JUDAS PRIEST, FIVE FINGER DEATH PUNCH / 08.06.2015 – Hamburg, Sporthalle

0 Dislike0
PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST! PRIEST!

Philipp: Uff, es gibt nur wenige Bands, die ich mir an einem Montag angucken würde – direkt nachdem ich auf dem Wilwarin massakriert wurde. Aber es gilt nun mal jetzt und bis in alle Ewigkeit: THERE IS NO PAROLE FROM ROCK’n’ROLL!


JUDAS PRIESTJUDAS PRIEST
Fotos von Siggi Sick und Toni B. Gunner, Bericht von Philipp und Siggi



Philipp: Leider steht vor der Lust noch die Qual. Diese wird Fleisch in Form von 5FDP. Diese Combo hat musikalisch gesehen zwei Gesichter und beide sind unsexy. Zur Hälfte bestehen die Songs aus 90er Groove Metal, der schon damals nicht für die dritte Reihe gereicht hätte. Ergänzt wird das um unfasslich kitschige clean Gesänge – alles total vorhersehbar, reißbrettartig und lahm. Dazu entblödet sich der Gitarrist nicht, LED-Lämpchen im Maul spazieren zu tragen und seine ganze Klampfe leuchten zu lassen wie ‘nen Weihnachtsbaum. Der Sänger fordert gar von uns: „Show me your lighters and your cellphones!“ Ach nöö, lass doch bitte!


JUDAS PRIEST
 


Siggi: Hell Bent for Leather...wenn Rob Halford mit der schweren Rocker Maschine auf die Bühne fährt weist du was Heavy Metal ist...der Sound weiter vorne ...exzellent. ..glasklare Killersolos zersägen dein Verstand..der Oberpriester Rob Halford überzeugte mit der besten stimme im musicbiz...keiner verkörpert den Heavy Metal mehr als Rob ...seine Leder outfits sind das geilste im Metal...und das seit 40 jahren...Hammer. .. Hits en masse ...songs aus jeder schaffenphase gabs...alter die halle drehte durch bei Turbo Lover...jeder schrie mit...lichter blitzen...nach fast jedem song gabs ne neue Lederkutte/ mantel...mit reichlich nieten und glitzernden leder...geiles zeug auch.... Band richtig gut geölt zur zeit...also zieht euch das rein...fast zwei Stunden zogen die Priester ihre Messe durch...war danach noch ganz verblitzt...eine ware Reizüberflutung von geilen songs....Breaking the Law....yeah.....alz zugabe Living after Mitnight....hatte ich garnicht mehr suf der pfanne....so geil ging es zuende....hätte gerne noch ne stunde so gehen können


JUDAS PRIESTJUDAS PRIEST

 
Philipp: „Jeder schrie mit, Lichter blitzten!“ Mehr darf man schon fast nicht ergänzen. Ich versuche es dennoch: Ich war schon hart angefixt durch diverse euphorische Stimmen aus aller Welt, welche von „fucking great PRIEST-shows“ dieser Tour berichteten. Erwartungshaltung also hoch und somit in Gefahr, enttäuscht zu werden. Nachdem uns als Intro BLACK SABBATH die Wartezeit versüßten, fallen alle Hüllen, will sagen Vorhänge und die Band legt in infernalischer Lautstärke los. Da kommt auch Rob dazugehumpelt – mit ‘nem Gehstock. Schock. Doch offenbar spielt uns der Schelm einen Streich – der Stock fliegt flugs in die Ecke und es zeigt sich, dass Halford mittlerweile keinen Teleprompter mehr nötig hat. Ja, besser noch – er singt in einer Form wie seit ca. 25 Jahren nicht mehr, also seit der „Painkiller“-Tour! Glaubt es oder leckt mich am Arsch. Oder benutzt dieses YouTube, von dem alle reden. Während die Show eher schlicht ist (wechselnde Projektionen im Hintergrund, mal irgendwelche Filmchen, mal die entsprechenden Albencover), ist die musikalische Darbietung exorbitant. Die Band brennt! Richie Faulkner wirkt jetzt noch besser integriert, total spielfreudig und es ist überhaupt nett von JUDAS PRIEST, dass man sich optisch gar nicht erst umgewöhnen muss, sieht er doch aus wie ein faltenfreier K. K. Downing. Überhaupt wirken alle Priester motiviert und scheinen Bock zu haben (gut, bei Ian Hill sieht man das höchstens an millimetergroßen Erweiterungen seines Bierdeckelradius). Rob flitzt nach fast jedem Song zur Bühnenseite, wo ihm offenbar irgendwelche Knechte in Sekundenschnelle ein neues Outfit verpassen. Die Setlist schickt einen auf eine Reise durch die Jahrzehnte. Songs, die man lebt, atmet und manchmal träumt. „Metal Gods“ stampft alles in Grund und Boden, „Love Bites“ lässt Fäuste gen Hallendecke schießen, der „Turbo Lover“ ist wohl DER Song, der sich vom Hass- zum Liebesobjekt gewandelt hat, „Beyond The Realms Of Death“ ist pure Magie und im letzten Drittel des Konzerts verwandeln PRIEST mein Hirn Song für Song in eine püreeförmige Masse. Guckt euch die unten stehende Setlist an und ihr wisst Bescheid! Das Doppel „The Hellion“/“Electric Eye“ zählt für mich zum Besten, was der Heavy Metal je hervorgebracht hat. Und tatsächlich stemmt Rob sogar den „Painkiller“, pustet ihn geradezu fabulös hinaus, auch wenn das Ding ein wirklich schrilles Biest darstellt.


Danach wanken wir wie geblitzdingst aus der Halle, wie Dr. Sick treffend feststellt. THE PRIEST IS BACK!


JUDAS PRIEST


Setlist:

  • Dragonaut
  • Metal Gods
  • Devil's Child
  • Victim of Changes
  • Halls of Valhalla
  • Love Bites
  • March of the Damned
  • Turbo Lover
  • Redeemer of Souls
  • Beyond the Realms of Death
  • Jawbreaker
  • Breaking the Law
  • Hell Bent for Leather
  • The Hellion
  • Electric Eye
  • You've Got Another Thing Comin'
  • Painkiller
  • Living After Midnight

JUDAS PRIEST

Kommentare   

#11 Guest 2015-09-24 09:11
Kommentar wurde vom Administrator gelöscht
+1 #10 siggi sick 2015-06-23 18:50
Andi..sehr interessant. ..thx
Zitieren
+3 #9 Philipp 2015-06-14 14:24
Hahaha! Den FDP-Witz haben wir an dem Abend natürlich auch gerissen.

Als die LP damals rauskam, war die für mich halt erst mal ein harter Abturn nach "Defenders Of The Faith". Aber schon auf der Tour dazu hab ich die Klasse einiger Songs erkannt.
Zitieren
+3 #8 Thrun 2015-06-13 18:49
Dass Leute "Turbo Lover" echt scheiße finden/fanden... ist doch 'n absoluter Knaller-Song, der klingt so fies mechanisch pulsierend. Das Video dazu ist immerhin totaler Oberschrott. Genauso, wie den Abend verpasst zu haben. Und 5FDP. Eine FDP ist ja schon schlimm, aber 5?
Zitieren
0 #7 Andy 2015-06-12 23:01
@siggi: Judas Priest haben sich nach einem Song von Bob Dylan benannt.
Zitieren
+1 #6 Philipp 2015-06-12 10:07
Zwei Bilder von Toni Gunner ergänzt. Danke, Toni!
Mehr findet ihr hier: http://mondkringel-photography.de/judas-priest/
Zitieren
+1 #5 siggi sick 2015-06-11 20:53
Wie kamm der Bandname zustande??
Sind einnige bandmitglieder im kloster aufgewachsen??
wer weiß Bescheid. ...
Zitieren
0 #4 Sven Claasen 2015-06-11 20:10
Sehr geile Kritik 100% Zustimmung

Danke
Zitieren
+2 #3 Sven Claasen 2015-06-11 20:08
Sehr geile Kritik, 100% Zustimmung

Danke
Zitieren
+1 #2 Philipp 2015-06-11 20:03
Passable Priester.
Zitieren

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv