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CHUCK NORRIS s/t 7"-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1098
CHUCK NORRIS aus Brasilien zelebrieren auf ihrer ersten 7" feinen HC-Trash mit einer großen Power-Violence-Kante. Rauher, fetter, verzerrter Sound, abwechslungsreiche Riffs, die nur so runtergeprügelt werden, ratternde Snare, so liebe ich es. Polittexte auf Spanisch (oder Portugiesisch, was weiß ich denn?) mit englischen Übersetzungen, der Titel "USA, I know what you did in the last summer" hat Kultcharakter, wenn er nicht so traurig wäre. Spielen in derselben Liga wie I SHOT CYRUS, an die sie mich manchmal auch erinnern. Furios. 14 Songs insgesamt. Übrigens erstes Release von throwintodisorder (.de). weiter so... ---Punkte: 9
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DISSECT - Todellista Todellisu-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 940
Power-it-up haben sich mit DISSECT eine weitere finnische Crustcombo an Land gezogen, die es in sich hat. Auf der "Todellista Todellisuutta" 7" wird trotz des DIS- keine weitere öde DISCHARGE-Clone-Kapelle gegeben, sondern eigenständiger Volle-Pulle-Hoch-Oktan-Crust (gibt’s die Schublade schon?) mit finnischem männlich-männlichen Shout-Growl Gesang. Auf der B-Seite wird dann zugunsten von Melodie und Wucht auch mal die Geschwindigkeit rausgenommen, bevor das Inferno wieder losbricht. Steckt power- und soundmäßig manch andere Band locker in die Tasche. Lohnt sich! ---Punkte: 9
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BONEHOUSE - "The fuse is lit"-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 871
"Die Zündschnur brennt", so also der Titel der neuen Bonehouse-Scheibe. Für mich understatement pur, weil einem ab der ersten Sekunde die geballte Ladung schon um die Ohren fliegt...nix mit Lunte... Wem die erste Explosion noch nicht ausreicht, bekommt mit Song 2, amtlich betitelt mit "The capitalists are fucking our mother earth, that´s why we´re calling them motherfuckers" einen Smash-Hit vor dem Herren geliefert der es verdammt nochmal in sich hat und alsbald aus tausenden dreckiger Kehlen gegröhlt werden wird. Jetzt auf jeden Song einzugehen wäre fatal, ihr sollt Euch ja selber Gedanken machen und Euch etwas gutes tun, indem Ihr diese Scheibe kauft und sie Euch anhört. Fakt ist, dass hier über die ganze Länge Gitarrenriffs vom Feinsten geboten werden, genau die, die zu den unmöglichsten Zeitpunkten ins Hirn dringen und nicht wieder zu verscheuchen sind, Euch die ganze Wut in Tornadostärke ins Gesicht gebrüllt und Ihr zum Brutalpogo nahezu genötigt werdet. Für mich haben Bonehouse mit dieser Scheibe ihr Meisterwerk abgeliefert und mit der Studioversion von "Go bastards go" oder mit "Young, fast, Iranian" wahre Hymnen abgeliefert. Dazu macht das kompakte Songwriting und die Intensität die Scheibe zu einer ganz außergewöhnlichen Veröffentlichung. Unabhängig von der Leistung der 5 Jungs, gebührt auch den Knöpfedrehern im Studio ein dickes Lob, denn die ganze Produktion schiebt wie ne Dampfwalze und hat das Prädikat "Arschgut" völlig verdient. Obwohl ich ja eigentlich eher so´n Melodiefuzzi bin, ist "The fuse is lit" mein persönliches Highlight des Jahres. Cheers, Jens ---Punkte: 10
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AGATHOCLES/KADAVERFICKER - Spl-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 895
O.K., die Großmeister der Split-Releases sind back. Diesmal treffen AGATHOCLES auf die deutschen KADAVERFICKER. AGATHOCLES sind bekanntermaßen die selbsternannten Erfinder des Mince-Core, ja und das machen sie gut, schön straight nach vorne gebollert, fetter Sound und politische Texte, die mir aus dem Herzen sprechen. "Fucking right, we're left" ist eine echte Hymne, die jeder Crustie zum Morgen-äh-gebet hören sollte. Die KADAVERFICKER-Seite (Jungs, was für ein Name!) dann eher mit 'ner Mischung aus Death- und Blackmetal, haben schon diverse Tapes und 7" draußen, scheinen sich aber nicht ganz so ernst zu nehmen...Released von power-it-up (.de) und n-c-u (.de) . Ach ja übrigens ungefähr 7" Nummer 65 der nach oben offenen AGATHOCLES-Split-Release-Skala. Unfassbar! ---Punkte: 9
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DEAD SOUL TRIBE - the january -

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 796

Zunächst mal: diese CD ist hier eigentlich falsch, denn dreckig und stinkig ist an der Musik der Band um den ex-Psychotic Waltz Sänger so rein garnix. Vielmehr ist diese Platte in allen Belangen sowas von schön, dass man sich fragt, warum zum Teufel die nicht Millionen von Platten verkaufen. Aber wie so oft: sie sind wohl einfach zu gut, nicht stumpf genug. Denn diese Musik ist so komplex, anspruchsvoll, wunderschön gespielt und atmosphärisch so perfekt düster und schwer, dass man schon die knappe Stunde investieren muss, dieses Album durchzuarbeiten. Wer das einmal getan hat, der tut es wieder und wieder, versprochen. Wer dieses Meisterwerk aber beim Abwaschen nebenbei hört, kriegt fast nix von der puren Genialität mit und hat die Dieter-Bohlen-Höchststrafe verdient. Was genau wird denn nun gespielt? Die Musik ist schwer zu kategorisieren, auf keinen Fall wird man ihr gerecht, wenn man sie als Prog-Metal bezeichnet, denn mit den Songwriting-Totalausfällen solcher Gniedelomaten wie Dream Theater und Co. hatte Dead Soul Tribe noch nie was zu tun. Prog-Rock ist es auch nicht, dafür ist es nicht soft genug. Also bezeichnet man das Ganze wohl am besten als Dead Soul Tribe. Wie auch schon auf dem Vorgängeralbum "A Murder of Crows" ist hier von der ersten bis zur letzten Sekunde einfach alles perfekt. Der Sound ist transparent und trotzdem fett und versetzt den Hörer in die Lage, auch wirklich jedes technische Kabinettstückchen der virtuosen Musiker mitzukriegen, wobei die Songs enorm kompakt sind und man nie das Gefühl hat, hier wäre auch nur eine Note zu viel, es MUSS einfach genau so sein. Hier brilliert vor allem der Schlagzeuger, der einfach kein einziges Loch offen lässt und alles, was in der Musik passiert, perfekt unterstützt und beantwortet. Dabei spielt er seine vielen Fills und Tricks so unglaublich schnell, rund und schön, plaziert sie so stimmig und göttert so tierisch ab, dass er mittlerweile neben dem Typen von Mastodon zu meinem Lieblinsschlagzeuger geworden ist. Der Bass ist schön tief, natürlich absolut tight und die Gitarren erschaffen mit ihren abgefahrenen Riffs und Licks und den durchgeknallten Effekten und Sounds Atmosphären von beklemmender Intensität, die den Boden bereiten für den Gesang, der einem dann den Rest gibt. Was der Mann singen kann, ist einfach nicht normal. Kennt ihr das? Da ist ein cooler Song, und man wartet die ganze Zeit auf diese eine Stelle, die so geil ist, einfach DIE perfekte Stelle des Songs oder vielleicht der ganzen Platte. In diesem Fall ist das aber die GANZE Platte, denn hier wartet man nicht auf den Refrain, hier ist die ganze Platte eine einzige schwebende, flirrende, hypnotisierende Gesangslinie, gesungen von einem Menschen mit einer der angenehmsten, wärmsten, klarsten, authentischsten Stimmen, die ich kenne. Versteht sich von selbst, dass hier nicht genreüblich gequiekt und gejault wird oder so´n Eunuch mit einem gekünstelten Endlosvibrato rumnervt. Der Typ hier singt einfach, packt Dich, schlägt Dich in seinen Bann und lässt Dich nicht mehr los, die Ganze Platte ist von vorne bis hinten ein einziger, tierisch mächtiger Film und gehört mit Sicherheit zum intensivsten, was ich besitze. Wem diese Lobeshymne zu dick vorkommt: hol Dir die Platte, Kopfhörer auf, laut hören, und wir sprechen uns hinterher. Ist sowieso das einzig wahre, denn dieser Musik und ihrem Effekt ist tatsächlich mit Worten nicht gerecht zu werden.

Alles das gilt übrigens ohne jede Einschränkung auch für das oben genannte Vorgänger-Meisterwerk, man muss einfach beide besitzen. Ich könnte nicht sagen, welche Platte ich besser finde.

Wichtiger Tip: Sie spielen am Dienstag, den 7.9.04 in der Markthalle, da muss man hin!

deadsoultribe.com

---Punkte: 10
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