch etwas einzugrenzen. Sehr warm produziert, klasse gesungen und gespielt!
Ach ja, Namedropping bezüglich der anderen Betätigungsfelder der Nasen kann ich mir sparen, oder?
Auf 300 Biester limitiert – zuschlagen oder sich später ärgern…
http://www.myspace.com/dianeparkerslittleaccidents
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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Sonntag, 09. Januar 2011 11:23
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Geschrieben von Matt
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Zugriffe: 1838
KNOTT - "Tonight" (Coast Rock Records)

Das Kieler Label Coast Rock Records, den geneigten DreMu-Lesern bereits von weiteren Bands wie TYSON, MORBUS DOWN, ARMSTRONG, SPROTTENROCK und weiteren bekannt, präsentieren mit KNOTT nun eine Band, die eher in Poprock-Gefilden fischt als die vorgenannten Bands.
Die Kiel-Hamburger Formation KNOTT hat 13 sehr abwechslungsreiche Songs auf seine Debutscheibe gebannt. Die Band um die nicht minder abwechslungsreiche Sängerin Maria bringt sowohl rockigere Nummern, die in manchen Passagen an GUANO APES erinnern, als auch einige nette groovende PopRock-Nummern, die man gut hören kann und die teilweise auch Ohrwurmqualitäten entwickeln (z.B: "Tonight", "Everyday").
Auf der softeren Seite gibt es Passagen, die in schöneren Momenten bisweilen in Richtung TORI AMOS gehen. Zu dieser softeren Seite gehören aber auch die beiden Balladen "Send my my own" und "Waiting", die leider die Schwachpunkte des ansonsten recht gelungenen Albums sind.
Insgesamt eine schöne Produktion aus norddeutschen Landen, wer es gerne auch mal weinger "dreckig" mag, wird hier gut bedient- und live kann ich mir vorstellen, dass ein Großteil der hier präsentierten Songs gut nach vorne los geht!
7 von 10 Punkten