DreMu-Poll 2025
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- Kategorie: News of the DreMu
- Veröffentlicht: Mittwoch, 31. Dezember 2025 23:00
- Geschrieben von Andreas Gennrich
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Your friendly Webzine from the Neighbourhood Mit diesem Konzertabend schließt sich gewissermaßen ein Kreis für mich. Denn mein erster Besuch im Bambi fand 2011 statt, es spielten damals (fast 15 Jahre her, unglaublich) GRAVE MIASMA, NECROS CHRISTOS und GRIFTEGARD. Bei GRIFTEGARD sang Thomas Ericksson, eben eine der drei Stimmen von YEAR OF THE GOAT. Es waren diese ergreifenden Vocals , die mich 2011 dann auch gleich zur ersten EP „Lucem Ferre“ von YEAR OF THE GOAT greifen ließen. GRIFTEGARD lösten sich leider 2015 auf, aber der geniale Occult Rock/Metal von YEAR OF THE GOAT fesselt mich gleichermaßen. Wobei der Begriff „Occult Rock“ schwammig ist und nichts über die Musik aussagt. Ich würde sie daher als Psychedelic 70er Rock bezeichnen, getragen von magischen Melodien, komplexen Gesangsarrangements und wunderschönen Gitarren. BLUE ÖYSTER CULT, THE DEVIL’S BLOOD, GHOST oder JEX THOTH höre ich manchmal heraus, Fakt ist aber, dass die Melodien bei YEAR OF THE GOAT alle möglichen Vorbilder oder Vergleiche hinter sich lassen. Live konnte ich die Band erst zwei Mal sehen, beide Gelegenheiten ergaben sich 2016 an eigentlich unpassend anmutenden Orten (Wacken und METAL HAMMER PARADISE), so dass ich extrem froh bin, die Band endlich wieder live sehen zu können und zwar im fucking Bambi!
Fotos von MJ.
Am 6. Oktober 2023 spürte ich eine Erschütterung in der Macht. Ursache war der DORO-Gig auf dem KEEP IT TRUE RISING III, welcher mich vollständig begeisterte. Ich fragte mich nach diesem mitreißend gespielten und super (!) gesungenen Konzert wirklich, warum ich DORO eigentlich nie eine Chance gegeben hatte. Zumindest nicht nach ihrer Zeit bei WARLOCK. Denn die hatte ich von Anfang an geliebt, live 1985 auf der „Hellbound“-Tour in der Markthalle gesehen und auch als Support von PRIEST 1986 auf der „Turbo“-Tour gefeiert. Doch nach dem WARLOCK-Split war ich irgendwie raus und habe bis heute keine einzige DORO-Platte abgeerntet, ja auch nur angehört. Und ich gebe es zu: Auch ich habe DORO lange Zeit eher belächelt und ihre Festivalauftritte, die ich maximal im Vorbeigehen sah, mit fiesen Kommentaren bedacht. Warum eigentlich? Fragt man andere Underground-Metalheads, bekommt man verschiedene Antworten: „DORO klingt doch schon als Bandname uncool“, „ihre Ansagen sind peinlich“, „die Cover sehen kitschig aus“ oder „das ist doch keine richtige Band, sondern eine Solo-Künstlerin mit austauschbaren Mietmusikern“. Analysiert man das, fällt auf, dass diese Erklärungen sich alle auf außermusikalische „Argumente“ stützen. Und halten diese stand? Bei UDO stört der Name keine:n, Hansi Kürschs steife Ansagen scheinen die Beliebtheit BLIND GUARDIANs nicht zu beeinträchtigen, die Besetzungswechsel bei MEGADETH, RUNNING WILD etc. sind zum Teil heftiger oder häufiger (DOROs Drummer Johnny Dee und ihr Bassist Nick Mitchell sind seit 1993 und 1990 dabei) und, naja, mit Klischees und Kitsch als Ablehnungsgrund im Heavy Metal zu argumentieren, ist schon etwas gewagt. Da frage ich mich, ob der Hintergrund nicht eher in einem latenten Sexismus liegt und ob nicht immer noch mit zweierlei Maß gemessen wird. Wie gesagt packe ich mir hier auch selbst an die Nase. Auf jeden Fall ist eine Neubewertung angebracht, DORO rockt jetzt schon seit über 40 Jahren, da gilt es auch mal, Respekt zu zollen. Ab ins fucking Max also!
Bilder von MJ.
Eins, drei, eins, zwei – Slime sind mal wieder auf großer Deutschland Tour. Moment, letzteres klingt irgendwie gar nicht punkig genug! Egal, wer in 35 verschiedenen Orten - fast ausschließlich - in Deutschland auf seiner Tour spielt, macht schon ein ziemliches dickes Ding. Und das ist im Grunde genommen ja auch gut so!
Unter anderem werden so auch die Punks in Olten, Lingen, Töging am Inn, Lindau oder dem guten, alten Husum bedient. Up the Husum Punkers, sage ich gleich mal vorweg! Da war immer Stimmung im Speicher, ja da brannte die Hütte. Geiler Ort und geile Crew! Leider war Husum aber zu schnell ausverkauft, also geht es heute nach Flensburg. In gewisser Weise ein Grund zur Freude, da ich ein Jahr meines Lebens mehr oder weniger freiwillig bei den Jägern in Flensburg-Weiche stationiert war. Das war ja nicht die schlechteste Zeit, das Essen war super, die sportliche Betätigung mehr als reichlich, wir haben da – hehe – auch mal das eine oder andere Bier gepichelt und die Stadt war zumindest damals natürlich schöner als Hagen, Bottrop oder die Lutherstadt Zwickau. So, der Opener ist geschrieben, das Interesse des vormals geneigten Lesers an diesem Artikel bereits gefährlich abgesunken – es fehlen jetzt nur noch 2 Worte: Hin da!
"Und zum Abschluss dieses turbulenten Jahres lassen wir es nochmal alles andere als ruhig angehen:
Für unser traditionelles Weihnachtskonzert geben sich unsere Freunde des Hauses VLADIMIR HARKONNEN die Ehre, die euch feinsten Thrash flavoured Hardcore um die Ohren ballern!
Zu so einem großartigen Coming Home dürfen natürlich auch unsere lieben Freunde von ZYCHO nicht fehlen, die feinsten tanzbaren melodiösen Punk im Gepäck haben.
Und wir freuen uns ganz besonders, dass wir zur Abrundung des Abends niemand geringeres als DJ BERT gewinnen konnten, welcher dann dafür sorgt, dass bei der Aftershow ordentlich das Tanzbein geschwungen werden kann!
Da wir aufgrund der neuen Auflagen weniger Gäste in die T-Stube lassen dürfen, empfiehlt es sich, zeitig da zu sein ![]()
Aufgrund der noch fehlenden Konzession dürfen wir aktuell noch keinen Alkohol verkaufen, daher - BRING YOUR OWN BEER!"
Einlass: 20:30 Uhr
Beginn: 21 Uhr
Ak: 15 Euro
Quelle: T-Stube