Adorno, Just went black, Under Al Kritik / 29.12.07 - Hamburg, Störtebeker
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Sonntag, 30. Dezember 2007 00:00
- Geschrieben von Steffi Petersen
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Schwitzende Körper, beängstigende Enge und laute Gitarren - so lässt sich der Abend im Kurzen beschreiben.
Aber von Anfang an: Gegen 22 Uhr kamen wir am Störtebeker an und dreißig Minuten später drang von drinnen ein "pling" von einer Bassseite nach draußen, welches mich dazu bewegte, reinzugehen. Dies war eine ganz gute Entscheidung, denn wenig später war das Konzert auch "ausgeverkauft" und an der Tür stand ein wuchtiger Skinhead, der nur noch Menschen mit Stempel hineinließ.
Die erste Band war Adorno aus Portugal. Musikalisch bewegten sich die Jungs im Bereich des Post-Hardcore/Screamo. Mein Geschmack war der Gesang allerdings nicht, der mir zu hoch und zu fiepsig vorkam. Außerdem wurde eher weinerlich statt kraftvoll gesungen.
Davon abgesehen war der Sound von draußen sogar fast noch besser als von drinnen, so dass ich auch so jedes Lied der Band mitbekommen habe, nur die Ansagen eben nicht, aber das war dann auch nicht so schlimm.


