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SOLID DECLINE - Back in Line (-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 690
So nach dem gestrigen Konzi MUSSTE ich mir diese Platte einfach zulegen!! Gut hät ich auch so, aber...egal.

Also SOLID DECLINE sind die gleichen Leute die auch schon bei Y gespielt haben, bloß geht die Mucke in ne ganz andere Richtung. Wo Y doch immer recht technischen Grind/Power-Violence gezockt haben, geht das ganz klar in richtung straighten HARDCORE!
Das Label bezeichnet die Musik als eine Mischung aus Europäischen, Japanischen und Ami-Hardcore, und da kann ich eigentlich nicht wiedersprechen, ne gute Mischung aus IDORA, ANGST und vieleicht noch 9 SHOCKS TERROR. Aber weil die Jungs, genauso wie bei Y, immer viele eigene Ideen einbringen klingt das hier keineswegs nach nem billigen Abklatsch oder Kopie, sondern sehr ehrlich und frisch.

Die Texte dieser 6 Songs sind gewohnt gut (gegen Armee, versumpfte Suffköppe, Kleinstadtdeppen, usw.), ohne dabei parolenhaft oder klischeebeladen zu klingen und werden von nem verdammt geilen Shouter vorgetragen (einer der Besten in HC?).

Fazit: Kaufen, ohne wenn und aber! ---Punkte: 9
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RAINBOW REVENGE - Never mind t-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 808
So, da Einleitungen scheiße sind und ich dafür gerade sowieso keinen Nerv hab, komm ich gleich zu den Fakten:

RR sind ne ziemlich neue (seit Mai 2003) Thrashcore-Band aus Esses (glaub ich), UND WAS FÜR EINE!!! Zwar ist der Sound Keller, aber man kann derbe was an Potenzial erkennen!
Die 12 Songs auf diesem Demo sind kurz, schnell, verzerrt und simpel, aber ohne das man das Gefühl hätte, dass etwas fehlt. Anders als viele andere Bands haben RR auch immer genug rotzigen Punk-Sound in der Mucke, was das ganze ungemein auflockert, dazu noch 1-2 Mid-Tempo-Stücke und voila: Das Teil kommt derbe unstumpf und locker daher. Als Vergleich, könnte man vieleicht simplere, thrashigere HIGHSCORE nehmen.

Die Texte werden männlich/weiblich dargeboten, und sind persönlich bis kritisch und sehr nachvollziehbar (hey! Sie haben Songs mit Titeln wie "Rarietäten sind Scheiße", "DRI & DIY", "Fuck off SSS" oder  "Why Can't All Grandmas Be As Cool As Mine", also was könnte ich schlechtes über die Texte schreiben?!).

Mit "Can´t tell noone" von NEGATIVE APPROACH und "Nazi-Punks fuck off" von den DEAD KENNEDYS gibt es am Schluß der Platte noch zwei kleine Schmankerl (auch wenn man die eigentlich nur an den Refrains erkennen kann).

Edel aufgemacht ist das Teil auch noch, mit Textblatt, Infoblatt über FOOD NOT BOMBS und Veganismus, etc.

Alles in allen SEHR zu empfehlen, alleine schon weil die kommpletten Einnahmen für das Demo an die örtliche FNB-Gruppe gehen! (Und das mit der Sound-Qualität kriegen die auf der Split 7" mit ANDI NERD vieleicht noch besser hin) ---Punkte: 8
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MASSICK - 10 inch und mehr CD-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 628
MASSICK
10“ und mehr CD
Mein Gott, was soll ich dazu schreiben. Einerseits wirklich cooler Punkrock, im nächsten Song dann Grindgegrunze, dann 70er-Schweineorgel auf Schlagerniveau, dann Crust. Sehr hoher Unterhaltungswert für diejenigen, die den Vinyloutput der Band auf Hombre-Lobo verpasst haben oder so doof waren ihren Plattenspieler zu verkaufen. Ist nämlich ne Zusammenstellung ihrer 10“, 7" und weiterer Songs. Deshalb auch der ganz einfallsreiche Titel oben, da die CD wohl keinen Namen hat und auch nicht bei Hombre-Lobo erschienen ist, aber vielleicht kann man euch da weiterhelfen. Mächtig amüsant.(44:20)
Ollie Ox ---Punkte: 9
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GLUECIFER - Automatic Thrill-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 637
"Automatic Thrill" ist entweder eine waschechte "Reinhör-Platte", die sich erst nach vielfachem Hören ins Hirn einhämmert oder eines jener berüchtigten Experimente zwischen zwei WIRKLICH guten Scheiben! Ich jedenfalls bin da eher unschlüssig... Während Songs wie "Car Full of Stash" und der "Dingdong Song" sofort losballern und schnell im Ohr hängen bleiben, wollen mir insbesondere der Opener "Automatic Thrill" und "The Good Times used to kill me" partout nichts sagen! Eine Reihe Halbton-Riffs haben sich in den Sound der Norweger eingschlichen, es scheint den Jungs insgesamt irgendwie an Lockerheit zu fehlen und auf gute Gitarrensoli wartet man teilweise vergebens.
Song 2 ("Take it") klingt dann wieder einigermaßen vertraut, fast ein bißchen nach der "Tender is the Savage"-Scheibe ( Wobei das Beste daran immernoch der mit Halleffekten völlig zugeballerte 80er-Jahre-Schlagzeug-Anfang von Drummer Danny Young bleibt: Original Walkin' o­n sunshine!! Uuhh... ) Wie auch immer... Kommen wir mal zum Fazit: Wäre der der Melodie-Song "Put me o­n a Plate" nicht gewesen, hätte ich echt nicht gewußt, wie dieses Werk zu bewerten ist. Da ich aber von Hause aus ein Herz für Rock'n'Roll-Häßletten habe und nun wirklich alles besser ist als THE WHITE STRIPES oder die neue Backyard-Babies-Scheibe, gebe ich hier eine meiner heißbegehrten Dreien!

P.S. Live gibt's das Ganze am 03.03. im MAX zu sehen, allerdings im Doppelpack mit Smoke Blow. ---Punkte: 6
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UNPERSONS - III CD-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 782
UNPERSONS III CD Was ist im Wasser von Savannah?, fragt das Label in seinem Infozettel. Das frage ich mich auch. Hatte ich doch vor kurzem das zweifelhafte Vergnügen die durchgeknallten KYLESA zu reviewen, die aus demselben Ort kommen und deren Gitarrist diese Scheibe hier produziert hat, geht es hier mindestens genauso durchgeknallt zu. Wer hört sich solche CDs eigentlich zuhause an ohne hohen Blutdruck zu bekommen? Musikalisch im Bermudadreieck von eben jenen KYLESA, vielleicht noch GUYANA PUNCHLINE und PHANTOM LIMBS und Schweinerockgitarrengegniedelfiedel. Im richtigen Moment ist's super, im falschen läufst du Amok, bist reif für die Klapse... Und ich bin schon einiges gewohnt. Fazit: UNBEDINGT vor'm Kauf anhören! (30:22) Ollie Ox ---Punkte: 7
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