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THE FYREDOGS - "Pumpin' Iron" -

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 761
Mensch, die FYREDOGS haben sich über die Jahre mit einer inflationären Zahl an Line-Up-Wechseln rumschlagen müssen. Seit dem letzten Release – der Split-10“ mit TYPHOON MOTOR DUDES – hat es mal wieder ordentlich im Gebälk gekracht und Gitarrist/Ex-Kieler Doc B. Danger (RUN FAT BOY RUN, EROSION; JIGSAW, NOISY FARTS) sowie Drummer Randy Starr haben sich mit DREI neuen Mitstreitern versorgt. Besonders spannend war da natürlich im Vorfeld die Frage nach dem Gesang, denn der war bei den FYREDOGS bisher sehr gut und markant. Und man fragt sich gleich beim ersten Durchgang von „Pumpin’ Iron“, wo die Jungs immer diese geilen Shouter auftreiben! Der neue Macker – Moses Cartwright (...) – singt ebenfalls sehr melodiös und ausdruckstark, hat gleichzeitig ein tieferes und raueres Organ als sein Vorgänger. Da hat sich der Rest der Band wohl gedacht, dass es Sinn mache, den instrumentalen Teil ebenfalls tiefer zu legen. Operation gelungen: Die runtergestimmten Klampfen braten wie Sau, die Produktion (One And One Studios in Köln, www.one-and-one.de) ist herrlich fett. Songwritingtechnisch erfindet man das Rad nicht neu, bringt aber ordentlich Power und Spielfreude rüber. Der Opener „Godmode“ drängt mit coolem „Oohohoho“-Refrain in die MISFITS/SMOKE BLOW-Ecke, „Pumpin’ Iron“ rockt schwer im Stoner-Stil los, „My Mission“ und „Out Of Reach“ donnern machtvoll im Midtempo. Insgesamt sind die Riffs wieder etwas metallischer und von der Atmosphäre und den Backgrounds muss ich hier und da an ANTHRAX denken, wenn sie mehr rocken als thrashen. Macht Laune! Bin schon gespannt auf die nächsten Gigs der Kölner (in Kiel am 21.1. mit MOSQUITO JACK, CHAOS CONTROL und ARMSTRONG!). Den 4-Tracker gibt’s für EUR 5,50 bei Niels Trumm, Florastrasse 98, 50733 Köln (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), auf www.fyredogs.de könnter auch einiges downloaden. ---Punkte: 8
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V.A. - "Kinder spielen Tod" (Zeitstrafe)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp
Zugriffe: 2105
Scheiße Mann, der Typ, der mir diesen Sampler geschickt hat, nämlich Renke von Zeitstrafe, ist so ein höflicher und netter Fucker, dass es mir schwer gefallen wäre, das Ding zu verreißen. Hätt ich natürlich trotzdem gemacht, man muss schließlich das Geschäft strikt von den Gefühlen trennen (was für ein Schwachsinn eigentlich...). Aber hey, mein bisheriges Geschwafel ist überflüssig, denn das Teil ist saugeil. Erstmal liebevoll aufgemacht, intelligentes Bei-Büchlein und vor allem musikalisch sehr homogen. Wer mit AMERICAN TOURISTS und KURHAUS etwas anfangen kann, wird sich hier heimisch fühlen! Die sind nicht nur beide drauf (AT: "Geballte Stöckerkraft" und "Fuck Your Lokkkal Bodybuilding Scene" - allein dieser Titel ist 'nen feuchten Handkuss in Richtung Neumünster wert, KH: "Hate Decision" und "Priority #1".), beide steuen jeweils auch einen exklusiven Song bei!! Weitere Songs, die ihr NUR HIER findet, stammen von MATULA, THE DETECTORS und AUSSENSEITER-PC. Und dann sind ja noch RECITE, DISCO ANTISTAAT und die großartigen ESCAPADO dabei! Hier kriegter viel Wut zu hören, viel glaubhafte Angepisstheit, die sich in knalligem Punkrock manifestiert. Insgesamt in der Schnittmenge Emo/Screamo/Anti-tough-guy-Hardcore, wer also nach weiteren Testosterone-Muckibuden-Proll-Bands sucht, ist hier FALSCH und sollte bei M.A.D. weitersuchen... Ein weiteres Konzept gibt es laut Renke nicht, es handele sich nicht um einen Labelsampler, sondern einfach um einen "Haufen von (meiner Meinung nach) sehr coolen, jungen Bands". Vinyl only mit 12-seitigem A5-Heftschä (das Cover ist ULTRA!)plus Zeitstrafe-Aufkleber. Thumbs up, suckahs! http://www.zeitstrafe.de
---Punkte: 9
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AMERICAN TOURISTS - "Kinder de-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 555
Das sind mir doch mal sympathische Touristen – die halten dir nicht die Kamera vor die Fresse, sondern ballern dir lieber energiegeladenen Sickocore um die Lauscher! „Kinder des Zorns“ bietet genau den Stoff, den ich mir nach einigen Konzis der AMERICAN TOURISTS von ihrem ersten Longplayer erhofft hatte: Hektische Tempowechsel, irres Geschreie, interessante Texte und nicht wenige Ohrwurmmelodien. Da ist ordentlich Leben drin und das kann man nicht mal so nebenbei hören. Nee, den TOURISTS musste schon zuhören und den Abwasch halt mal noch 'ne Woche länger vor sich hinschimmeln lassen. Schon nach viel kürzerer Zeit geistern dir div. Gitarrenharmonien und Textzeilen erbarmungslos durch den Kopp (wie „sie sollen nur abwarten bis wir ihre technik kennen / um ihre spermabanken in die luft zu sprengen“...) und du legst die Platte wieder und wieder auf, sei es nur um die Stimmen in deinem Schädel endlich ruhig zu stellen. Dann fallen dir auch diese ganzen Details auf, die hier mit viel Liebe integriert wurden. Da wird schon mal so einzige 70er-Disco-Chanteuse hinter ein Break gesampelt („everybody dance now!“ ertönt es plötzlich in „Give Me Inspiration“), Gast-Stimmen flirren durch die Produktion, ein kleines Mädchen zählt bei „Herzassdame“ – klasse gemacht, weil es immer wunderbar zur Stimmung des jeweiligen Songs passt und das Gesamtbild abrundet. Insgesamt verdammt eigenständig, das atmet viel alten HC-Spirit im Sinne unkonventioneller Songstrukturen und origineller Ideen. Die trockene Produktion passt da wie Arsch auf Eimer, das zum intensiven Blättern einladende Booklet ebenso. Nur das Telefon-Intro finde ich etwas zu lang, da wird ich immer ganz nervös von. www.zeitstrafe.de www.americantourists.de ---Punkte: 8
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THERAPY? - never apologise nev-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 556
Hier schreibt ein erklärter Thrapy?-Hasser ein Review zur neuen Platte, was kann das schon geben? Eigentlich nur einen Verriss. Dazu muss ich sagen, dass ich die Combo immer für ihren völlig überbewerteten, stninklangweiligen, mäßig gespielten, angemetalten Rock scheiße fand, weil er so gewollt kommerziell durchgestylt war. Das kam durch die öden Platten, die mir mein kleiner Bruder immer aufzwingen wollte: Troublegum, Infernal Love etc. Warum dies dennoch kein Verriss ist? Tja, neulich sah ich in der Glotze ein Video zur neuen Platte (Rise Up), und ich konnte gar nicht glauben, dass das Therapy? sein sollte. Also, diese Platte ist einfach mal wohltuend anders. Sehr unkommerziell in jeder Hinsicht. Krachig produziert, ruppige Songs mit teilweise extrem angepissten, zynischen bis politischen Texten, mit denen sie zumindest in den USA keinen Blumenpott gewinnen dürften (Rock You Monkeys, was für'n cooler Text). Mit dieser Art Mucke sollen sie ja auch mal irgendwann angefangen haben. Vielleicht sollte ich mir mal was ganz altes von denen besorgen. Was auf dieser Platte allerdings entscheidend dazu beiträgt, dass ich sie geil finde, ist der neue Schlagzeuger. Oh mann, ich steh auf Schlagzeug. Der Typ ist zwar nicht sonderlich tight, aber er spielt sehr aufwändig, manchmal stark an Soulfly erinnernd, was mit dem kruden Metal-Punk-Noiserock zusammen eine aüßerst interssante Mixtur ergibt. Irgendwie klingt das hier wie ne Mischung aus alten Helmet, noch älteren Prong, Rinderwahnsinn und Soulfly, mit einem kompletten "Fuck You!" an jede Verkaufsambition. Was leider geblieben ist, ist das nur durchschnittliche Spielniveau, aber in diesem Fall ist mir das mal Haken. Einziger echter Wehrmutstropfen: der Sound ist zwar wirklich gut gemacht, aber wenn ich mir vorstelle, wie das Ding mit einem Analogsound á la Corrosion of Conformity (Blind) klingen würde...
Aber da kann die Truppe nix dafür, also volle Punktzahl für diese mutige Platte!
www.therapyquestionmark.co.uk ---Punkte: 10
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THE (INTERNATIONAL) NOISE CONS-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 604
Am dritten Album einer Band entscheidet sich ihr Schicksal, sagt man. Wenn ich richtig gezählt habe, ist "Armed Love" die dritte Scheibe dieser revolutionären Zelle aus Schweden um den Ex-REFUSED Sänger Dennis Lyxzén. An den Reglern sass diesmal kein geringerer als Rick Rubin, der von JOHNNY CASH über die RED HOT CHILI PEPPERS und SYSTEM OF A DOWN bis zu SLAYER schon so manche Mega-Acts produziert hat. Wie wirkt sich aber die Arbeit eines Mainstream-Produzenten auf eine Band aus, die sich nach eigener Definition auf eine anti-kommerzielle Basis beruft? Die Frage ist berechtigt, denn vom sympathischen, sperrigen, aber eben auch besonderen Sound des Erstlings "Survival Sickness" ist nicht mehr viel übrig. Vielmehr kommt die Scheibe, hübsch aufgemacht in mexikanisch anmutender revolutionärer Optik daher und ist sehr vorsichtig damit, dem Zuhörer nicht allzuviel zuzumuten. Die Lieder selbst sind dabei nicht schlecht, aber verglichen mit dem fulminaten Start, den T(I)NC hatten, eindeutig zuwenig. Lebte T(I)NC ursprünglich davon, etwas völlig neues Hervorgebracht zu haben, nämlich so etwas wie die Brücke aus 21st Century Punk und 60er Jahre Rock'n'Roll, so versinkt "Armed Love" zu of in der Beliebigkeit. Offenbar war es Ziel von Rick Rubin, eine Art neue FAITH NO MORE zu schaffen, denn sehr oft hört man Anklänge an Scheiben wie "Angel Dust" oder deren Nachfolger. Alles in allem eine nette, saubere Scheibe, glattgebügelt und für den US-amerikanischen Mainstreammarkt angehübscht. Die Revolution sieht anders aus. ---Punkte: 5
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