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  • Philipp

BUTCH MEIER - "Frank, The Flyi-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp
Zugriffe: 1307

Yeah, shout it out loud, all you COUNTRY & WESTERN FANATICS: BUTCH IS BACK!
This new 7" is a sight for sore eyes (well, they will be SORE after you had a look at the cover...), cause the huge community of BUTCH MEIER-lovers was craving for more stuff recorded by their idols. And here it is - two great new songs full of emotions!
The first o­ne is entitled "Frank, The Flying Sausage". It features the heartwarming story 'bout a friend of Butch - a friend made of meat. I am sure every listener will relate to Butchs feelings when hearing this sensational litle tune!
Following right o­n the b-side is another flaming track named "Have You Ever Heard About The Flying Sausage". This o­ne is even more touching being quite sentimental and full of gripping melancholy. The listener learns a lot 'bout BUTCHS childhood, a childhood full of hardships. This o­ne is packed with metaphors - for example there is the "flying sausage" representing a raping phallus, then there is the "flying sausage" representing a deadly weapon and - yes, there's more - we even have a "flying sausage" as a symbol for hunger! In the end BUTCH and god have themselves a little meeting!
Well, all you COUNTRY AND WESTERN FANATICS will be touched to tears by this huge load of DEBIL COUNTRY TO THE MAX, so stop reading and start shopping!
www.butchmeier.de

---Punkte: 9

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DEVASTATION - signs of life

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1795
Härtemäßig im Bereich Slayer/Sadus (also am oberen Ende der Skala) zu finden, haben sie Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger drei völlig radikale auf-die-Fresse-Alben gemacht, die weder spielerisch noch soundtechnisch mit den ganz großen Mithalten konnten, dafür aber jede Menge Aggression, ungezügelte Energie und Punk-Spirit atmeten. Letzterer äußert sich wie bei vielen anderen Thrash Metal Bands der Zeit neben dem Tragen von Broken Bones shirts in Endzeittexten über atomare Vernichtung und andere Wege, wie die der Mensch die Menschheit um die Ecke bringt. Songtitel wie "Eye for an Eye", "Tomorrow we die" oder "Contaminated" könnten auch von Nuclear Assault oder Sacred Reich stammen. Das ganze wurde auf dieser Platte (und den beiden anderen auch) verpackt in relativ straighte und fast durchgehend sehr schnelle Songs ohne übermäßige technische Kabinettstückchen. Wie erwähnt lag man spielerisch ein Stück hinter den Besten, war aber trotzdem keine Stümpercombo. Kann ja nicht jeder spielen wie Mustaine oder Lombardo. Auch auf einen Scott Burns-Sound konnte man auf deiser Platte noch nicht zurückgreifen. Trotzdem klingt die für die Zeit immernoch gut. Das spielerische Defizit machte die Combo wett durch ein Energielevel, dass einem bei entsprechender Lautstärke erst die Mundwinkel Richtung Ohren und dann die Zimmerdecke abhauen. Zudem hatte die Band zwei Gitarristen, die sich die typisch unmelodischen Rupf-Riffs an der Grenze zwischen Metal und Hardcore gleich im Dutzend aus den Rippen geschnitten haben. Mir fallen in unserer schönen "Dremunity" (diese Schöpfung lass ich mir sofort patentieren) auch spontan einige Leutchen ein, die das Ding haben dürften und noch ein paar mehr, denen´s gefallen würde. Übrigens ebenso wie der Nachfolger "Idolatry", der dann tatsächlich von DER Soundikone der Zeit produziert wurde und meiner Meinung nach den besten Sound hat, den Scott Burns je hingekriegt hat. BRUTAL AS FUCK, sozusagen...aua, jetzt tut mein Hirn weh. ---Punkte: 9
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MANMADE - burn this place to t-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 988
Da isse also, die Platte von MANMADE. Man muss das Ganze wohl als Demo bezeichnen, weil sich unverständlicher Weise noch kein Label gefunden hat, das diesen Hammer veröffentlichen will. Obwohl; Demo trifft´s auch nicht, denn es handelt sich hier um ein hervorragend produziertes, komplettes Album. Aber der Reihe nach: Jedes der zur aktuellen Besetzung gehörenden Mitglieder hat schon mal irgendwann (z.T. über die volle Distanz) bei EROSION gespielt, was Vergleiche natürlich irgendwie unumgänglich macht. Und die Musik ist denn auch nicht sooo anders. Es gibt hüben wie drüben einen völlig geilen Mix aus Thrashmetal und Hardcore (mit absolut mörderischen Riffs aus beiden Richtungen), wütend, angepisst, authentisch, politisch. Im Gegensatz zu EROSION spielen MANMADE mittlerweile runtergestimmt, was auch noch mal ne Schippe Druck bringt. Die Songs sind etwas straighter als "früher" und böllern ohne Umwege auf die Fresse. Langweilig wird´s trotzdem nie, denn es wird zwischen den Polen "Walze" und "ICE" oft genug geschickt das Tempo variiert, außerdem werden 2 von 12 Songs auf deutsch gesungen. Die Texte liegen mir nicht vor, aber bei Songtiteln wie "Das heilige Land", "U never learn", "Vicious traitors" oder "Warlords" kann man wohl getrost davon ausgehen, dass hier nicht von Autos, Titten und Saufen gesungen wird. Zwei Dinge, die mich immer besonders begeistern, wenn sie stimmen, leider allerdings oft in die Büx gehen, sind Spieltechnik und Sound. Und in beider Hinsicht zeigen MANMADE, wie´s geht. Supertight gespielt und mit tierisch drive runtergehackt, macht das Fußwippen einfach nochmal so viel Spaß (da geht auch schon mal die Faust nach oben). Und der Sound zeigt, dass auch heute noch eine Rockband wie eine Rockband klingen kann und nicht zwangsläufig klickern und tickern muss wie´n beschissener Computer. Dick, roh, natürlich. So musset sein. Hier hat man mit sicherlich nicht unerheblichem finanziellen Aufwand analog aufgenommen, und das auch noch im Ausland und ohne Deal. Das nennt man wohl Hingabe. Man kann also mit dem Fazit schließen, dass den Jungs ein geiles Brett gelungen ist, aus dem man die Vergangenheit der Beteiligten zwar raushört, dass aber keineswegs ein Abklatsch vergangener Großtaten geworden ist, sondern eine neue, ganz für sich allein stehende Großtat darstellt. Jetzt muss man allen "Metalcore"-Hörern nur noch erklären, wer ihre Mucke erfunden hat und das dieser Crossover im Unterschied zu heute mal richtig gut war. Alben wie dieses lassen hoffen. Full House. Und jetzt: PLAY. www.manmade.de P.S. auf der Platte grölt noch Ede (ex-Baffdecks), mittlerweile singt - na wer wohl - Christian Zenk ---Punkte: 10
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TURBOSTAAT - Haubentaucherwelp-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1391

Können Turbostaat immer besser werden? Jawohl, sie können. Dieses Scheibchen ist das Abschiedsrelease der Flensburger für Schiffen. Die beiden hier aufgenommen Lieder, nämlich der Titeltrack auf der A-Seite und "Pingpongpunk" (was für ein Titel!!!!) auf der B-Seite zeigen ganz hervorragend, was diese Band so einzigartig macht: Ein sattes Fundament aus Bass und Schlagzeug schafft Raum für diese wunderbar flächigen Gitarren von Roli und Marten. Was die beiden veranstalten ist eh eine Klasse für sich. Darüber singt Jan mit seiner markanten Stimme, die diese Jensen-Vergleiche nie nötig hatte, die gewohnt großen Texte. "Haubentaucherwelpen" besticht durch die genannte Gitarrenarbeit und einen Refrain, der es locker mit "Monstermutter oder "Schwan" aufnehmen kann. Den Reiz von "Pingpongpunk" macht die minimalistische, straighte Songstruktur aus, die zu dem Refrain mit der einzigen Textzeile "wir haben viel zu lang gewartet" führt. Im Beiblatt steht: Wir verbeugen uns ganz tief und sagen Danke. Da schließe ich mich doch einfach mal an. ---Punkte: 10

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ABGELEHNT - "Die Krone der Sch-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1016
Jo, da unsere Datenbank mehrfach durch massive Spam-Attacken überlastet war, mussten alle Kommentare in den Plattenkritiken gelöscht werden. Hier nochma meine Rezi zur ABGELEHNT-Platte im Okinal (immerhin meine längste Rezi ever, will mir die Mühe nich umsonst gemacht haben) vom 25.12.2004: "Der Ville war schneller, aber da ich mit meiner Rezi fast fertig war, hier noch per Kommentar: ABGELEHNT – 'Die Krone der Schöpfung' (Eigenproduktion) ENDLICH isser da, der neue und ERSTE Longplayer von unseren Kieler Deutschpunk-Matadoren ABGELEHNT! Lange hat es gedauert, obwohl die eigentlichen Aufnahmen schon zahllose Monde hinter der Band liegen. Doch der Kampf um einen guten Mix hat sich gelohnt: Auf der einen Seite mit genug Dreck und Schmutz versehen, auf der anderen Seite transparent genug, dass alle Instrumente zur Geltung kommen. Und es wäre eine Schande gewesen, wären einige der zahlreichen Details nicht richtig zu hören gewesen, denn ABGELEHNT haben alles gegeben und eine VERDAMMT abwechslungsreiche D-Punk-Platte gemacht – da erschallen neben den traditionellen Instrumenten Congas, ’nen Saxophon, weibliche Backgroundgesänge, Gaststimmen – und -gitarren. Doch gucken wir im Einzelnen, was die Songs an sich hergeben: 'Dumm und dämlich': Yeah, der Opener geht gleich voll nach vorne los, Fans und Freunde kennen das Ding schon vom 'Decline'-Sampler. Straight und eingängig, und dazu ein Refrain, mit dem sich sicher jeder mal identifizieren kann und der daher zum inbrünstigen Mitschmettern einlädt: 'Du hältst dich ja für so wichtig, doch bist du einfach dumm und dämlich – spielst immer den Alleswisser, doch bleibst du nur ein dummer Pisser'... 'Das war schon immer so': Oha, hier wird’s melodischer, Akustik-Gitarren leiten den Song ein, der dann später noch gut abgeht, gut gefällt mir der Wechselgesang von Basser Klebo und dem eigentlichen Sänger Schnacki, wobei mir Schnacki generell bei aggressiveren Parts mehr zusagt. 'Die Krone der Schöpfung': Yeah, dieser Song hatte sich mir schon damals in der Pumpe (Mai 2003 mit BRAINFUCKERS FUN FOUNDATION) eingeprägt. Der Refrain geht wieder voll innen Kopp, der ganze Song treibt mit geilen Riffs gnadenlos nach vorne und verlangt massiv nach POGO. 'Equador': Oh, dieser Titel sagt mir nicht zu. Ska-lastige Nummer, die zwar einige Ideen enthält und viele der erwähnten Gastinstrumente einbringt, bei mir aber nicht zündet. War ich beim Titel zuerst neugierig, ob es wohl um die Vernichtung des Regenwaldes durch Ölpipelines oder so gehe, musste ich erstaunt registrieren, dass die doch glatt über touristische Freuden singen: ('Hier ist’s einfach wunderbar, es scheint die Sonne das ganze Jahr. Ein Palmenstrand wie im Traum und überall nur hübsche Frauen')... Aber dafür gibt es mit 'Wir sind ABGELEHNT' gleich wieder einen richtig schönen Fetzer zur Entschädigung. Eine Hymne zum Mitgrölen wie sie im Buche steht! Und auch 'Auf die Fresse' haut in diese Kerbe, kommt dreckig und gemein und das ist GUT SO. Etwas ruhiger 'Scheiß Tag', abgedämpfte Gitarren, ein Rhythmus, der irgendwie Drive hat und ein cooler Refrain, in dem Schnackis Stimme mit 'Ooooho'-Backings kontrastiert wird. 'Es ist vorbei': Oh nein – Schnacki darf wieder an sein Lieblingsthema ran, nämlich unglückliche Liebesbeziehungen... Liegt es daran, dass mir dieser Song nicht so gefällt? Hier passiert irgendwie nix, das Ding plätschert zahnlos an mir vorbei. Doch wie schon nach 'Equador' kommt danach gleich wieder ein Höhepunkt, was für das Arrangement der Songreihenfolge spricht: '6 Millionen' bezieht sich auf das NS-Regime und ist entsprechend aggressiv ausgefallen. Hammer der hysterische Gesang von Klebo im Refrain! Geil. 'Meine Zukunft': Stampfend geht’s zur Sache, der Refrain hat von Text und Melodieführung was von ’nem Kinderlied: '...dass ich für mich ganz alleine über meine Zukunft entscheide'. Fand ich anfänglich etwas strange, setzt sich aber als Ohrwurm fest und überzeugt mit melodiösen Backgroundgesang. 'Pervers': Hm, warum hat man diesen alten Heuler mit auffe Platte genommen? Hält mit den neuen Songs nicht mit und auch der Text wurde im Vorfeld des 'Decline...'-Festivals von der Band selbst als nicht sehr gelungen bezeichnet. 'Punk Rock Zeit': Yeah, ein totaler Abgehsong, der ja auch schon auffem 'Decline...'-Sampler war. Party und Pogo pur! 'Gemein': Ruhiges Gitarrendudelintro, dann gibbet den treibenden Rausschmeißer, der textlich gegen das Diktat bekloppter Schönheitsideale vorgeht. Genau, scheiß auf 'the swan' o.ä. Fazit: Zwar gefallen mir drei der Songs nicht so sehr, aber der Rest ballert so geil rein, dass ich die Platte immer wieder hör. Und letztendlich ist die Platte so abwechslungsreich, dass auch die Hänger zwischendurch nur auf die nächsten Attacken vorbereiten. Erwähnt werden muss auch die RICHTIG amtliche Verpackung, diese Eigenproduktion sticht optisch so manche Scheibe aus, hinter der dicke Labels sitzen. Es braucht eben nur Ideen (und das Glück, Kumpels zu haben, die sowat können und dat für lau machen, he he). SIE SIND ABGELEHNT, SIE SIND EINFACH NICHT ZU RETTEN." ---Punkte: 8
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