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THE ED RANDOM BAND - Boxer-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 749

Endlich ist es da...Die Neue und erste richtige Platte von den ED Random Leuten mit dem spitzen namen BOXER.
Und ich muss sagen sie ist der Oberhammer, mal was frisches leckeres für die Ohren!
Ich hab die Scheibe und ich kann erstmal nicht mehr aufhören Sie mir den ganzen in Tag in die Ohrmuscheln zu pressen.
Vielen Dank an Ed Random für diese wundervolle Sommerhit Pladde!!!
schön... 

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DEATH ANGEL - The Art of Dying-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 750

Da ist sie also, die Platte, auf die ganz schön viele Leute gewartet haben und mit der (ähnlich wie bei der neuen Exodus) eine schier unglaubliche Erwartungshaltung verbunden war.
Und verdammt noch mal: schweinegeil ist sie geworden!!! Nach den Kritiken diverser Metal-Schreiber-Fuzzis war ich zwar vorsichtig, konnte mir aber schon denken, dass ich - wie so oft -genau das, was die an der Platte bemängeln, toll finden würde. Und was ist das? Na gut, ich sag's.
Es hieß, die Musik wäre nicht der große Thrash-Überhammer, sondern zuweilen mal rockig, mal punkig ausgefallen und würde klingen wie ein Bastard aus Motörhead und Thrashmetal. Stimmt teilweise, man könnte sagen, die Platte ist der nächste logische Schritt nach "Act III" und bezieht auch Elemente von The Organization mit ein. Aber die Obermetalbollos waren die Typen eh noch nie, was also habt ihr erwartet?
Da gab's auch auf den anderen Alben immer diverse Einflüsse, und diesmal ist es eben mal Punk ("Land of Blood"; geile Harmony-Vocals im Refrain), mal Rotzrock ("Thicker than Blood") und natürlich auch Thrashgranaten wie "Thrown to the Wolves" oder "5 Steps of Freedom", wobei das Album null zerrissen, sondern zu jeder Zeit absolut stimmig und homogen wirkt, was für die Eleganz des Songwritings spricht. Allerdings ist das Herausheben einzelner Songs problematisch, da sie einfach alle Hits sind.
Zweiter Kritikpunkt der Metalpresse: der Sound ist (passend zur Musik) sehr rockig ausgefallen und den Herren nicht metallisch genug. Heißt: die Band hatte den Mut, nicht den offenbar vorbestimmten Weg jeder größeren Metalband zu gehen und sich das Album z.B. von Andy Sneap (jüngst Exodus, außerdem Nevermore, Kreator, Machine Head, Stuck Mojo etc., etc.) produzieren zu lassen und die millionste Combo zu sein, die diesen künstlichen, aufgeplusterten, getriggerten, seelenlosen Scheißsound hat und diese Taube Nuß an den Reglern auch noch dafür lobt.
Diese Platte hier rockt, klingt absolut natürlich und FETT. Spielerisch sind die Leute sowieso alle topfit, also eigentlich kein Grund weit und breit, sich diese tolle Stück Rockmusik nicht zuzulegen. Einzig die Veröffentlichungspolitik von Nuclear Blast nervt mal wieder, denn das Album gibt es in schlappen 4 Versionen: CD, Digipak, Box, DoLP. Aber dafür kann die Band sicherlich nix, also: anhören und genießen!

www.deathangel.com

 
---Punkte: 10

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HATRIX - collisioncoursewithno

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 600

Hier gibt modernen Thrash, sehr gut gespielt, der allerdings stilistisch sehr vielfältig ist, was wohl einer der Gründe für den Flop war. Die Musik pendelt zwischen komplizierten Rhythmen, kurzen Ballersongs (aber nie besonders schnell), wuchtigen Riffs, einer gewissen Schrägheit, ausgedehnten Instrumentalpassagen und getragenen Parts hin und her, was die Palette an Bands von Pantera über Kreator und Forbidden bis zu Anacrusis umfaßt.
Der Sänger klingt, als hätte man die Stimmen von Phil Rind (Sacred Reich) und Kyle Thomas (Exhorder) in einen Pott geworfen und kräftig umgerührt und der Sound ist extrem panteralastig, man mag's oder nicht, aber zur Mucke passt es irgendwie. Anhand all der genannten Bandnamen läßt sich auch das Hauptproblem der Platte ablesen: sie sind alles ein bißchen, aber nix so richtig und eigenständig schon gar nicht.
Nun kann aber nicht jede Band das Rad neu erfinden, und daher ist das Ding trotzdem geil. Nach dem Ende gab's ne Weile nix Neues, mittlerweile spielen 4 von fünfen bei der arg durchschnittlichen und selbstverständlich bis zum Kotzen gehypten New-Metal-Band Mushroomhead.
Von 5 möglichen Punkten muß man einen halben für die völlig überflüssige Schnulze (ist bei 13 Songs aber noch im Rahmen) und noch einen halben für Gott in der Thankslist abziehen (Ollie würde wohl sagen, die Typen sind konservatholisch; geile Wortschöpfung, Ollie!), was zu 4 Punkten führt. Wenn Ihr sie noch bekommen könnt, schnappt sie Euch, es lohnt sich!

P.S. Hey Philipp! Forbiddens Green ist doch wohl der Hammer oder wie? Und Matt: die Platten von Channel Zero sowieso, das hab ich zwar etwas später geschnallt, aber was für Scheiben! Die geilste Obliveon ist übrigens die letzte!
---Punkte: 9

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CALLOUSED - dto.

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 2936
Von Anfang an, als ich Calloused das erste mal vor ca. 4-5 Jahren frühs um 5Uhr beim Frühlingsfest im frisch besetzten „Projekt Giesserstr.16“ in Leipzigs „Deadend Plagwitz“ sah schwebt mir folgender Gedanke im Kopf rum:

Dies ist bzw. sollte der Soundtrack „zum Ausbruch einer Horde Grizzlybären sein, die auf der Jagd nach ihren Peinigern im Großstadtdschungel alles niedermetzeln was ihnen in die Quere kommt, unterbrochen wird diese gnadenlose Hetzjagd nur von kleinen sadistischen Pausen(Midtempo-Passagen und/oder kurze Breaks), in denen sie ihre in die Enge getrieben Opfer im Angstschweiß fast ertrinken lassen, bevor sie dann wieder unvermittelt mit noch mehr geballter Power in ihrer grenzenlosen Wut alles und jeden zerfleischen.“

Achja Ich liebe ja sowat. Das Tape welches man unter der polnischen Adresse(s. u.) sicherlich noch bekommen müsste bzw. leichter als die amerikanische Split LP mit SHITLIST, bietet uns zehn Songs welche alle ausnahmslos Hitcharakter haben und derart nach vorne preschen, das eins sofort klar wird, diese Horde aus Minneapolis/St. Pauls macht Niemals, NIE Gefangene!!! 10 kompromisslose Scream-Crust-Punk Attacken gegen das kapitalistische System, gegen Vergewaltiger, gegen blinden Glauben, gegen bedingungslosen Gehorsam und immer auch ein Aufruf sein Leben, seine (Geistes)Kraft nicht aufzugeben, nicht brach liegen zu lassen aber auch nicht ziellos zu verschwenden. Sängerin Stacey, welche zu recht im Line Up unter „Screams“ geführt wird singt(?), schreit, kreischt und kotzt sich dermaßen die schwarze Seele aus dem Leib, das ich auch noch beim hundersten Anhören Gänsehaut bekomme. Erst recht, wenn ich so im Nachhinein den Morgen ihres Leipziger Gigs immer und immer wieder im Kopf dazu ablaufen lasse. Der Oberhammer war damals als diese dann noch spontan Turbonegro coverten, was zu dieser Zeit noch nicht an der Tagesordnung war, schon gar nicht in dieser Szene. Eine Aktion, welche Ihnen noch einmal zusätzlich 100 Punkte brachte. Für das Coverartwork verwendete man beklemmende Zeichnungen aus dem 20ern des vergangenen Jahrhunderts welche von der antifaschistischen deutschen Künstlerin Käthe Kollwitz stammen.An Songs haurausheben,auch wenn es schwer fällt, möchte ich das geniale "Bllind lead the Blind" welches einen festen Platz in meiner ewigen Top50 hat.

Ok wer also auf Bands wie zB. Lost World, Paragraf 119, Post Regiment etc. steht oder auch nur mal eine etwas andere Band als die üblichen Verdächtigen aus Minneapolis/St. Pauls und Portland sucht, kann ich nur empfehlen, sich die Mühe zu machen und mal Kontakt mit dem Tapelabel in Polen aufzunehmen oder wer es kompliziert mag mal nach dem Klassiker der amerikanischen Split LP zu suchen. Es lohnt sich auf alle Fälle!


Tapelabel: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (tomasz pawlak)
Calloused: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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THE END - within dividia CD-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 701

Meine Fresse, wer frickelt sich denn hier wieder die Finger wund? Kanadier sind´s, und die sind ja gerne mal etwas, naja, anders (Voivod, Gorguts, Cryptosy etc.). Diese Platte ist so geil schräg, komplex und aggressiv, dass man sie definitv richtig HÖREN sollte. Also nicht nebenbei beim Abwaschen, Lesen oder Kacken, denn dann verpasst man das Meiste und übrig bleibt nur Krach. Perfekt gespielt natürlich und mit sehr authentischem Hammersound von Pierre Rémillard (Obliveon, noch so ne Kanada-Göttercombo). Keine Ahnung, ob das hier nun Hardcore, Metal oder weiß der Fuchs was ist, aber es ist verdammt cool und aufgrund des Lärmfaktors folgerichtig auf Relapse erschienen.Wer noch ein paar Orientierungspunkte braucht: Mastodon, Converge, The Dillinger Escape Plan, Nostromo. Auf die Glocke!
www.allchaos.net

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