Sa., 17.4.: Zusammen gegen die DVU-Kundgebung in Plön!
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- Kategorie: Ankündigungen & Termine
- Veröffentlicht: Donnerstag, 15. April 2010 00:00
- Geschrieben von Social Realist
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Darkthrone - Circle the Wagons
(Peaceville)
Diese Platte ist geil! Wie geil? Ich hab mir selber in den Arm gebissen, so geil ist die!
Wer DARKTHRONE sind und was die so machen, muss ich wohl nicht erklären. Stattdessen will ich erwähnen, was ich so besonders an ihnen finde. Das beste an DARKTHRONE waren und sind die sozialkritischen Texte. Dazu noch der kultige oldschool Sound und eine sympathische Punkaffinität. Kommen wir aber zu “Circle the Wagons”. Anscheinend haben die beiden Jungs in letzter Zeit des Öfteren alte MISFITS oder sonst irgendwas mit GLENN DANZIG gehört, was sich in Black'n'Roll Songs niederschlägt, auf denen Nocturno Culto schön schmalzig im DANZIG-Stil trällert - ungewohnt, aber cool. Auch alte AMEBIX lassen sich als Einfluss ausmachen, genauso wie DISCHARGE, in deren Stil das eine oder andere mal das Schlagzeug malträtiert wird. Der Hörer bekommt aber auch DARKTHRONE-typische Songs wie zum Beispiel “I am the grave of the 80s” oder dem grandiosen “I am the working class”. Der Sound ist wie gewohnt und scheppert ausm letzten Loch. Mit “Circle the Wagons” versucht eine der einflussreichsten Black-Metal-Bands aus dem sich ständig wiederholenden Kreis auszubrechen, was meiner Meinung nach super geklappt hat. Was die “Szene” dazu sagt, muss man abwarten, ich finde aber, dass DARKTHRONE einen sehr guten Weg eingeschlagen haben! Wer noch nie was mit Black Metal anfangen konnte, sollte mal reinhören. Hiking Metal Punks unite!
9,5 Punkte
Andy
Andy hat ja schon mal vorgelegt und nu' ist hier mein Versuch einer Kolumne:
Migranten vs. Weltwirtschaft oder Wie die Amerikaner die Mauer bauten
„Nee escht, Mann! Der ist schwul! Und als der misch so bedient hat, da hab isch nur so gedacht: 'Fass misch bloß nich mit dein' Schwuchtelfingern an'. Dass der da einfach so arbeiten darf!“
Ja, diesen homophoben Schrott muss ich mir wirklich anhören . Jeden Tag! Den Zynismus in meiner Entgegnung, dass man „die“ ja alle in Lager stecken könnte, um die Arbeitsplätze für Heteros (in der Sprache von solch homophoben/intoleranten Vollidioten: „normale“) zu sichern, hat der Typ irgendwie nicht mitgekriegt und findet diese „Idee“ lustig bis gut.
Ich stecke gerade mitten in einer von der Arbeitsagentur getragenen Maßnahme, um einen neuen Job zu finden. Dass ich darauf eigentlich keinen Bock hab und mich lieber von der Agentur sponsern lassen würde, bis ich mit meinem Studium anfangen kann/ darf, interessiert natürlich nicht. Jetzt darf ich jeden Tag mit einem bunt gewürfelten Haufen Hauptschulabbrechern, Arbeitsunwilligen (zu den ich mich ja, siehe oben, auch zählen muss) und einigen Glücklosen verbringen. Die Maßnahme besteht daraus, sich drei Stunden vor einen PC zu setzen und zu warten, dass irgendetwas passiert.
Montagabend und die olle Schaubude ist sehr sehr gut gefüllt. Wasdalos?