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AUDIO KOLLAPS - "Music From An-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 483
Augen auf beim Plattenkauf! AUDIO KOLLAPS haben neben dem bestickerten Standardcover der neuen Epistrophy-Releases noch eine zweite Version am Start, die sie wohl selber finanziert haben, wenn ich das richtig mitgekriegt habe. Den Jungs scheint eine amtliche optische Verpackung wichtig zu sein, das konnte man ja bereits bei der „Ultima Ratio“ sehen, wo AUDIO KOLLAPS das legendäre Foto von der Hissung der sowjetischen Fahne auf dem Reichstagsgebäude in Berlin am 2.5. 1945 etwas „modifiziert“ hatten. Dieses Mal haben sie einen ähnlichen Einfall gehabt und das Filmplakat vom Klassiker „Apokalypse Now“ genommen und umgestaltet, dat sieht so schick aus, dass ich mir die Platte gleich NOCHMAL gekauft habe, obwohl ich schon ein Promoexemplar von „Pisstrophy“, wie AK ihr Label hier liebevoll nennen, zugeschickt bekommen hatte! Aber wat laber ich solange übers Cover, wenn mir derart krasse Mucke durch den Schädel fräst! Die sieben neuen Songs schließen gut an das Material vom Longplayer an, bieten also Death Metal mit Punk/Crust-Einschlag und vor allem -Attitüde. Erstaunlich dabei: Trotz vieler stilistisch ähnlich gelagerter Bands hörst du AK aus Tausenden heraus, die haben ihre Einflüsse so gekonnt zusammen gemixt, dass etwas ganz Eigenes daraus entstanden ist. Insgesamt klingen AK auf „Music From...“ vielleicht einen Tick metallischer als bisher, was aber durch die Texte wieder wett gemacht wird, die übrigens in Deutsch gesungen, aber auch auf Englisch abgedruckt sind: „Das stechende Auge der Überwachung / Geil fixiert auf das, was sich bewegt / Kalte Umarmung im warmen Plastik – WIR LEBEN IN DER EISZEIT!“ Und in den anderen Songs geht es auch nicht weniger zimperlich zu, wie man bereits an Titeln wie „Bastarde auf Leichenbergen“, „Todesballet“, „Fickt die USA“ oder „Predigt den Krieg“ erahnen kann. Pflichtstoff für Grinder, Crusties und allen, die zwar auf Death Metal stehen, denen aber die genretypischen Texte am Arsch vorbeigehen. Gibbet demnächst wohl auch auf CD. www.audiokollaps.de Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ---Punkte: 9
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RAUM 101 - Same (12", Epistrop-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 382
Runde 2 für die neuen Epistrophy-Releases: Bei der RAUM 101-Scheibe sollte der geneigte Vinyl-Freak vorm Auflegen die Glotzkorken besser genau aufsperren, denn nur eine der beiden Seiten ist bespielt, die andere glatt und unberillt. Die Hannoveraner Band fällt unter all den Bands des Labels wie AUDIO-KOLLAPS, RECHARGE, RIPCORD, NEURON oder INFAUST richtig auf, spielen sie doch MELODISCHEN Punk Rock. Kommen ziemlich gut auf den Punkt mit eingängigen Songs, die bei aller Emo-Lastigkeit angenehm rau und rotzig klingen. Meist geht es schön flott ab, die Gitarristen hauen sehr schöne Melodien raus. Nicht ganz mein Ding ist der Gesang, den ich zum einen aufs Ganze gesehen als etwas monoton empfinde und der zum anderen irgendeine unangenehme Assoziation in mir weckt, die ich nicht näher benennen kann. Mein Pech. Gelungen sind aber die zweistimmigen Passagen. Leider liegt der Scheibe als einzige der vier Epistrophy-Neuerscheinungen kein Textblatt bei, aber man kann dem Sänger dennoch recht gut folgen, denn er schmettert auf Deutsch. Und ich würd mal sagen, dass es in Songs wie „Morgensonne“, „Ohne Dich“ oder „Hirnkompost“ um persönliche Dinge geht wie Liebe, Warten, Schmerz, Hoffnung. Und all den Scheiß. www.RAUM-101.de Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ---Punkte: 6
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CHAOS CONTROL - "Riot In The Streets"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp
Zugriffe: 561

Geil, geil, geil! Seit ihrem letzten Demo - dieser CD-R mit dem kuriosen Cover - haben sich CHAOS CONTROL beachtlich weiterentwickelt, was man ja auch live beobachten konnte. Es macht tierisch Spaß, die Entwicklung dieser Truppe Schritt für Schritt mizuverfolgen. "Riot In The Streets" kommt als schicke Kassette, aufgenommen bei und mit Ulf Nagel und wummert 5 Punkrock-Granaten in eure Stuben. Ich hab das Ding jetzt schon richtig oft reingeschmissen und jedesmal macht es Laune. Ohne Umschweife kommen die Jungs auf den Punkt, drücken ordentlich auf die Tube und wecken amtlich Bierdurst, denn die Kehle ist bei diesen Refrains schnell rauhgebrüllt. Ungezwungen, frisch und knackig kommt die ganze Band rüber. Textlich geht es um die alten Themen USA-Kritik, Bullen-aufs-Maul, Trends und Kater-nach'm-Saufen. Nicht neu, aber was immer noch scheiße ist, darf auch ruhig weiterhin so genannt werden. Ich sach euch: Holt euch bloß dieses Tape - wenn die Jungs in 10 Jahren in der ausverkauften Meierei zocken, könnt ihr dann lässig damit angeben, die legendäre ROTE Kase von CHAOS CONTROL zu besitzen! Record-Collectors are coole Schweine. ---Punkte: 9

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INFAUST - Same (12", Epistroph-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 551
Mit gleich vier neuen 12”s melden sich Epistrophy Records zurück. Die vier Dinger von INFAUST, RAUM 101, AUDIO KOLLAPS und NEURON will ich alle hier Revue passieren lassen, also Feuer frei für Runde 1: Erst mal fällt bei den vier Scheiben auf, dass sie alle lediglich ein schwarzes Cover haben, welches oben von einem viereckigen Aufkleber verziert wird, der das zeigt, was ansonsten die Plattenhülle bedeckt hätte. Der Grund für diese bestickerten Standardcover liegt für Frank von Epistrophy ganz einfach darin, dass es ohne diese Einsparmaßnahme vielleicht gar kein Epistriophy-Vinyl mehr hätte geben können: „LPs sind nun mal extrem teuer und die Zahlungsbereitschaft der Kunden ist extrem gering. Da ich keine Lust habe an der Qualität der Pressung zu sparen, müssen nun eben die Cover dran glauben, da ich mir den ganzen Spaß sonst auch mittelfristig gar nicht mehr leisten kann. Die Sachen sind dafür dann auch günstiger als früher zu haben.“ Der Effekt ist natürlich optisch erst mal etwas seltsam, hat aber auch positive Seiten. So können sich die schmucklosen schwarzen Cover als Erkennungsmerkmal für das Label erweisen und zudem wirkt diese nahezu totale Verweigerung einer optischen Stimulanz stärkend auf den Inhalt der Platten. Nach dem Motto: Drinnen ist, was zählt. Nun aber zu INFAUST: Bei Epistrophy wird kaum jemand zartbesaitete Musik erwarten, aber diese Band ist dann doch ein ganz gemeiner Faustschlag in die Magengrube. „Ein Leichenschrei nach Rache“ fabuliert der „Klappentext“ und liefert die Stilbezeichnung gleich mit dazu: „Apokalyptischer und düsterer metallischer Hardcore“. Gaanz langsam stoßen dir INFAUST das Messer in die Eingeweide und drehen es dann debil grinsend in dem gequälten Fleisch herum. Elektronisches Gewaber, verzweifelte Schreie, schleppende Beats – während ich das schreibe beginnen die Glühbirnen in meinem Zimmer zu flackern, Dunkelheit zieht herauf – MAMI! Derberen Sludgecore habe ich selten vernommen, da fallen Referenzen schwer – soll ich WINTER, GODFLESH oder AMEBIX nennen oder es gleich sein lassen? Überflüssig zu erwähnen, dass auch die Texte jegliche Gedanken an Hoffnung hinter sich lassen: „Knecht steht auf. Die Augen schwer. (...) Was verlangt wird, wird getan. Was zu tun ist, wird getan. (...) Knecht steht auf, Knecht pariert. Knecht muht nicht, Knecht krepiert!“ Drei Songs krallen sich in des Hörers Hirn, sind jeweils auf beide Seiten dieser 12“ gekratzt – von blutigen Fingernägeln natürlich... www.epistrophy.de Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ---Punkte: 9
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V.A. - It's not just Boys Fun -

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 589
Können Frauen rocken? Diese Frage kam kürlich bei Dremu auf und dieser Sampler passt zu der Diskussion wie die Fause auf's Auge. Denn auf dieser Doppel-CD sind ausschließlich Frauen-Bands zu finden, oder zumindest Bands mit Sängerinnen - insofern kann dieser Sampler die Frage nur bedingt beantworten. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das Motto dieses Samplers mir etwas sehr gewollt erscheint und ich nicht so ganz den Sinn darin sehe, nun einen Sampler nur mit Frauenstimmen zu kreieren. Naja, never mind, vielleicht seht ihr das ganz anders, die Mucke ist total in Ordnung und mit Bands wie THE NY REL-X, THE BONARAAS, THE VAGEENAS, FABULOUS DISASTER, SHE-MALE TROUBLE, BAMBIX und weiteren netten be-Dam'ten Bands hat man hier einen netten Querschnitt durch Punkrock, Emo und Sensationsrock'n'Roll gefunden. Ob der durch das Motto des Samplers besser wird, weiß ich nicht. Wenn ihr von mir jetzt die Antwort auf die Frage: Können Mädels rocken oder nicht? erwartet habt, muss ich euch enttäuschen. Aber ihr könnt Euch ja den Sampler kaufen und begeistert sein (wenn ihr dazu "ja" sagt) oder euren Freunden dieses Ding mit einem "siehste, hab ich ja gleich gesagt" vorspielen, für beide Zwecke ist er wohl geeignet, da dieses Thema wohl eher emotional als musikalisch zu betrachten ist. Hörbar, aber für meinen Geschmack auch für einen Doppel-CD-Sampler zu teuer ausgefallen, auch wenn die Aufmachung wenig zu wünschen übrig lässt. ---Punkte: 7
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