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BAIT - Anatomy Of Disaster Cd-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 528
BAIT Anatomy Of Disaster Cd DEVIATED INSTINCT sind tot, es leben BAIT. Gitarrist/Sänger und Bassist von DEVIATED INSTINCT vereint mit dem Schlagwerker von SUBVERT, ergo alles keine Unbekannten in der U.K. Crust- und Metalcoreszene. Ich erinnere nur an die mittlerweile steinalte „Guttural Breath“-Lp von DEVIATED INSTINCT, die damals noch auf Peaceville erschien und durch ihren derben Crustpunk mit Mundharmonika bestach. SUBVERT veröffentlichten auch schon vor ewigen Zeiten bei Loony Tunes, die ja selbst nebenbei noch als ACTIVE MINDS selbst unterwegs waren. Soviel zum Geschichtsunterricht, aber BAIT gibt es nun auch schon etwas mehr als 10 Jahre, als Seitenprojekt mit Drumcomputer begonnen und erst seit kurzem mit echtem Drummer ausgestattet. "A Beast that really isn’t in any hurry", wie der Promoflyer in typisch britischem Understatement feststellt. Musikalisch durchaus vergleichbar mit eben jenen vorgenannten Bands, wobei es im Laufe der Jahre nicht ausbleibt, das man doch die Instrumente besser beherrscht, so das ein durchaus groovendes Monster mit metallischem Hardcore und angepisstem Schreigesang die Welt erblickt hat. Wie immer bei In At The Deep End in hübscher Verpackung. File under: Kleines Juwel.(40:11) HIER REINHÖREN: ---Punkte: 9
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ANTIGAMMA / THIRD DEGREE / HER-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 630
ANTIGAMMA / THIRD DEGREE / HERMAN RAREBELL The World Will Fall Soon And We All Will Die Split-Cd 3-fach Split- Cd mit polnischem Grind und auf extrem hohem spielerischen und Soundniveau. Den Start machen ANTIGAMA, bei denen öfters mal auf die Snare gehämmert wird, während die Gitarren durchaus an Kandidaten wie THE END oder THE RED CHORD erinnern, reichlich schnell und schizo also. Sehr schön, weiter geht’s mit THIRD DEGREE, die letztes Jahr mit eben ANTIGAMA und PIGNATION auf Tour waren. Gehen eher in die klassische HC-Grind-Ecke, so grobe Richtung alte NAPALM DEATH oder HERESY mit zweistimmigen Gesang. Was liegt näher als nach der gemeinsamen Tour noch ein gemeinsames Projekt zu gründen? Genau, nichts und deshalb gibt’s noch HERMAN RAREBELL als Dritten im Bunde. Wenn mich nicht alles täuscht war HERMAN RAREBELL der Schlagzeuger der Hardrockspacken SCORPIONS, mit dem Eisernen Kreuz und einer 666 im Logo sehr schön ausgestalteter Bandname. Geschmack. Musikalisch im Soundbereich leicht abfallend, aber spielerisch nur Highspeedblast mit undurchdringlicher Gitarrenwand und derbsten Schreigesang beeindruckend. Texte liegen leider nicht bei. Punktabzug. Insgesamt für jeden Grindfan ein MUSS.(26:50) ---Punkte: 9
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CONFESSOR - Blueprint Soul EP-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 604
Yeeeeeehaaaaaah! Es gibt sie wieder!!! Kennt noch einer diese unglaublich talentierte, begnadete, völlig untergegangene Doom/Prog-Band aus North Carolina? 1992 brachten sie auf Earache ihr bislang einziges Album "Condemned" raus, gingen mit Carcass, Entombed und Cathedral auf die Gods of Grind Tour, waren die einzige Band, die hinterher nicht groß rauskam und lösten sich kurze Zeit später auf. Und nun sind sie zurück (mit einer Umbesetzung; Gitarrist Ivan Colon starb vor ein paar Jahren), und sie machen genau da weiter, wo sie aufgehört haben: hypertechnischer, trotzdem eingängiger, völlig negativer, langsamer Metal von absoluten Ausnahmenkönnern an ihren Instrumenten. Damals gefiel die Combo eigentlich nur Leuten, die selber Mucke machten, was mir unverständlich ist. Zwar musste ich mich auch erst an den hohen, klagenden Gesang gewöhnen, aber seitdem das geklappt hat, ist die Platte ein Evergreen. Gefährlich bei Reunions ist immer, dass die Songs oft zwar ganz geil, aber eben nicht sooo geil sind wie früher. Das ist hier erfreulicherweise ganz anders. Alle drei neuen Songs sind absolute Volltreffer und wären auch auf dem Album unter den Hits gewesen. Vielleicht sind es sogar die besten Songs, die die Typen je geschrieben haben. Genauso frickelig wie früher, aber gesanglich eingängiger (geile Melodien) und - was wichtig ist - deutlich tiefer (und besser) gesungen, so dass der potentielle Nervfaktor "Gesang" nun weg ist. Einziger Wehrmutstropfen: Der Sound ist nicht mehr ganz so over the top wie auf dem Album, was bei einer selbstproduzierten EP aber passieren kann. Dennoch klingt die Platte fett und gut, wenn man das Album nicht kennt, würde einem der Sound wahrscheinlich eher positiv auffallen. Bleibt nur zu hoffen, dass es diese sympathische Band (hatte Kontakt mit dem Sänger, der mir die EP geschickt hat, was für´n netter Kerl) nochmal bis zum Plattenvertrag schafft. Im Moment schreibt man gerade Songs für´s näxte Album. Unbedingt besorgen, das Ding, bei mir (und auch bei o­nkel Owe Koch) kommt sie gar nicht mehr aus dem Player! Wie geil!
Die EP, das Album, Infos etc. bekommt Ihr unter:
www.confessorband.com ---Punkte: 10
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ABANDON - In Reality We Suffer-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 1149
ABANDON In Reality We Suffer Cd Hammer! Ist sonst Schweden als Land der schlechten Melodycoreler und Todesmetaller ein Begriff, kommt hier mit ABANDON aus Göteborg ein Monster, das mit solcher Intensität an deine Urängste appelliert und in dein Gedärm greift, das mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft. OK, die Jungs hören den Vergleich mit NEUROSIS sicher nicht zum ersten Mal, aber das hier ist die schiere Verzweiflung und Wut, die NEUROSIS in ihrer mittleren Phase auszeichneten. Kein pures Abgekupfere, da nur eineinhalb Sänger und keine Samples, aber diese hoffnungslose Grundstimmung, die bisher nur eben NEUROSIS so rüberbringen konnten. Sehr viel Arbeit mit Dynamik, Tribaldrumming, derbe verzerrter Bass, verzweifelter Gesang. Wenn zum Beispiel bei „Piles Of Pigs“ nach 3 Minuten die Gitarre richtig einsetzt und nach 7 Minuten der Gesang losbricht, stellen sich mir unweigerlich die Nackenhaare auf. Eine Platte die klarstellt, dass es keinerlei Hoffnung mehr gibt. Hoffe, die haben eine gute Rechtschutzversicherung wegen der Klagen nach den Selbstmorden der Kids. HIER REINHÖREN: ---Punkte: 10
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V.A. - Krachbumbängzackdöner --

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 643
Aus dem Hause Döner Diskothek werden wir ja regelmäßig mit schönen Samplern und Aktionen, auch teilweisen Skurrilitäten bedient - Zuletzt glänzt als neustes Pferd im Stall ja der neue Udo Lindenberg - Tribut Sampler. Hier auf dem Vorgänger geht es um einen Tribut für eine andere deutsche Musiklegende: TRIO, die spartanischen Vorreiter aus NDW Zeiten.
Schon die Aufmachung ist authentisch: So lehnt sich das Cover von "Krachbumbängzackdöner" an eine frühe TRIO-Scheibe ("Bye-Bye" ?) an, mit wunderbarer Werbung von wichtigen lokalen Wirtschaftträgern drauf.
Musikalisch geht es gewohnt bunt zur Sache. Neben der Döner Hausband DISCO MAXIM ist hier ein buntes Völkchen aus Kiel und Hamburg versammelt.
Da die CD mit 24 Titeln, meist aus der früehsten TRIO-Zeit, vollgepackt ist, wäre es wirklich nicht möglich, alle einzeln zu reviewen. Von daher möchte ich ein paar Highlights aus meiner Sicht anreissen:
Schon der Einstiegssong "Los Paul" von FRAU SVENJA TRIFFT HERRN GÖTZ ist ein echter Mitreisser.
BONEHOUSEs Version von "Ja ja wo geht's lang Peter Pank schönen Dank" (als hätte ich nicht wetten können, dass BONEHOUSE diesen Song covern...) ist ebenfalls ein Muß und zeigt eine ganz andere Seite auch von meinem Mitredaktuer Philipp (Deutschlehrer sing deutsch, he?!).
ILL-MANNERED überzeugen durch eine extrem surrealistische - und damit perfekt im Sonne TRIOs agierende Version von "Sabine Sabine Sabine" (Mit durchgehender Computerstimme - total abgefahren). Witzigerweise gibt es noch eine weitere Version von diesem Song interpretert von SHELBY & THE LOVERRATS. Das Witzige hierbei ist, dass diese Version im Gegensatz zur ersten sehr eng am Original bleibt - mit dem "kleinen Unterschied", dass hier Sabine Stephan anruft - was dem ganzen eine coole Wendung verleiht.
Die ROCKAWAY BEACHBOYS beglücken uns mit einer astreinen RAMONES Version von "Ya ya ya" - wie bei einer RAMONES Coverband würdig.
Auch die spartanische Hippie-Countryrockversion von OLI ist eine interessante Variante des Songs - man muss sich wundern, was alles in den TRIO Songs steckt!
Man sieht schon an dieser Miniauswahl von wo nach wo die Reise diesmal geht - echt irre! Von Elektro über Punk bis zu Deutschrock und skurillem Textbetonten Pop ist hier wierklich alles dabei. Auch wenn die Bandbreite manchmal etwas anstrengend für den Hörer ist, so kann man doch TRIO- oder Szenefreunden den Kauf dieser CD ruhigen Gewissens empfehlen. Man kriegt viel für sein Geld und wird unweigerlich gezwungen, doch nochmal den Keller bzw. Dachboden durchzuwühlen, ob da nicht noch die alten TRIO-Platten irgendwo rumliegen.
Was bleibt zu sagen - sogar die Macher der aktuellen TRIO-/Stephan Remmler-Homepage sind auf dieses Werk aufmerksam geworden und bieten sogar Auszüge als MP3s zum Runterladen an. Eine gute Möglichkeit also, sich selbst ein Bild zu machen unter http://www.stephan-remmler.de/Trio/coverversionen/tribut.htm

Die CD selbst ist zu erhalten bei Döner Diskothek: http://www.doener-diskothek.de/
Oder offline: Döner Diskothek
c/o Schulz & Gäde
Prüne 14
24103 Kiel
0431-9826852

und kostet meines Wissens 13,80 ¤ also gerade mal 5 Döner. ---Punkte: 8
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