OJO ROJO - tunes from the wayo- Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 548 Dieses Ding ist schon Ende 2003 erschienen, also nicht mehr ganz neu, aber egal. Kennt trotzdem keiner, oder? Und ne Rezi ist dieses schmucke Kraftpaket allemal wert. Die Band besteht aus vier Typen aus Berlin (u.a. dem ex-Bassisten von Jingo de Lunch, der hier endlich mal gute Mucke macht, höhö). Gespielt wird fettest produzierter, schmieriger, groovender high-energy-ROCK, der dazu noch mit sehr viel Schwuppdich gespielt ist. Die Mucke bewegt sich irgendwo zwischen C.O.C., Transport League und den Kieler Zugpferden Smoke Blow. Also ein bißchen Metal, ein bißchen Stoner, ein bißchen Hardcore/Punk und viel Dreck unter den Fingernägeln. Erfreulicherweise gehört diese Band zu den wenigen in diesem weitläufigen Genre, die komplett ohne jede Attitüde und Assel-Image auskommen. Sie spielen einfach, sind verdammt cool dabei und die Texte des Sängers, der mal angenehm (und gut) singt und mal shoutet, sind zumindest teilweise sogar politisch.Cooles Teil, empfehlenswert.www.ojorojo.de HIER REINHÖREN: Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 886 MISERY / TOXIC NARCOTIC Split-Cd/Lp Hatte ich MISERY nach ihrer Lp bei Skuld vor Jahren eher als durchschnittliche Crustband in Erinnerung, haben sie auf dieser Split-Lp deutlich zugelegt. Schön eher langsam rockender Crustpunk mit derben Gesang, der sogar richtig geile Melodien hat und ab und zu oldschoolig moshen darf. Ein fetter Sound verleiht dem Ganzen noch zusätzlichen Druck. Lohnt sich. Die andere Hälfte der Lp geht an TOXIC NARCOTIC, die dann das Gaspedal durchdrücken und eher klassischen Old-School-Hardcore mit politischen Texten spielen. Da ich mit solchem Scheiß groß geworden bin, kann man damit natürlich nur gewinnen. Der letzte Song dann Reggae-mäßig, aber gut gemacht. Runde Sache.(26:09) HIER REINHÖREN: Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 666 ANTIGAMMA / THIRD DEGREE / HERMAN RAREBELL The World Will Fall Soon And We All Will Die Split-Cd 3-fach Split- Cd mit polnischem Grind und auf extrem hohem spielerischen und Soundniveau. Den Start machen ANTIGAMA, bei denen öfters mal auf die Snare gehämmert wird, während die Gitarren durchaus an Kandidaten wie THE END oder THE RED CHORD erinnern, reichlich schnell und schizo also. Sehr schön, weiter geht’s mit THIRD DEGREE, die letztes Jahr mit eben ANTIGAMA und PIGNATION auf Tour waren. Gehen eher in die klassische HC-Grind-Ecke, so grobe Richtung alte NAPALM DEATH oder HERESY mit zweistimmigen Gesang. Was liegt näher als nach der gemeinsamen Tour noch ein gemeinsames Projekt zu gründen? Genau, nichts und deshalb gibt’s noch HERMAN RAREBELL als Dritten im Bunde. Wenn mich nicht alles täuscht war HERMAN RAREBELL der Schlagzeuger der Hardrockspacken SCORPIONS, mit dem Eisernen Kreuz und einer 666 im Logo sehr schön ausgestalteter Bandname. Geschmack. Musikalisch im Soundbereich leicht abfallend, aber spielerisch nur Highspeedblast mit undurchdringlicher Gitarrenwand und derbsten Schreigesang beeindruckend. Texte liegen leider nicht bei. Punktabzug. Insgesamt für jeden Grindfan ein MUSS.(26:50) ---Punkte: 9 Kommentar schreiben powered by social2s BAIT - Anatomy Of Disaster Cd- Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 566 BAIT Anatomy Of Disaster Cd DEVIATED INSTINCT sind tot, es leben BAIT. Gitarrist/Sänger und Bassist von DEVIATED INSTINCT vereint mit dem Schlagwerker von SUBVERT, ergo alles keine Unbekannten in der U.K. Crust- und Metalcoreszene. Ich erinnere nur an die mittlerweile steinalte „Guttural Breath“-Lp von DEVIATED INSTINCT, die damals noch auf Peaceville erschien und durch ihren derben Crustpunk mit Mundharmonika bestach. SUBVERT veröffentlichten auch schon vor ewigen Zeiten bei Loony Tunes, die ja selbst nebenbei noch als ACTIVE MINDS selbst unterwegs waren. Soviel zum Geschichtsunterricht, aber BAIT gibt es nun auch schon etwas mehr als 10 Jahre, als Seitenprojekt mit Drumcomputer begonnen und erst seit kurzem mit echtem Drummer ausgestattet. "A Beast that really isn’t in any hurry", wie der Promoflyer in typisch britischem Understatement feststellt. Musikalisch durchaus vergleichbar mit eben jenen vorgenannten Bands, wobei es im Laufe der Jahre nicht ausbleibt, das man doch die Instrumente besser beherrscht, so das ein durchaus groovendes Monster mit metallischem Hardcore und angepisstem Schreigesang die Welt erblickt hat. Wie immer bei In At The Deep End in hübscher Verpackung. File under: Kleines Juwel.(40:11) HIER REINHÖREN: Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 1216 ABANDON In Reality We Suffer Cd Hammer! Ist sonst Schweden als Land der schlechten Melodycoreler und Todesmetaller ein Begriff, kommt hier mit ABANDON aus Göteborg ein Monster, das mit solcher Intensität an deine Urängste appelliert und in dein Gedärm greift, das mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft. OK, die Jungs hören den Vergleich mit NEUROSIS sicher nicht zum ersten Mal, aber das hier ist die schiere Verzweiflung und Wut, die NEUROSIS in ihrer mittleren Phase auszeichneten. Kein pures Abgekupfere, da nur eineinhalb Sänger und keine Samples, aber diese hoffnungslose Grundstimmung, die bisher nur eben NEUROSIS so rüberbringen konnten. Sehr viel Arbeit mit Dynamik, Tribaldrumming, derbe verzerrter Bass, verzweifelter Gesang. Wenn zum Beispiel bei „Piles Of Pigs“ nach 3 Minuten die Gitarre richtig einsetzt und nach 7 Minuten der Gesang losbricht, stellen sich mir unweigerlich die Nackenhaare auf. Eine Platte die klarstellt, dass es keinerlei Hoffnung mehr gibt. Hoffe, die haben eine gute Rechtschutzversicherung wegen der Klagen nach den Selbstmorden der Kids. HIER REINHÖREN: Info schließen
BAIT - Anatomy Of Disaster Cd- Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 566 BAIT Anatomy Of Disaster Cd DEVIATED INSTINCT sind tot, es leben BAIT. Gitarrist/Sänger und Bassist von DEVIATED INSTINCT vereint mit dem Schlagwerker von SUBVERT, ergo alles keine Unbekannten in der U.K. Crust- und Metalcoreszene. Ich erinnere nur an die mittlerweile steinalte „Guttural Breath“-Lp von DEVIATED INSTINCT, die damals noch auf Peaceville erschien und durch ihren derben Crustpunk mit Mundharmonika bestach. SUBVERT veröffentlichten auch schon vor ewigen Zeiten bei Loony Tunes, die ja selbst nebenbei noch als ACTIVE MINDS selbst unterwegs waren. Soviel zum Geschichtsunterricht, aber BAIT gibt es nun auch schon etwas mehr als 10 Jahre, als Seitenprojekt mit Drumcomputer begonnen und erst seit kurzem mit echtem Drummer ausgestattet. "A Beast that really isn’t in any hurry", wie der Promoflyer in typisch britischem Understatement feststellt. Musikalisch durchaus vergleichbar mit eben jenen vorgenannten Bands, wobei es im Laufe der Jahre nicht ausbleibt, das man doch die Instrumente besser beherrscht, so das ein durchaus groovendes Monster mit metallischem Hardcore und angepisstem Schreigesang die Welt erblickt hat. Wie immer bei In At The Deep End in hübscher Verpackung. File under: Kleines Juwel.(40:11) HIER REINHÖREN: Like0 Dislike0 Details Kategorie: Tonträger Reviews Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00 Geschrieben von Matt Zugriffe: 1216 ABANDON In Reality We Suffer Cd Hammer! Ist sonst Schweden als Land der schlechten Melodycoreler und Todesmetaller ein Begriff, kommt hier mit ABANDON aus Göteborg ein Monster, das mit solcher Intensität an deine Urängste appelliert und in dein Gedärm greift, das mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft. OK, die Jungs hören den Vergleich mit NEUROSIS sicher nicht zum ersten Mal, aber das hier ist die schiere Verzweiflung und Wut, die NEUROSIS in ihrer mittleren Phase auszeichneten. Kein pures Abgekupfere, da nur eineinhalb Sänger und keine Samples, aber diese hoffnungslose Grundstimmung, die bisher nur eben NEUROSIS so rüberbringen konnten. Sehr viel Arbeit mit Dynamik, Tribaldrumming, derbe verzerrter Bass, verzweifelter Gesang. Wenn zum Beispiel bei „Piles Of Pigs“ nach 3 Minuten die Gitarre richtig einsetzt und nach 7 Minuten der Gesang losbricht, stellen sich mir unweigerlich die Nackenhaare auf. Eine Platte die klarstellt, dass es keinerlei Hoffnung mehr gibt. Hoffe, die haben eine gute Rechtschutzversicherung wegen der Klagen nach den Selbstmorden der Kids. HIER REINHÖREN: Info schließen