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THE CRAKEELS-Demo 08

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 971

THE CRAKEELS – Demo 08

(MCD, Eigenproduktion)

 

http://cc.itse-kiel.de/crakeels/bilder/bud.gif

 

Netterweise haben die Jungs von den CRAKEELS mir irgendwann auf einer Party diese schnuckelige CD-R untergejubelt, die dann tatsächlich neulich wieder in den Tiefen meines Rucksacks auftauchte. Ich brauche wahrscheinlich kaum jemanden noch erzählen, wer die CRAKEELS sind, denn die Stricher sind ja recht aktiv (bin bestimmt der EINZIGE, der sie noch nicht live gesehen hat).

Man trifft mit Casi am Mikro gleich auf einen Bekannten, dem Chaos Control als Betätigungsfeld offenbar auch nicht mehr reicht (Moe spielt ja gefühlt mittlerweile so ca. in JEDER Kieler Band, he he). Die Band beschreibt sich selbst derart treffend mit „Katzenmusik von Hunden gespielt“, dass mein Job einfach bleibt. Denn genau so isses – geiler, mit Gossenflair behafteter Punkrock. Besonders der erste Song dieses Drei-Trackers hat es mir angetan, denn der ist mal ein richtiger Ohrwurm und treibt und schiebt. Das bekommen „namhafte“ KollegInnen auch nicht besser hin. Hört euch den Rotz mal auf MySpace an:

http://www.myspace.com/thecrakeels

Philipp

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TRANSPORT LEAGUE-"Satanic Panic"

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 1810

TRANSPORT LEAGUE – Satanic Panic
Mit Schrecken stelle ich fest, dass das letzte Klassiker-Review von Anfang 2007 ist. Das geht so nicht, da muss man mal wieder was machen. Here we go.
TRANSPORT LEAGUE waren nach seinem Ausstieg bei B-THONG die nächste Truppe von Sänger/Gitarrist Tony Jelencovich. Was er mit seiner neuen Band hinzauberte, war allerdings noch mal ein paar Nummer geiler und gipfelte auf diesem dritten Album in einer meiner absoluten Lieblingsplatten.
Auf Satanic Panic stimmt einfach verdammt noch mal alles. Der stilistisch unvergleichliche Crossover aus Metal, Hardcore, Schweinerock und gelegentlichen Zitaten aus dem Blues (!) bringt mit all seiner Dreckigkeit seit Jahren immer wieder meine Wände zum wackeln. Der rohe Sound passt perfekt zu den tiefgestimmten, prägnanten Riffs, die durchweg mit absoluten Hammer-Hooklines untermalt werden. Jelencovich hat eines der geilsten Organe des Business und singt genauso gut wie er viehisch brüllt. Das ist umso schöner, weil er seine Stimme nicht dazu missbraucht, mit Plattitüden über Suff, Autos und Titten zu nerven, sondern intelligente Texte schreibt. Auch sonst ist Hirn drin, denn es wird zur Unterstützung von Greenpeace, A.I. und P.E.T.A. aufgerufen, was ja bei breitbeiniger Musik eher selten ist. Das Schlagzeug wummert und peitscht Songs wie „Hell Predicted“, „Man Sized Drain“ oder „Psycho Connected“ und auch alle anderen derart heftig nach vorne, dass alle anderen, die sich an ähnlicher Musik versuchen, ganz doll zu Hause bleiben müssen. Eine weitere der vielen Stärken der Band ist das Verschmelzen der vielfältigen Einflüsse zu einem sehr abwechslungsreichen, aber auch sehr homogenen Album, das – man möge dies wörtlich nehmen – nur Hits enthält. Vergleiche zu anderen Bands sind hinfällig, denn erstens klingen TRANSPORT LEAGUE sehr eigen – ohne schräg zu sein – zweitens wären die Vergleichsgrößen zwangsläufig schlechter, also besorgt euch dieses Teil für ein paar Kröten im Netz und pogt mal wieder so richtig durch die Bude.
P.S. Herr Jelencovich war so nett, mir drei unveröffentlichte Songs aus den Aufnahmesessions des Albums zukommen zu lassen, die genauso unglaublich sind wie der Rest. Wer das Album hat und die Songs auch will, möge sich melden.

 

Review by: Hendrik

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MAZAI-"Stereo"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 959
MAZAI - Stereo (Bobble Cap Records)

Vorab: Mit dieser Scheibe habe ich so meine Verdauungsschwierigkeiten. Die gebotene Kost schmeckt mir eigentlich ganz gut. Was steht auf dem Menü? Rockige, groovige Musik, wobei die Gitarre in der Regel verzerrt die nötige Würze reinbringt.  Dazu eine sehr melodiöse Sängerin, die sich über das Ganze legt. Will man unbedingt eine Schublade suchen, dann wuerde ich wohl am ehesten in Richtung FAITH NO MORE und Konsorten tendieren, wohl wissend, dass der Vergleich hinkt.
Wodurch wird diese Mischung aus annehmlichen Zutaten versalzen? Nachdem ich die Speise der Hamburger mehrfach angerührt habe, stelle ich fest: die Produktion ist leider furchtbar. Die Instrumente klingen nicht, so dass die teilweise sehr gelungenen  Bass- und Schlagzeuggrooves einfach nicht rüberkommen. Der Gesang klingt dazu so kratzig, dass bei jedem Auftakt zu demselben mein Finger reflexartig zum Skip-Knopf auf meinem Player zuckt. Das ist schade, denn musikalisches Potenzial haben MAZAI sicher. Doch der Gesamteindruck laesst leider nicht mehr als 5 Punkte zu.

Review by: Matt
---Punkte: 5
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NUCULAR -"Stigmata Copyprocess"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 946
NUCULAR - Stigmata Copyprocess (Bobble Cap Records)

Schon beim ersten Anblick der Scheibe der Bad Segeberger Truppe lacht das Auge. Wunderschoen aufgemacht im edlen Digipack hat man gleich Bock, sich die Mucke reinzutun.
Dann die göttlichen Songtitel. Allein diese sind schon ein Genuss. Probe gefällig?
Voila:  "...from attacking Yetis with a Lighter", "Love/Sex/Terrorism Overdoze" oder "I tried to read after opening a letterbomb" zeugen doch von einer regen Fantasie und einem gehörig kranken Humor. Sehr sympathisch.
Musik gibt's auch noch. Von der Band selbst wird der Stil als Screamo bezeichet, das passt sicher. Fixer, teilweise frickeliger Emo, sehr komplex dargeboten. Der Sänger hat bestimmt auch schonmal SYSTEM OF A DOWN gehört, singt, krächzt und schreit sich durch das Album. Dabei klingt er allerdings etwas höher und nicht so fett wie Herr Tankian von selbiger Band. Das kann einen schonmal an die Nervengrenze bringen. Insgesamt ist das ganze Album sicher nichts um's nebenbei beim gemütlichen Familienfrühstück mit Oma und Opa zu hören, dazu ist das Ganze dann doch zu anstrengend. Das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt: Also ich muss schon Bock drauf haben, mich richtig auf die Mucke einzulassen, damit ich die Scheibe durchhören kann - was miroffen gestanden  bislang noch nicht ganz geglückt ist.
Aber ansonsten Daumen hoch! Erstaunlich, was für Perlen doch immer wieder aus den Kellern unseres kleinen nördlichen Bundeslands zutage treten.
(9 Punkte)

Review by: Matt ---Punkte: 9
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UNLEASHED-"Hammer Battalion"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Torsten
Zugriffe: 1076

UNLEASHED - "Hammer Battalion"

Die Herren UNLEASHED haben’s aber verdammt eilig auf ihrem neuen Album. Die meisten Songs werden in einem rasanten Tempo runtergezockt, welches man in dieser Konzentration eher auf den Frühwerken der Schweden findet. Seien es „The Greatest Of All Lies“, „Long Before Winter’s Call“ oder das Titelstück „Hammer Battalion“. Selbst beim Stück “Warrriors Of Midgard” – bei dem vom Titel her eigentlich ein Hymnenhaft getragenes Stück erwartet werden könnte – wird das Gaspedal bis zum Bodenblech durchgedrückt. Da geht richtig die Post ab! Typische Mitgröler mit epischer Tragweite (wie auf den beiden direkten Vorgängern) sucht man hier beinahe vergeblich. Gäbe es da nicht hin und wieder die UNLEASHED-typischen Mid-Tempo-Grooves, die meistens in der Mitte (…) der Songs zu hören sind, könnte man sich glatt auf `nem Grindalbum wähnen. Richtig langsam und düster wird’s bei „Your Children Will Burn“ und besonders bei „Carved In Stone“. Hier regiert die Slow-Mo-Axt und zieht schleppend ihre Kreise. Herausstechend auf „Hammer Battalion“ sind diesmal wieder die vielen, geilen Gitarrensoli, die dem Sound von UNLEASHED was Unverwechselbares geben! Da haben sich die Herren Masgard und Folkare `nen dicken Extraapplaus verdient. Generell klingen die Gitarren auf dieser Veröffentlichung nicht mehr nur nach purem Death Metal, denn einige Parts würden auch einigen Frostkalten Black-Metal-Bands gut zu Gesicht stehen. („Marching Off To War“) Kommt richtig gut, dieses Stilmittel. Durchweg zeigen UNLEASHED mit ihrem neuen Album, dass man mit ihrer Art des Old-School-Metal’s immer noch neue Facetten aufdecken kann, auch wenn man sich generell in alten Bahnen bewegt. Solange dabei so gute, energetische und enthusiastische Sachen rauskommen wie hier, ist diesen Schweden der Death-Metal-Thron sicher. Dieses Battalion ist DER Hammer!

Torsten

---Punkte: 9

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