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SADUS - Elements of Anger

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 2770
Anfangs einfach nur superschnell, wurde das Ganze immer komplexer und erreicht auf Album Nr. 4 ein enormes technisches Niveau, gepaart mit geilem, trockenem, aggressivem Sound und komplexen, progressiven Thrashsongs, zu denen es einfach keinen Vergleich gibt. So klingen tatsächlich nur Sadus. Alle Platten der Combo sind geil, und welche man vorzieht, ist nur Geschmackssache, aber eines ist klar: am meisten Respekt verdient dieser perfekt gespielte, heftig produzierte, kopfhörerpflichtige, kommerzielle Selbstmord mit Namen "Elements of Anger". Pflicht sind aber eigentlich alle Platte von denen.

Übrigens, wer´s schon nicht mehr geglaubt hat: ein neues Album ist in der Mache und soll noch dieses Jahr kommen, inklusive Tour.

www.sadus.tk

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FLOODGATE - Penalty

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 2804
Meiner bescheidenen Meinung nach handelt es sich hier um die verdammt beste Rockplatte aller Zeiten, und damit so ziemlich um die einzige, die ich in allen Belangen noch ein klein wenig geiler finde als "Blind" von C.O.C. So ähnlich klingt das Ganze auch, was angesichts der Herkunft (Louisiana) nicht wirklich verwundert. Da ja immer ein bisschen Namedropping nicht fehlen darf: der Sänger ist der Typ von Exhorder, aber damit hat die Mucke von Floodgate absolut nix zu tun. Hier gibt es perfekt gemachten, fettesten, groovigen, athmosphärischen ROCK, der sämtliche Combos aus der Bartz-Ecke (inklusive Kyuss, die auch ziemlich Gott sind) mal eben vom Platz flankt! Die Riffs auf dieser Platte sind allesamt simpel, hammergeil, supereingängig und auch nach Jahren spannend wie eh und je. Der Schlagzeuger spielt wunderschön und baut in eigentlich simple Granaten wie "Till My Soil" immer wieder kleine Schmankerl ein, die man erst hört, wenn man sich das mal ganz genau anhört. Dazu kommt der absolut begnadete Sänger, der einem mit seiner warmen, angenehmen Stimme wunderschöne, teils komplexe, aber immer sehr eingängige Gesangsmelodien bietet, die man dem Typen, wenn man seine Vergangenheit kennt, nie zugetraut hätte. Dabei geht´s mal sehr leise zu ("Whole"), manchmal aber auch ziemlich wuchtig ("Second Guesser"). Egal, welchen Song man rauspickt, hier sind nur Oberhämmer drauf. Als Krönung des ganzen hat die Platte auch noch den perfekten Sound: warm, weich, analog, superfett (man beachte das geile Verstärkerrauschan am Ende einiger Songs). Warum diese Platte sich seinerzeit nicht verkauft hat wie geschnitten Brot, auch im Mainstreambereich, ist eines der vielen Rätsel der Musikbranche, genau wie der Erfolg von Dieter Bohlen oder die Nase von Michael Jackson. Genau so und verdammt nochmal keinen Fatz anders muss Rockmucke klingen. Wer sie nicht hat: Internetschrottplatz aufsuchen und zulegen!!!

---Punkte: 9
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HELLSHOCK - only the dead know-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 762
Was für ein geiles Brett. Die Amis ballern auf ihrem ersten Album (glaub ich) so richtig schön fiesen, heftigen Crust. Meistens schnell, mit gelegentlichen Melodiefragmenten, die das Ganze irgendwo zwischen Skitsystem und Tragedy ansiedeln, mit der Dreckigkeit von Skitsystem. Der Sänger ist für Crust recht tief, fast schon Deathmetal, der Sound authentisch rauh und aggressiv. Die Texte sind 100% PC, also gegen Krieg, Redneck-Präsidenten-Arschlöcher und alles, was einen sonst so anstinkt, wenn man sich mal umsieht. Auf der CD-Version sind noch drei zusätzliche Songs von irgendeiner Split-7" drauf, die ebenso geil sind wie der Rest. Wer an das Ding rankommt (was nicht so einfach ist und eigentlich nur über das Label geht; Yellowdog aus Berlin), sollte es sich unbedingt zulegen. Eignet sich laut Ollie bestens zum Tapeten abreißen, ich zerleg beim Hören am liebsten mein Mobiliar oder verprügel meine Edmund-Stoiber-Puppe.
Voll aufs Mett!!!
---Punkte: 10
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WALL OF SLEEP - slow but not d-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 729

Wie geil kann langsame Musik sein, wie cool 7-Minuten-Songs. Wall of Sleep kommen aus Ungarn und sind aus den im Untergrund wohl recht bekannten, mir aber nicht geläufigen Mood hervorgegangen (wer Platten von denen hat, die er mir mal leihen möchte, bitte melden!). Wir sprechen hier allerdings nicht von Extremdoomern der Goatsnake-/Teeth of the Lions Rule the Divine-Fraktion, sondern eher von der Saint Vitus-, Wino- und Solace-Ecke. Also noch verträgliches Tempo, schöne Gesangsmelodien (auch wenn der Sänger ab und an die Töne nur beinahe trifft, aber wen interessiert´s) und latent verkiffte Atmosphäre sozusagen. Dazu hat der Gitarrist einige nette Ideen gehabt, allesamt spielen sie gut und der Sound ist einfach mörderfett. Diese Platte ist einfach mal total lässig und genau das, worauf ich stehe, wenn ich gerade kein Geprügel hören will. Und das kommt ja in den besten Familien vor. Sauberes Teil!
www.wallofsleep.rocks.it


---Punkte: 9
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ØPSTAND - s/t LP-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 705
Diskographie-LP der, leider dahingeschiedenen, französischen Power-Violence-Götter. Drauf sind 25 Trax (inkl. CITIZEN ARREST-Cover) von der "No more police brutality" 7 Zoller, den Split Singles mit SEEIN RED und SPAZZ, sowie noch ein paar Compilation-Songs. Geboten wird, wie bereits erwähnt, rasender, hektischer Überschall-Power-Violence mit hysterischen Kreischgesang und der genau richtigen Sound-Quali, nicht zu glatt, nicht zu Keller (wenn das denn geht). Da stimmt wirklich alles: Sie sind zwar schnell, aber trotzdem (ein bischen) abwechslungsreich, zwar brutal aber nicht irgendwie "heavy" und bei dem Gesang spürt man förmlich die Spucke des Sängers in seinem Gesicht. Als Sahnehäubchen gibt es noch kurze, politische, schlagwortartige Texte (mit aaaaaaaauuuuuusführlichen Erklärungen. Et viola, fertig ist einer der besten Bands dieses Genres welche das Europa des letzten Jahunderts hervorgebracht hat. OK, ein kleines Manko gibt es natürlich auch noch, man hört nämlich alle 1,2 Sekunden den Sänger derbe laut einatmen und nach Luft röcheln, macht die Sache zwar irgendwie authentisch, nervt aber irgendwie doch ziemlich. ---Punkte: 9
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