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  • Philipp

EGOIST-"Ultra-Selfish Revolution"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 5982

Egoist – Ultra-Selfish Revolution

(Selfmadegod Records)

 

Oh man was ist das denn…EGOIST, so heißt das Solo Projekt des Polen Stanislaw Wolonciej, der dem einem oder anderen vielleicht von seinen andren Bands (Shit Happened, Angerpath, Brutally Awful Coffee) bekannt ist. Mit „Ultra-Selfisch Revolution“ bringt er schon zum zweiten Mal ganz alleine ein Album raus. Das erste kenn ich nicht, habe aber auch nicht vor das zu ändern. Herr Egoist spielt uns 42 Minuten lang seine Interpretation von Prog Rock vor und geht mir dabei so dermaßen auf den Geist, das ich mich beim Tippen dieser Zeilen beherrschen muss nicht persönlich zu werden. Schlagzeug spielen kann er, der Rest kann mich aber leider nicht so überzeugen. Der Gesang hört sich so gelangweilt an, als ob man einem Noisegrind Freak die gesamte Meshuggah Discography vorspielt und ihn dann bittet mal ins Mikro zu säuseln. Das ganze klingt wie ne Mischung aus Meshuggah und Limbogott (nachdem beide sich den goldenen Valium - Schuss gesetzt haben). Gesamt gesehen ist aber alles aus einem Guss: LANGWEILIG inklusive Artwork und Pressetext (ja selbst der Pressetext ist im vergleich zu anderen doof). Entweder die Platte ist das Progressivste, was es jemals gab und ich bin zu blöd und konservativ oder das ist echt kacke!

 

Andy

 

3 Punkte

 


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BURIAL HORDES-"Devotion to unholy creed"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1624

Burial Hordes – Devotion to unholy creed

(Pulverised Records)

 

Aus dem sonnigen Griechenland kommt ganz unsonnige Musik!

Diesmal versuchen Burial Hordes Dunkelheit zu verbreiten - schaffen sie aber nicht, da mir bei ihrer neuen Platte „Devotion to unholy Creed“ sofort die Sonne im Herzen aufgeht. Die Jungens spielen Blackmetal der truen Art mit ohne Keyboard oder hübschen Frauen, die schön singen können, sondern knallen uns acht Songs an den Latz, die nach feuchtem Keller klingen! Vergleichbar ist das Ganze mit Darkthrone oder Bathory mit einem Fünkchen Skitsystem.

Ich finds toll, empfehlenswert für alle, die auf Darkthrone stehen!

Punk as Fuck!

True as Hell!

 

Andy

 

8 Punkte


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AORTA-"Stille Omen"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1609

Aorta – Stille Omen

(Eigenvertrieb)

 

AORTA aus der Stadt der Tornados (Schwerin) spielen progressiven Deathcore (scheint im Trend zu sein). Mit „Stille Omen“ liefern die vier Jungs bereits ihr zweites Album ab, aber im Gegensatz zum Anno 2005 erschienen Langspieler „Schwarze Narben“ können sie mich diesmal überzeugen. Der Gesang wechselt zwischen Krümelmonster und Gekreische im Stile von Eisregen, die Songlänge zwischen einer halben und sieben Minuten - wobei man aus den längeren Songs auch mehrere machen könnte und das keiner merken würde. Aufgelockert werden die zum Großteil recht schnellen Songs durch Breakdowns und gelegentliche Frickelparts. Mein persönliches Highlight „Massaker“ startet mit einem sehr melodiösen Intro, das sich langsam zu einem Grindbastard entwickelt, um sich dann langsam wieder zu beruhigen - SUPER! In den Texten spiegelt sich das Bild eines kranken Menschen wider, der mit der Welt nicht mehr zurecht kommt und immer psychotischer wird. Negativ finde ich lediglich den Drum – Sound, der etwas kraftlos wirkt und den einen englischen Song „Candlelieght Dinner“, der mit seinem klischeehaften Lyrics nicht ins Gesamtbild passt.

 

7 Punkte

 

Andy

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DIE KURT COBAINS-"Der Todesfluch des Zigeunerkön

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Steffi Petersen
Zugriffe: 1643

Die Kurt Cobains - Der Todesfluch des Zigeunerkönigs

(Nebula Fünf Enterprises Int.)

 

DIE KURT COBAINS heißen jetzt CLUB DEJA-VU. Das hindert sie aber nicht daran, ihre 3 Jahre alten Aufnahmen in Form eines Albums bei Nebula Fünf Enterprises heraus zu bringen.

Hörer der Katzette 2007 mögen den Song "Alkoholproblem" schonmal im Ohr gehabt haben, denn dieser ist dort vertreten und natürlich auch auf dem Album.

Den Albumtitel könnte man auf den Konsum des neusten Sam Raimi Streifen "Drag me to hell" zurück führen oder aber man versteht ihn als Ausdruck jugendlichen Frohsinns.

Dieser Frohsinn schlägt sich in allen Songs nieder, sowohl musikalisch, als auch textlich - aber irgendwie geht es auch immer um die Liebe zwischen Individuen und um Alkohol. Eingestreut sind immer mal wieder melodischere, emotionale Parts, die das Ganze nicht eintönig werden lassen.

Und Textzeilen wie "Ich möchte nur noch Lieder schreiben um die Pascow mich beneiden und ZSK auch" lassen einem schon ein Grinsen ins Gesicht steigen.

Das Artwork ist mit bunten Bildern und immer mal wieder lustigen Zeitungsausschnitten über gläserne Käseigel und geklaute Leichen ansehnlich gestaltet.

Für Deutsch - und Funpunker ein sehr schönes Album, alle anderen können erstmal reinhören unter http://www.myspace.com/clubdejavu24.

Steffi

7 Punkte

 


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JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE-"Luxusvernichtung"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Andy
Zugriffe: 1613
Japanische Kampfhörspiele – Luxusvernichtung

(Unundeux)

 

JAKA sind zurück, haben aufgeräumt und alles, was sich so an nicht verwursteten Textfetzen und Riffs in den letzten fünf Jahren angesammelt hat, wird rigoros in 54 Songs verwandelt und auf CD gebannt. Wurde ja auch mal Zeit - schließlich ist der Release der Eisenvater - Split ja auch schon drei(!) Monate her. Textlich gewohnt dadaistisch, musikalisch irgendwo zwischen Den Goldenen Zitronen und Extreme Noise Terror gefällt mir auch der tausend und erste Output der Jungs aus Essen. Die Platte erscheint bei Unundeux – Jakas  ganz frisch gegründetem Label, wo auch Eisenvater ein neues Zuhause gefunden haben. Die CD kommt inner Promopapphülle, die 10“ auch, ist aber auf 300 (is Sparta, ne?) Stück limitiert.

 

7 Punkte

 

Andy


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