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Kategorie: Bewegte Bilder
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Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
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Geschrieben von Steffi Petersen
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Zugriffe: 2794
-AVOGARDO MURMANSK MUTATION - 8,0
(Eigenproduktion Siggi Sick&Steve Steel)
“Die Sexdroge mutiert die Süchtigen zu Bestien. Der Drogenboss und seine Gang kämpfen um Macht und Weltherrschaft. Der Labordoc kocht Drogen bis zum Abwinken und unternimmt gräuliche Experimente. Nebenwirkungen wie Kannibalismus, Sodomie und mutierte Genitalien müssen in Kauf genommen werden. Alles gerät außer Kontrolle.”
Soweit zum Klappentext der 90minütigen DVD - Version des Splatterfilms von Siggi Sick und Steve Steel, beide Musiker der Glampunkband SEXX ACTION BABES.
Dabei übernehmen die beiden zahlreiche Rollen in einem Verwirrspiel um Sex, Drogen und Gewalt, mit Schauplätzen in Kiel, Shanghai, London und irgendwo in Amerika. Daneben spielen noch zahlreiche andere “Schauspieler” mit, lassen sich aufschlitzen und mit vermeintlichen Drogen voll pumpen, um den Wahnsinn perfekt zu machen.
Die schauspielerischen Qualitäten liegen dabei knapp über dem Niveau der alltäglichen Pro 7 Nachmittagsshows, ist aber im Gegensatz zu diesen sehr sympathisch.
Bild und Ton sind, von der Anfangsszene abgesehen, in 1a Qualität, so dass aus Pizzateig geformte Gedärme und Kunstblut erstaunlich klar vom Bildschirm flimmern.
Im Hintergrund laufen immer wieder Songs der SEXX ACTION BABES (wie z.B. “I love you”, “Railroad Pussy” und “Ballade of Shopping”) und zu “Fistfuck Terminator” wird sogar eine Liveszene in die Story eingewebt. Außerdem gibt es einen Ausschnitt aus “Kill - Citty Vol. 10”, moderiert von - ja, wem wohl? - natürlich Siggi Sick.
Unterhaltsam sind die Ausschnitte aus den Urlaubsvideos des Regisseurs und von irgendeiner Party und das ständige Zerstören diverser Einrichtungsgegenstände, die das Ganze noch weiter in die Absurdität treibt.
Für schwache Gemüter ist der Film nicht zu empfehlen, aber alle anderen sollten mal unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Kontakt aufnehmen und sich eine Kopie dieses genialen Gore-Streifens sichern.
Steffi
---Punkte: 8
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Kategorie: Tonträger Reviews
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Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
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Geschrieben von Steffi Petersen
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Zugriffe: 1425
DEAD SHEPHERD - „Schafstörung“
(Schafe Records)
Na, das kann ja heiter werden: DEAD SHEPHERD aus Itzehoe haben mit „Schafstörung“ ihr 5.Album raus gebracht.
Und was der Plattentitel erahnen lässt, bewahrheitet sich im Folgenden: es gibt Fun-Punk oder „Anarchorock“, wie die fünf selbst ihre Kunst nennen. Die Einflüsse sind hier nicht zu überhören: Wizo, Die Ärzte und ähnliche sind nur einen Steinwurf entfernt. Mag aber vielleicht auch an den deutschen Texten liegen, was ja schnell auf solche Vorbilder schließen lässt.
Textlich geht es hier teilweise nach dem Motto Reim Dich oder Ich Fress Dich, wie z.B. „Ich sag Euch, das tut rocken, die Mädels tragen kaum Klamotten“ (CO2 und Spaß dabei).
Für Fans von Bands wie FRO-TEE SLIPS mag das was sein, für mich ist das einfach zu albern. Richtige Themen kann ich nicht benennen, Songtitel wie „Adrenalin“, „In der Nacht“ und „Cowboys (Brokeback Vers.)“ sind auch nicht aussagekräftig und von 13 Songs sind auch nur 4 Songtexte im Booklet abgedruckt. Leider hab ich es auch nicht geschafft, die CD mehr als einmal komplett zu hören, sonst wüsste ich sicher mehr zu berichten.
Wäre es die erste CD der Jungens, würde ich sagen, das ist ok. Aber mit dem Fakt im Hinterkopf, dass es die toten Schäfer schon seit 1995 gibt, ist das leider nix.
Danke trotzdem an die Band für das Exemplar und den netten Brief dazu.
Steffi
---Punkte: 3