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RIISTETYT - 2000-2005 (CD)-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 704
Sind die gut!! Hier gibt es 31 mal dreckigen HardcorePunk aus Finnland, natürlich auf finnisch vorgetragen! Unglaublich aggressiv, schnell und dicht gespielt, dazu diese parolenhaft herausgebrüllten Texte, die durch die finnische Sprache so wunderbar kantig klingen!! Natürlich ist das nicht neu, aber das hier ist eben besonders gut!! Riistetyt haben das gewisse Etwas, das man schwer in Worte kleiden kann. Zur kämpferischen Grundstimmung passen die direkten Texte (die im Booklet glücklicherweise auf Englisch übersetzt sind) gegen u.a. Globalisierung, Industrialisierung und Kriegstreiberei. Der knackige, trockene Sound tut hier sein übriges. Recht erstaunt habe ich festgestellt, dass Riistetyt schon seit Anfang der 80er aktiv sind und seitdem diverse Singles und eine Handvoll Platten veröffentlicht haben. Auf dieser Zusammenstellung finden sich die Aufnahmen zu je einer 7inch aus dem Jahr 2000 + 2004 und die beiden Alben "Kuka Valehtelee?" (2001) + "Orjat ja Kurjat" (2003). Zum Artwork fällt mir eine Textzeile von OIRO ein: "Aus Protest hat sich Klaus die Zähne früher nicht geputzt. Bei mir war es Faulheit". Lecker. So, und jetzt alle mitgrölen: "ÄLKÄÄ LUOTTAKO RYSSIIN, NIIDEN SILMÄNKÄÄNTÖTEMPPUIHIN"!!! ---Punkte: 9
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DANKO JONES - Sleep is the ene-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 889

So. ma ganz ehrlich. der dritte aufguss des gleichen schemas. und das nach dem letzten wirklich verdammt guten album. wen glaubt danko jones eigentlich mit immer dem selben kram begeistern zu können? Mich! ich muss zugeben, es hat zwei anläufe gebraucht, bis mich diese scheibe vom hocker gerissen hat, aber inzwischen hab auch ich eingesehen: zumindest einmal noch ist er mit der alten leier davongekommen... songs wie "she´s drugs" oder "don´t fall in love" sind wahre kracher, wenn mir dieser ausdruck erlaubt ist. und auch der rest ist wahrlich kein scheiss. wie mein werter kollege joy-boy sich ausdrückte: gar nicht mal so langweilig. und da hat er recht! ---Punkte: 8

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SAVE YOURSELF - s/t (7inch)-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 701
Ganz was Leckeres aus Saarbrücken. Save Yourself spielen modernen, schnörkellosen Hardcore. Da wird von Anfang an mit ordentlich Wut im Bauch losgeballert. Das Tempo ist zu Beginn der Stücke recht hoch, aber die Band versteht es sehr gut in düstere, getragene Parts überzugehen. Sehr intensiv das Ganze, 2 Schreihälse brüllen die nicht weniger wütenden Texte heraus, und richtig gut produziert sind die drei Songs auch! Erschienen ist die Platte auf dem bandeigenen Label Puzzle Records - da könnt ihr das Teil für 3 Euronen bestellen. Lohnt sich! ---Punkte: 8
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ARMSTRONG - "The Other Half"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 755

Wow! Wer ARMSTRONG bisher – aus welchen Gründen auch immer - unterschätzt haben sollte, dürfte nach Einfuhr dieser tonnenschweren und treibenden Ladung ROCK’N’ROLL gehörig geplättet sein!

ARMSTRONG frönen keinerlei Image- oder Trend-Hörigkeit, sie spielen nicht eitel Bauchnabelschau, nein, sie machen diese Scheiße, weil sie sie machen MÜSSEN. Das hört man deutlich heraus, und die Tatsache, dass Drummer Ingo und Gitarrist/Sänger Olli seit fast 25 Jahren (!) zusammen musizieren, unterstreicht, wie sehr ihre inneren Dämonen ihr Feuer herauskotzen wollen, koste es, was es wolle. Oder mit den Worten von Ralph Waldo Emerson gesagt: „Der Mensch ist nur zur Hälfte er selbst, die andere Hälfte ist sein Ausdruck“.

Nachdem SEX PISTOLS-Bassist Glen Matlock (!) das Intro gesprochen hat – „The Rock’n’Roll in me is the Rock’n’Roll in you“ - beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt durch zehn Songs.

Der Opener groovt gleich wuchtig los, reißt durch eine gewisse beschwingte Lockerheit mit sowie durch ein erinnerungsträchtiges Riff und den klaren, extrem charismatischen Gesang. Langsamer, aber nicht weniger intensiv bohrt sich danach „Sound Of The Wire“ in die Lauschlappen, eine Steel  Guitar lässt den Hörer bei seinem sonstigen Tagewerk verharren und Olli klingt hier ohne Scheiß ziemlich nach David Bowie. Bei „The Glassbone Boy“ killt der tief in den Eingeweiden wühlende Basssound, kontrastiert von akustischen Gitarren, bevor die Band erneut Gitarrenwände und einen massiven Refrain auffährt. Geil! Und Schlag auf Schlag geht das so weiter, extrem abwechslungsreich, aber nicht zerfahren, immer auf die Zwölf, aber mit Stil - gänzlich unprätentiös!

Die Produktion ist ein weiterer Treffer von Ulf Nagel und Björn Höllendingens, transparent und wuchtig zugleich. Bleibt abschließend noch die Aufmachung zu erwähnen, die genau wie die Musik liebevoll, aufwändig und stilvoll gestaltet ist. VÖ 10.03.06!


 

www.armstrongrocks.de

---Punkte: 10
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REQUIEM - government denies kn-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 751
Hier gibt´s mächtich was vors Fressbrett. REQUIEM aus der Schweiz ballern sich auf ihrem neuen Album durch 10 Songs und 35 Minuten, die 99,9% aller Menschen nur als Lärm wahrnehmen würden. Für Krachmaten ist das Album aber ne Offenbarung. Die Musik bewegt sich irgendwo in der Schnittmenge aus Deathmetal und Grindcore, wobei auch ganz gern mal das eine oder andere geile Thrashriff geruppt wird. Das Ganze in superschnell und mit Blastbeats, soviel man ertragen kann. Allerdings machen die Jungs nicht den Fehler, einfach ne halbe Stunde vor sich hin zu blasten, gezielte Tempovariationen sorgen immer wieder für Abwechslung und für sehr viel Dynamik in den Songs. Der Schlagzeuger ist einfach nur ne geile Sau: schnell (oh Mann, die Füße!!!), tight, perfekt. Wie sagte Kenn Nardi (Anacrusis) mal über seinen Schlagzeuger auf dem letzten Album: he couldn´t miss a hit. Das gilt für diesen Typen auch. Und für den Rest der Band. Bis jetzt hab ich keine Fehler gehört. Komisch, dass die nicht größer sind. Das erfeulichste und auch ungewöhnlichste an der Platte ist allerdings, dass man es durchgehend mit ätzend zynischen, politischen Texten zu tun hat, und das in einem Genre, in dem oft genug ein dämliches Metal-Klischee das andere jagt. Besonders der Text des Titelsongs könnte kaum negativer und gepisster sein. Mal wieder ein erfreuliches Beispiel dafür, dass Hirn und Metal einander nicht zwangsläufig ausschließen. Wer noch mehr Orientierungspunkte braucht: mich erinnert das Gebräu an straightere Misery Index, Malevolent Creation, wenn die einen guten Tag haben (also nicht wie zuletzt aufm Konzert, gell?) oder eine metallischere Version von Terrorizer. Endlich mal wieder ein wirklich in allen Belangen total geiles Extrem-Metal-Album. Na ja, bis auf den künstlichen Sound, aber das geht ja wohl heute nicht mehr anders. Ist aber noch akzeptabel und fett sowieso. Dieses Album kratzt jetzt schon an der Tür meiner ewigen Bolz-Top-5. Was fürn Brett. www.requiem-net.com ---Punkte: 10
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