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PHOBOS - Tectonics-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 676
Na? Mal wieder keine Lust aufzustehen? Keine Lust auf...? Kennt man aus der Werbung, aber hier gehts nicht um Marmelade, sondern um mit Abstand die düsterste Platte die ich seit Jahren gehört habe. Dieses Einmann-Projekt aus Frankreich hat sowas von keinen Bock auf alles, dass es die wahre Freude ist. Die Werkstätten von Mordor sind gegen diese Scheibe ein lächerlicher Kindergarten. Als Referenzband sollte man man grob Godflesh ranziehen, aber selbst Godflesh sind viel zu lebenslustig für Phobos. Hier hämmert und stampft es in einer Tour. Die Songs sind allesamt langsam. Alles ist dunkelstes Schwarz, da wächst kein Blümchen. Sollte mal wieder ein Komet auf der Erde einschlagen und alles vernichten; das ist der richtige Soundtrack dafür. Aber nicht dass man dann Angst hat. Nein, man gönnt es jedem kleinen einzelnen Licht auf dieser Welt zu erlöschen. Die Gitarren sind tief, die Riffs langsam und düster, manchmal an Voivod erinnernd. Das Schlagzeug/Programming klöppelt bedrohlich alles in Grund und Boden. Manchmal bekommt man etwas Luft zum Atmen, wenn die bedrohlichen Synthiesounds zur Atmosphärenverstärkung aufspielen. Dieses aber nur minimal. Diese Scheibe ist dominant, und man selbst hat sich unterzuordnen. Der "Gesang" ist meistens ein richtig angepisstes Schreien, aggressiv, keine Widerrede gestattet. Einzelne Songs kann man hier nicht hervorheben. Diese CD ist wirklich eine Ausgeburt der Hölle und in einem Guss zu sehen. Falls ihr mal wieder nervige, gut gelaunte Heavy-Metal Kollegen bei euch sitzen habt, die schön Party feiern wollen, ihr selbst aber nur kotzen könntet bei jeder Art von guten Laune, legt diese CD rein und alle Probleme und gutgelaunten Kollegen verschwinden von ganz alleine. Phobos sind in meine Partyauflösungs-CD-Sammlung ganz oben eingestiegen. Ganz großes Kino! HIER REINHÖREN: ---Punkte: 9
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NEVERMORE - this godless endea-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 699
Die neue Nevermore. Die einzige Metal-Band mit melodischem Sänger, die ich so richtig geil finde und auf die sich sogar bei NEURON irgendwie alle einigen können. Daher auch nicht reingehört, sondern gleich abgegriffen. Eigentlich war klar, was kommt: tolle Platte, geile, runtergstimmte Riffs, super Gesangsmelodien, null dämliche Metal-Klischees, wieder nicht so gut wie "The Politics Of Ecstasy", spieltechnisch völlig over the top, klingt beschissen künstlich (mal wieder Mister "taube Nuss" Sneap an den Reglern). Und exakt das ist dann auch passiert. Was die Platte von der letzten, "Enemies of Reality" (der für mich mit Abstand zweitbesten), unterscheidet: nicht ganz so ruppig, etwas eingängiger und mit fast durchgängig langen Songs. Laut Metal-Presse natürlich mal wieder ihre beste Platte, drauf geschissen, aber verdammt gut ist sie auf jeden Fall. Wenn man den Sound aushält, der na klar im Metal-Sinne super und perfekt ist, mir aber nun mal am Arsch vorbei geht, kann man auch hier wieder nur zugreifen. Aber warum nur, warum immer diese Trigger-Kacke und dieser polierte, künstliche, seelenlose Digitalsound? 5 Punkte für die Mucke, den Punktabzug für den Sound muss jeder selber bewerten (soll ja auch Leute geben, die sowas mögen). www.nevermore.tv HIER REINHÖREN: ---Punkte: 10
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LAFRONTERA - In All of you-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 625
Truuuueeeee Metaalllll! Oder doch Power Metal? LAFRONTERA halten in Kiel auf jeden Fall die Fahne des Traditionellen hoch. Doublebass-Gebarze bis zum Umfallen, viel Gegniedel und pathetischer melidiöser Gesang - Power Metal eben, wie ich ihn so schon lange nicht mehr gehört habe. Hat sicher seine Berechtigung und ist meiner Erkenntis nach auch ziemlich unique in der Region - sorry, aber mein Bier isses trotzdem nicht. Wer aber auch MAIDEN zu Fear of the Darkness-Zeiten steht und gerne mal einen Schluck aus der Powermetalpulle nimmt, sollte sich das Teil mal zu Gemüte führen. Der Sound ist recht gelungen und für 10 EURONEN bekommt man fast 50 Minuten MEDDÄÄÄLLL!! If you gonna die, die with your boots on!!!! Zu bekommen übrigens über die Homepage der Band! ---Punkte: 6
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ALIAS CAYLON - Resorbing Everything

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 910

Wer bei dem Wort "Emo" schmerzverzerrt zusammenzuckt und sich mit Krämpfen auf dem Boden rollt, möge jetzt weghören: HAMMER! Hie haben wir definitiv die nächste Band aus SH, die nach ganz oben strebt. Die Schleswiger Formation ALIAS CAYLON macht Emo - und sie macht es verdammt gut! Schräge, teils schleppende, teils treibende Gitarren, geiles Songwriting und ein deltaradiokompatibler Gesamg - was in diesem Falle ausnahmsweise nicht gegen den Angeklagten verwendet wird, sondern als Pluspunkt wirkt. Irgendwie ist das genau die Musik, die ich im Radio hören möchte, während ich über die Felder bretter. Die Band ist hammermässig tight, es groovt, dazu die Richtige Mischung aus Arschtritt und Feeling. Der Sound ist unglaublich, die ganze Scheibe dermassen mitreissend, dass es mir fast schon peinlich ist, so eine Lobhudelei ausströmen zu müssen. Aber ich sach mal, wie es ist: Auch nach mehrmaligen Hören habe ich in dieser Scheibe noch nicht eine Länge gefunden, hier passt einfach alles von vorne (Gesang) bis ganz weit hinten (treibendes Schlagzeug). kauft die Scheibe und verleiht den Rest Eurer Plattensammlung ruhig für die nächsten drei Wochen an den Nachbarn - ihr werdet sie nicht brauchen. PUNKT. HIER REINHÖREN: ---Punkte: 10

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DEEPWATER - Into the Haze-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 578
Den Bandnamen DEEPWATER mit Flammen zu zeichnen, zeugt von Humor -- oder?! Was wollte ich eigentlich schreiben? Achja, DEEPWATER sind eine junge (?) Band (!) aus Heidelbeerg (!!). "Into the Haze" ist der Titel der selbstproduzierten Promo-CD, die ich in den Händen halte. DEEPWATER machen Rock - das muss man mal so sagen. Dabei biedern Sie sich nicht an Trends an, sondern präsentieren sehr erdigen und ehrlichen Rock, den man die Jugend der Mitglieder schon anhört - nur eben nicht wie eine Jugend in den Neunzigern, sondern eher wie in den Siebzigern. Positiv ist mir als erstes auch aufgefallen, dass der Gitarrist ohne das genretypische MOTORHEAD-Shirt auskommt, stattdessen seinen Körper mit einen LED ZEPPELIN Shirt bedeckt. Find ich gut. Natürlich hat das Ganze auch einige moderne Anklänge, so ist der Gitarrensound sehr modern und fett und insgesamt klingt das Teil recht gut produziert. Lediglich die Stimme fügt sich nicht so recht in den Gesamtsound ein. Ansonsten haben wir hier so eine Art Trouble meets Stairway to Heaven mit einer Prise Wüstenrock. Lässt sich schon ganz gut an. Lediglich am Timing sollte hier und da noch ein Zuschlag drin sein, ansonsten klingt das Ganze sehr fein. Zu beziehen ist das Teil über die Bandhomepage. ---Punkte: 7
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