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THE SPOOK - "some like it dead-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 731
Als ich den SEVENTY-SEVEN artikel geschrieben hab , hab ich THE SPOOK gehört und mir ist einer nach dem anderen abgegangen !! So eine geile heulsusen-kapelle hab ich schon lange nicht mehr gehört !! dat sind wohl irgendwelche landsmänner – die war´n auch kürzlich auf einem der beiden fanzine-sampler (?) -, ham auf jeden fall `n deal bei `people like you´. Das muss natürlich gar nix heissen, denn da gab´s in letzter zeit auch die ein oder andere langweilige scheibe zu hören.... Aber THE SPOOK zähle ich auf keinen fall dazu. Böse zungen würden sagen die jungs sind ganz schön poppig und larmarschig – und recht habt ihr !!! hier gibt´s so einige pop-songs und schmacht-fetzen zu hören – aber verdammt geile... beim cover-gedöns wird ´n ganz schöner drakula-film gefahren und auch bei der musik fragt mann sich, ob das glenn sein sohn ist der da singt. Auf jeden fall hat ´s der kerl richtig drauf – und das ist es auch, was einen die ganze scheibe über bei der stange hält. Ist es auch noch so ein lahmer und poppiger song, er ist trotzdem geil, weil der sänger so einen dicken danzig, oder sogar calsh – mässigen raushängen lässt, das es die wahre freude ist ihm zuzuhören. Aber es gibt natürlich nich nur gejaule auf die ohren – die scheibe hat einige echte hits zu bieten ! der erste song geht gesangsmässig mächtig glueciver bzw. rock´n´ roll lastig los – nich so mein ding, kommt aber fett rüber. Dafür haut mich der nächste song `midnight run´ auch gleich total vom hokker ! geile gitarrenmelodien gepaart mit diesem obercoolen makker-gesang ( aber nich mit dicke-hose stoner-mukke, sondern geilem rock´n´roll – oder nenn´s punkrock, mir doch banane!). die nummern danach bestechen auch nicht grad durch geschwindigkeit, aber durch wunderbare gitarren und gesangsmelodien.... und die nummern danach bestechen nur noch durch gesangsmelodien – aber sie sind verdammtnochmal geil !! Die b-seite geht wieder mit `nem recht rockigen song los und danach kommt der song, den die misfits in ihren besten tagen auch nicht besser hätten spielen können. `VOODOO MUMMY´ ist der punkrock-kracher auf er scheibe !!!! ohne kommentar. darauf folgen wieder die geilsten schmachtfetzen, die ich seit langem gehört habe. Mit orgel und all dem schickschnack nachdem sich mein trauriges herz schon so lange sehnt.... Superfitte jungs – wahrscheinlich war ich wieder der einzige, der von den kollegen bisher nix mitgekriegt hat.... (gell lewe !? – über us-bombs scheibe müssen wir auch noch mal reden....) ---Punkte: 8
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THE DEMONICS

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 3207
Also erzähle ich die ganze geschichte. Das erste mal das ich die Demonics getroffen habe ist noch gar nicht so lange her. Mögen so drei vier monate ago sein aber ich erinnere mich noch ganz genau. Das war bei meinem kumpel helge vor´m plattenregal. Hab mir da ´n paar platten ausgeliehen und unter anderem halt auch die Demonics `ritual on the beach´- scheibe – keine ahnung warum, wahrscheinlich weil die so´n geiles buntes cover hat. Nja, was soll ich sagen... `n paar tage später hab ich mich verliebt und mir ganz schnell die beiden vorgängeralben besorgt...

Das erste album der Demonics , `formaldehyde injection´ (98) , fällt auch erst mal durch das cover auf ( zumindest in der vinyl version ). `n aufgebretzeltes hotrod das über´n friedhof nagelt. Der erste gedanke is da natürlich gleich – oh scheisse! noch `ne dicke autos / dicke eier punk´n´roll truppe - und man fängt an die flammen zu suchen... aber nix da. Das teil is so überrissen und mit einem drag-punk charme wie man ihn von den munsters kennt gemacht, das es einfach nur geil is. Das gleiche gilt für die akustischen qualitäten der scheibe. Kaum ein song der nicht mit motorengedröhne und geistergeheule beginnt und aufhört. Böse grosse jungen texte und dazu superschöner surfiger punkrock mit `ner ganz grossen kelle rock´n´roll – oder andersrum. Dazu sind die jungs einfach supermelodisch. Jeder song bleibt hängen! Meist durch schöne refrains, die man auch ohne textblatt mitsingen kann, und natürlich aufgrund der surfigen gitarrenmelodien !!
Gleich der erste song `devil baby´ entpuppt sich als oberhammer. Er singt halt von seiner freundin -`ner bösen rockerbraut die mit ihrem motorrad die strassen beherrscht und alle seine kollegen versägt ( – so eine wollt ich auch schon immer ...). die erste strophe is kaum gesungen da gibt´s gleich `n gitarrensolo das mir die hose aufgeht und man einfach gezwungenermassen zur luftgitarre greift ! weiter geht´s mit `jesus chrysler super stock´, dem kerl der mit einem wort wasser in benzin verwandelt. ein weiterer oberhit der a-seite ist `regan´. Hier gibt´s`n mieses intro aus dem `exorzisten´ und dann folgt ein superschönes, makaberes liebeslied. `n total öder einfacher rock´n´roll song, aber genau deshalb geht der einem nicht wieder aus dem ohr !. Auf der b-seite philosophiert mr. evel knievel ein bischen über seine beziehung zum tod bevor dann die Demonics einen song über ihn und sein motorrad spielen - `american icon´ - sehr schön !!
Die Demonics zeigen hier einen charme wie ich ihn bisher nur von den solppy seconds kenne. Sie verbreiten einfach gute laune. Wenn man nachts nach hause kommt und merkt `dat gibt gar kein devil baby – und du bist nur´n besoffener arsch, der morgen wieder mächtig kopfschmerzen haben wird – genau dann sollte man ganz laut diese scheibe hören. Die kollegen singen mit einem ganz breiten grinsen im gesicht über tot und teufel...

`demons on wheels´ (99/2000) heisst die zweite scheibe der jungs aus kalifornien. Der opener `she devils on wheels´ sagt wieder ganz klar an, was die Demonics am liebsten haben. Die scheibe kommt nicht ganz so dreckig und punkrockig wie ihr vorgänger. Der sound is etwas fetter und die songs sind im schnitt etwas ruhiger geworden, was der scheibe aber bei weitem keinen abbruch tut ! im gegenteil die Demonics zeigen, dass sie auch in den etwas ruhigeren gefilden absolut die herren der lage sind und ihre oben schon genannten qualitäten voll ausspielen . Nach einem genialen surf-instrumental folgt der überhit `fuel-injected suicide machine´ . auch eher ein ruhiger song der aber von russ wright´s druckvoll melodischem – teilweise auch verzweifelt melancholisch angehauchtem - gesang gepaart mit seinem gitarrengewixe so nach vorne geschoben wird das man vor freude und mitleid nur noch heulen könnte oder alternativ willenlos die pommesgabel in die luft reckt und mitgrölen muss. Ähnliche geht´s mir bei `race against dawn´ auf der a-seite. Der leicht angepresste gesang lässt mir immer wieder schauer über den rücken laufen.
Der zweite longplayer ist auf alle fälle auch eine typische Demonics – scheibe, nur der erfrischend miese charme der jungs fällt hier ein wenig ihrer liebe zur `schönen´ musik zum opfer.

Natürlich ist der dritte und aktuelle longplayer der Demonics `ritual on the beach´ (2002) auch `n knaller... es wird wieder ein bischen mehr gerockt als auf der letzten scheibe und es wird vor allem wieder mehr gesurft. Man könnte meinen die jungs haben ihre mopeds gegen surfbretter getauscht und hängen inzwischen lieber am strand ab als auf´m friedhof ( oder sie sind einfach nur älter geworden...). Das motorengedröhne wird durch brandenden wellen ersetzt – die jungs sind konsequent ! Gesungen wird nur von sonne, strand dicken wellen und schönen (& bösen) mädchen. Aber mal ehrlich, gib´s eigentlich irgendetwas wichtigeres ?? die jungs haben recht ! und genau dort am strand baden meine gedanken wenn ich diese scheibe höre ... deswegen hör ich sie auch so gerne!! über rock´n´roll brauch man nicht singen, der wird einfach gemacht – und wie !! einfaches treibendes schlagzeug, geil verspielte gitarren, die sich mit dem nicht minder melodischen `hallo kalifornien´- gesang abwechseln – das ist das rezept der Demonics . Beim zweiten song hält er sogar mal das maul und heraus kommt ein hammermässiges surf-insturmental. hier wird das übliche gitarrengewixe was man gemeinhin als surf-solo kennt von einer so treibenden rythmusgitarre unterlegt, das ein fett rockender song herauskommt.
Das ganze album ist wohl das rockigste der Demonics und vielleicht sogar das beste – ich weiss es nicht so genau... auf jeden fall ist es das bisher letzte in einer reihe von drei alben, an den man sehr schön die konsequente entwicklung der bänd ablesen kann.
Die kontaktadresse ist übrigens `pacifica, california´ - noch fragen ??
---Punkte: 9
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NOISE FOREST - Demo 02 (CD)-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 630
WAS FÜR EIN HAMMER! Ich habe die Ehre, den kompletten neuen NOISE FOREST-Longplayer zu reviewen, für den die Band zur Zeit ein kompetentes Label sucht. Die Plattenheinifuzzis kriegen aber nur `ne 3-Track-Promo zu hören, während ich hier zum x-ten Male 13 mörderische Songattacken zu verdauen versuche. Wenn da kein Label anbeißt, weiß ich auch nicht weiter, aber Logik sowie Gerechtigkeit sind diesem Business ja fremd.... NOISE FOREST haben den Vorgänger "Mortal Machines" hiermit bei weitem übertroffen. Zunächst fällt da die MASSIVE Produktion auf, welche die Knöppedreher im Blue Noise-Studio verdammt gut hingekriegt haben. Noch wesentlicher aber die Verbesserungen im Songwriting und im Gesang. Das etwas eintönige Gegrunze von früher ist einem sehr abwechslungsreichen Gesang gewichen. Wenn ich das richtig zuordne, singt Bassist Boris jetzt deutlich klarer, höher und aggressiver. Geht so`n bisken in die Max Cavalera-Ecke und kommt sehr geil im Kontext zum tieferen Gebrüll von Owe. Die Songs gehen voll nach vorne los, mal rasend schnell, dann wieder Midtempo und auch fette SloMo-Walzen fehlen nicht. DEATH METAL mit `nem leichten Hardcore-Touch! Auf jeden Fall geht jeder Titel VOLL inne Nackenmuskulatur und wie geil dat live mittlerweile rüberkommt, konnte man neulich mit DISBELIEF sehen. Totaler Höhepunkt für mich das finale "State Control", welchers mich in seiner alles überrollenden Macht ein wenig an BOLT THROWER erinnert. Viel Spaß wünsch ich dem neuen Drummer, der dat exakte Gehämmer jetzt einstudiert! Bei www.noiseforest.de kann man in einige der neuen Sonx reinhören und diverses Zeuch ordern: - Mortal Machines für 9 E. - Songs von 92-97 Remastert auf einer CD geballert von den Demos: Same, Slow Motion Nightmare, Slow Virus Disease, Bring Them To Heel macht 15 Songs ( ein bisschen NF- Geschichte/ Cover by F.Diener) für 9 E. - von den neuen Songs eine 2 Trackpromo: Appetite+State Controle, gebrannt auf ne CD-R mit S/W Punk-Cover nur in Verbindung mit den oben genannten CD's für 10E. - die allerersten NF Shirts für 10 E.in XL/L ---Punkte: 10
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U.S.POLITICS - "Gigi B. bombs -

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 927
U.S.Politics Gigi B. bombs again - live from arabia tour 2003 CD (whitehouse-killer-releases) Yeah, der neue Kracher von Gigi B. ist draußen. Schicke in Sandfarben gehaltene Cd mit einer Reihe von Killertracks zwischen konservativem Country bis relaxten easy-listening tunes. Ist schon beachtlich, was Gevatter Gigi an Veröffentlichungen abliefert. Der 98er "I'm not elected but I don't care" Debut 7" folgte ja 2001 die "I crushed the towers to make the world go round" CD. Wer erinnert sich nicht gerne an den Überhit "September 11, I've sent them all to heaven"? Unvergessen auch die eher HipHop-orientierte "Afghani-Stan"- Scheibe von 2002. Ich sag nur: "Yo Taliban, Stoneage is Yo age". Damit brachte der Mann schon sämtliche Dancefloors zum kochen. Und nun das aktuelle Werk, eingespielt mit Rumsfield (Gitarre), Power-L (Bass), und Papa Bush (Drums). Gigi himself natürlich verantwortlich für Texte und Musik. Und er hat sich was einfallen lassen, Kostprobe gefällig? Nehmen wir den entspannt dahinfließenden Opener "Cruisin' to Bagdad": Hey Saddam, here I come, I want your heart to boil, I'm here for oil, Our troops performing well, sending citizens to hell, Cruisin to Bagdad, I've come for you, fuckhead" Jaja, er spricht immer noch eine verständliche Sprache, aber ein Wortschatz von 300 Wörtern lässt ja auch nicht viel mehr zu. Weiter geht's mit der Akustikballade "Daddy's friends are my friends" I'm the son of the petrolindustry, the center of the world, yes it's me, daddy bombed them first, now I make their balls burst, we'll bring you peace, so get off your knees, pray to our lord, be sure to ride a skateboard" So reiht sich Hit an Hit, "Iran, you're next", "Kurdistan was a gas" oder der Punkrockschmasher "Fuck the world, I'm superpower". Was soll ich sagen: Kaufen, kaufen, kaufen! WAR IS TERRORISM WITH A HIGHER BUDGET. FUCK GEORGE BUSH. Absolut keine Punkte. Ollie ---Punkte: 1
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TURBONEGRO - "Scandinavian Lea-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 790
Ha, ich hab sie schon gehört, die neue TURBONEGER-Scheibe! und was soll ich sagen? Schönes ding, doah! Auch wenn man anscheinend von der stetigen Veränderung, die Turbonegro meiner meinung nach von platte zu platte durchlebt haben, etwas abweicht und sich lieber selbst zitiert, bevorzugt teile von der "apocalypse dudes". Die war ja aber auch nicht gerade die schlechteste scheibe der tunten aus oslo. teilweise klingt der kram sogar etwas GLUECIFER-mäßig. aber wat solls... schließlich ham sich die besten bands immer schon gerne wiederholt, man denke an AC/DC, RAMONES oder MODERN TALKING. Viel mehr kann ich zu der scheibe eigentlich nicht sagen, ausser das ich sie ganz schön geil finde und nur jedem, der die "apocalypse dudes" geil fand, empfehlen, sich dat teil zu besorgen. TURBONEGRO MUST BE DESTROYED! ---Punkte: 10
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