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THE AUTONOMADS-"No mans land"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 2095

The Autonomads – No mans land

(Eigenproduktion) 

Selten hab ich eine Platte in den Händen gehabt die so sehr D.I.Y ist wie „No mans land“  von den AUTONOMADS aus Manchester. Die CD kommt eingewickelt in einem Poster Booklet und einem kleinen selbstgemachten Aufkleber in einem selbstgenähten Tütchen aus Hanf oder irgend einem ähnlichen Pflänzchen. An dem Tütchen ist noch ein handnummeriertes Etikett angebunden, dem man entnehmen kann, datt das Teil auf 1.000 Stück limitiert is. Die vier Jungs (Gesang, Bass, Gitarre, Schlagzeug) und das Mädchen (Gesang und Saxophon) spielen Anarcho - Punk mit großem Dub – Einfluss: vergleichbar mit den Restarts, nur mit mehr Dub halt. Die Texte sind sehr durchdacht und kommen gänzlich ohne Klischees aus. Thematisiert werden Themen  wie der Kampf der EZLN,  Animal Rights und Ökologie. Wer dazu dann noch Fragen hat, kann die Liner Notes zur Hilfe nehmen oder alles auf den von der Band empfohlenen Websites nachlesen. Super Teil, sollte jeder mal reinhören auf  www.myspace.com/theautonomads und dann kaufen bei www.antikoerper-export.de kostet auch nur 5€. 

Andy 

8 Punkte

 

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HEAVING EARTH-"Vision of the Vulteres"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1574

Heaving Earth – Vision of the Vulteres

(Eigenproduktion) 

Oh, was ist das denn, ne verschollene Hate Eternal Demo? Nein, das sind die Prager HEAVING EARTH mit ihrer Demo „Vision of the Vulteres“. Viel zu sagen gibt es zu den drei Songs nicht, klingt alles viel zu sehr nach Hate Eternal. Große Überraschungen gibt es leider auch nicht und spätestens beim zweiten Hören der zwölf Minuten wird man sich auch ziemlich langweilen. Ansonsten sehr solide Demo: am Können und an der Soundqualität gibt’s nichts zu meckern.

Die Platte ham die Jungs selber gebrannt, Cover/Backcover wurden in bester D.I.Y. Manier am schwarzweiß  Kopierer kopiert und zurecht geschnippelt und Hand nummeriert. 

Andy 

6 Punkte

 

 

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AXIS POWERS-"Marching towards destruction"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1688

Axis Powers – Marching towards destruction

(Pulverised Records) 

Wie viele Death Metal Bands, die über den zweiten Weltkrieg singen, kann die Welt eigentlich ertragen? Und das Maß ist wohl dann voll, wenn man sich AXIS POWER nennt...na ja.

Die Band wurde 1997 auf ner Party im Vollrausch gegründet mit der Idee nur Songs über Krieg zu schreiben und da sie alle die gleiche Leidenschaft für Krieg hegten (ich denk mir den Mist nicht aus steht echt so im Promotext), fanden sie sich zusammen und AXIS POWER war gegründet (Auf die gleiche Art und Weise fanden die echten Achsenmächte auch zusammen).  

Neun Songs werden uns geboten mit tollen Titeln wie „Outbreak of the Blitz“ - alles nicht wirklich originell oder cool. Kommen wir mal zur Musik: wer schon mal ne Dismember oder ne Grave Platte in den dreckigen Pfoten hatte, wird wohl das eine oder andere Déjà-vu erleben, denn AXIS POWERS Interpretation des Schwedentods ist alles aber nicht neu. Besonders die Produktion klingt nach Demo - Tape 1991.

Cover = Klischee, Musik = Klischee, Texte = Klischee, datt brauch doch niemand. 

5 Punkte 

Andy

 

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DEAD-"In the bondage of vice"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1696

Dead – In the bondage of vice

(War Anthem Records) 

Heute möchte ich euch von dem neuen Machwerk der Kapelle DEAD erzählen „In the bondage of vice“ wird es genannt. Wird das Medium ins Abspielgerät der Wahl eingelegt kann man 13 Songs lauschen (oder man lässt es sein). Da es sich bei dieser Platte schon um den zwölfzehnten Output des Dreiergespanns handelt, wissen die bayrischen Herren natürlich wie der Igel läuft und machen nichts falsch - aber auch nichts Aufregendes. Früher nannten sie ihren Musik „Stil“ Porngrind, jetzt heist datt „sexy Sleaze Grind“. Auf dem Cover ist trotzdem wieder ne halbnackte Frau und die Songs betiteln sich wie folgt: „Dixie Diver“ „Asstronaut“ oder „I want to be a Hetero“(...). Also eigentlich alles beim Alten, nur die Porno Intros wurden diesmal weggelassen. Mir können aber solche Songtitel kein müdes Lächeln abgewinnen und da ich schon mal in echt ne nackte Frau gesehen habe, kann mich die halbnackte Frau aufm Cover auch nicht schocken . Pubertierende, die Mama mal schocken wollen (Mutti, Mutti ich hör ganz böse Musik weil du mich nicht lieb hast) oder Menschen mit einfachen Humor kaufen sich das Teil, alle anderen nicht. 

Andy 

4 Punkte

 

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S.O.Detestation-"Ge fan i vara liv"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1735

S.O.Detestation – GE FAN I VÅRA LIV

(Grindhead Records) 

“GE FAN I VÅRA LIV” ist schwedisch und bedeutet in etwa “wir scheißen auf unser Leben“, damit wär dann auch schon klar wie die Stimmung auf dieser Platte ist: eher nicht so gut! Recht wüst geht’s es auf der zweiten Platte der vier Musiker aus Gävle zu. Fünfzehn Songs, bestehend aus einer feisten Mischung von Grind, Hardcore und Crust, werden innerhalb von 25 Minuten abgebrannt. Eigentlich sind alle Songs gleich aufgebaut: Grindcore mit vereinzelten Breakdowns und Hardcoreshouts,  die von kurzen melancholischen Crust Passagen unterbrochen werden. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber eckig ist es diesmal auch nicht. Die Texte wurden sowohl in Englisch als auch in Schwedische verfasst, leider gibt’s im Booklet keine Übehrsetzung der schwedischen Lyrics, weshalb ich auch nicht sagen kann wovon diese handeln. Die anderen Songs gehen gegen das System, Polizeigewalt oder auch einfach nur gegen Arbeit (I try to burn my work down / but it wouldnt catch fire/ I try to live my life / I try to get fired / - Anti Work) oder dem Hang zur Kleptomanie (I got a nasty habit of doing what I want / I got a nasty habit of picking all your locks / - Fucking grab it). Super Platte, Bock hat, hört mal rein unter: http://www.myspace.com/detestationgrindcore 

Andy 

7 Punkte   
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