THE SCARLET LETTER, AMERICAN TOURISTS / 10.01.04 - Kiel, Alte Meierei
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- Kategorie: Berichte aus dem Pit
- Veröffentlicht: Dienstag, 21. November 2006 00:00
- Geschrieben von Philipp
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Your friendly Webzine from the Neighbourhood Urgh, ein heimtückisches Magen/Darm-Virus hatte mich ein paar Tage lang hingestreckt, doch dank Paspertin-Tröpfken von Doktor Rock war ich wieder rechtzeitig auf dem Damm, um dieses Konz nicht zu umgehen. Der Scheiß geht übrigens zur Zeit um, also passt auf, wen ihr an eurem Humpen lutschen lässt oder wem ihr die Zunge in den Schlund schiebt.
Vor der Pumpe war schon ein guter Mob versammelt und vor der Kasse herrschte reges Gedrängel. Ich kam genau zur richtigen Uhrzeit, denn zehn Minuten später krabbelten auch schon die SCUMBAGS auffe Bühne und noch etwas später war die Pumpe restlos ausverkauft. Drinnen zwischen 600 - 800 Leute, draußen noch mal ca. 150 Nasen, die nicht mehr reinkamen.
"HACKFRESSEN & LAMETTA"! Das ist das Motto, unter dem die Crew im Juz-Schleswig jedes Jahr zu Weihnachten zum Tanze einlädt. Das Geile an dieser Veranstaltung ist, dass alle Exil-Schleswiger, die irgendwo anders studieren, arbeiten usw. in diesen Tagen mal wieder zurück in die Heimat eiern. Jeder ist also da und alle haben Bock, sich amtlich einen zu gongen und gepflegt abzumoschen. Wie die Crew mir versicherte, wär das Juz ergo jedes Mal rappelvoll, selbst wenn man nur PillemannArsch zum Spielen auffe Bühne hole. Aber auf PillemannArsch vertraute man gar nicht erst, sondern lud mit SMOKE BLOW, LIMBOGOTT und ED RANDOM drei der absoluten Faves der Juz-Konzertcrew auffe Bühne. Dat hörte sich derart lecker an, dass ich mir einen Platz im SMOKEMOBIL sicherte. Ganz selbstlos, um EUCH davon zu erzählen...
Erstaunlicherweise gestaltete sich die Suche nach einem Fahrplatz zu diesem Konz schwieriger, als ich gedacht hatte. Ich mein - LEATHERFACE und OMA HANS im Doppelpack unter dem attraktiven Motto "Christmaster Punk"! Da müssten doch scharenweise Kieler hineiern. Aber nix da, der eine hatte Durchfall, die andere musste auf ihren Hund aufpassen. Doch die Rettung kam in Form der DREMU-Mitfahrerzentrale! Da hatte Roman von olle MADISON reingeglotzt und meinen Hilferuf gesehen. Ab gings also zu viert in seinem geräumigen Bus, wo man hinten sogar 'nen Tisch zum Ausklappen hatte und mit Songs der neuesten MADISON-Aufnahmen (gut!) erfreut wurde.