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EXCITER - "Thrash, Speed, Burn"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Torsten
Zugriffe: 1210

EXCITER – ein Name, unzählige Klassiker. Und doch standen sie nie an der direkten Spitze der Metal-Bewegung. Die Kanadier waren immer eher Untergrund. Trotzdem (oder gerade deswegen) gibt es sie immer noch. Das sie in all den (auch oftmals bitteren) Jahren nichts verlernt haben, beweisen EXCITER mit der neuen Kraftrille „Thrash, Speed, Burn“. Klar, dass der Titel absolut Programm ist! Absolut Pflicht für jeden „Heavy Metal Maniac“ sowieso. So geil wie hier können eh nur EXCITER rumpeln. Diesen Sound erkennt man unter tausenden. John Ricci (git.) lässt sich einfach nicht unterkriegen, sammelt immer wieder neue Leute um sich und zieht sein Ding gnadenlos (gut) durch. Mit Kenny Winter hat Ricci einen neuen Sänger am Start, der sehr gut zum EXCITER-Sound passt. Seinem formidablen Vorgänger Jaques Belanger steht er in nichts nach. Eher glaube ich, dass der neue Mann noch mehr Feuer im Arsch hat und mehr Enthusiasmus an den Tag legt. Winter schafft zwar auch die hohen Töne, aber generell liegen die Stimmbänder etwas tiefer und klingen rauer. Das, wie gesagt, passt hervorragend zum EXCITER-Sound. „Demon’s Gate“, das Titelstück oder „In Mortal Fear“ sind obergeile Nackenbrecher. Bei „Crucifixion“ oder „Betrayal“ wird das Tempo verlangsamt, um den Nackenwirbeln etwas Pause zu gönnen. Letzterer Track kann überdies mit `nem motörhead - artigem Solo überzeugen. Die Spielzeit von „Thrash, Speed, Burn“ ist mit ihren gut 45 min optimal für den Genuss auf Vinyl gemacht – also ran midder Pladde! Alles in allem klingt „Thrash, Speed, Burn“ wie nur eine EXCITER – Scheibe klingen kann. Nix is’ geändert, aber alles ist gut! Geile Scheiße! Torsten ---Punkte: 9

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DAS ROTE UNIVERSUM-"Killer"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 943
DAS ROTE UNIVERSUM – „Killer“

(CD, Eigenproduktion)




Das ROTE UNIVERSUM ist zurück, und zwar mit einem „Killer“. Der Titel ist gar nicht mal überheblich gemeint, denn gleich im ersten Song erfährt man: „There is a killer in everyone“. Das ist natürlich gerade in Bezug auf Dremu richtig, auch wenn Hauptbandschlächter Lewe schon seit langem nicht mehr in die Tasten gehauen hat, he he!

Aber jetzt ma Butter bei die Fische: Die Scheibe ist wirklich ein Killer, vorausgesetzt man hört allerdings auch mal was Anderes als PISSCHRIST oder BRUTAL GLÖCKEL TERROR. Es geht mit ganz dezenten Einflüssen von KINGS X oder auch den BEATLES los, ufert in wilde Metal/Punk/Schrei-Abfahrten aus, wobei der höchst melodisch-melancholische Aspekt immer wieder die Überhand gewinnt. Die Gesänge wurden ganz klar mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, was die geilen mehrstimmigen Chöre und überhaupt sehr abwechslungsreichen Stimmen bezeugen, da wird geschrieen, geflüstert, gesungen und beschworen. Beachtlich sind auch die atmosphärischen Gitarren, man höre z.B. „The Living Dead“! Mein Fave ist „Sonne“, welches mit ’ner Art sakralem Mönchsgesang eröffnet wird: „Komm zu uns… Wir sind der Weg… Folge uns… Das Ziel ist rot“, bevor man einen schweren Groove mit kauzigen Vocals klöppelt. Einzig das BEATLES-Cover „I Want You (She’s So Heavy)“ finde ich nicht sonderlich originell, das wurde einfach schon so häufig gecovert.

Bei Interesse solltet ihr die Band mal genauer im Netz unter die Lupe nehmen, die Scheibe ist mit ’nem Perpetuum-Mobile-Booklet auch klasse aufgemacht.

www.rotesuniversum.de

www.myspace.com/dasroteuniversum




Philipp ---Punkte: 8
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BITUME-Gut im Trend

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Hannah
Zugriffe: 1071

BITUME - Gut im Trend

"Gut im Trend", so heißt das neue Album von Bitume aus Oldenburg,
welches vom Terrorgruppe-Sänger Archi Alert produziert wurde.
Auf der CD befinden sich 14 abwechslungsreiche, melodische
Punkrocksongs, u.a. der Song "1 Tag wie 100 fette Jahre",
bei dem Archi einen Vers singt. Auch geil ist der Song
"Ein schöner Tag am Hafen", den man sich zuvor schon auf der Bandhomepage
runterladen konnte. Ebenso genial sind die anderen 12 Songs,
von ruhig bis etwas schneller ist alles dabei, so wird
das Album nie langweilig und auch live kommen die neuen Songs gut an.

 

Review von: Campina 

---Punkte: 1

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Der Häuserfilm

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Kategorie: Bewegte Bilder
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Fabian
Zugriffe: 4573

Der Häuserfilm

Der Häuserfilm von Kiel...
Letzten Samstag sollte, 24 Jahre nach der ersten Uraufführung des Häuserfilms der Kieler Filmgruppe Chaos, die Premiere der restaurierten Fassung in der Pumpe in Kiel gezeigt werden. Wie es halt leider immer so ist, kommt man nie rechtzeitig to hus los, also trudelten wir ersten kurz vor 20 Uhr vor der Pumpe ein, um zu erfahren, dass der Saal restlos ausverkauft ist...

Glücklicherweise wurde uns mitgeteilt, dass der Film gegen 21 Uhr auch noch mal in der Meierei laufen sollte - puh Glück gehabt, wollte ich ihn doch unbedingt sehen...Also umgekehrt und gemütlich in die gute alte Alte Meierei gelaufen... Auf dem Weg leider noch einige unsympathische Zeitgenossen getroffen, da ein rechtes Hooligan-Konzert am Wasser stattfinden sollte....

Angekommen in der Meierei wurde noch fleissig auf- und umgebaut. Nach und nach füllte sich der Saal doch recht ansehnlich und wir hatten Glück so früh dagewesen zu sein, denn von weiter hinten hätten meine Augen wohl kaum richtig was mitbekommen.
Der Film behandelt die Hausbesetzerszene in Kiel in den frühen 80er Jahren...Habe ich als Nicht-Ur-Kieler Hausbesetzungen in den frühen 80ern immer in erster Linie mit Berlin, Hamburg und ev. noch Hannover assoziiert, muss ich doch nach und nach lernen (erste Aufklärungsarbeit leistete der "Meierei bleibt Pfeffer in der Suppe- Film), dass in Kiel in dieser Hinsicht einiges am Start war.
So standen anfang der 80er am Sophienhof, dort steht heute dieses unattraktive Einkaufszentrum, unglaublich schöne Altbauhäuser, die von Seiten der Stadt bzw. der Stadtplaner abgerissen werden sollten und in Folge der allgemeinen Wohnungssituation besetzt wurden. Einige der Besetzer taten sich zu der 'Filmgruppe Chaos' zusammen und hielten auf Super 8 Kameras das Geschehen fest. Das Ergebnis ist ein authentischer Film über die damalige Zeit, die jedoch auch eigene Standpunkte und Probleme kritisch hinterfragt. Der Film gibt interessante Einblicke in die politischen Diskussionen und Ereignisse der Zeit, der Ziele und Bedürfnisse der Besetzer und deren Probleme. Ebenso zeigt er aber auch die Radikalität, mit der Kiel sich seit den 80ern baulich verändert hat. Unglaublich viele Menschen schimpfen auf die Hässlichkeit der Stadt, aber als Leute auf diese Mißstände aufmerksam gemacht haben....

Einziges Manko des Films ist, dass er meiner Meinung mit knapp 3 Studen doch etwas zu lang ist, irgendwann schwindet die Konzentration. Hier wäre weniger ev. doch mehr gewesen, so schwer wie es sein wird, Material abzuschneiden an dem Erinnerungen und viel Arbeit hängen.

Im Nachhinein konnte man fast froh sein, nicht mehr in die Pumpe gekommen zu sein, da ich die Athmosphäre der Meierei vorziehe und es einfach ein gemütlicher Abend war.
Jeder der die Möglichkeit hat sich den Film anzuschauen sollte dies unbedingt tun oder sich die DVD besorgen, die es geben soll.

Ein riesen Dank geht an die Filmemacher, für den Film und für die Bereitschaft, diesen auch für die Meierei zur Verfügung zu stellen. Ein ebenso großer Dank geht an die Leute, die sich spontan bereit erklärt haben, eine zusätzliche Vorführung in der Meierei durchzuführen- das war spitze!

Ach ja und auf dem Heimweg noch freudig zur Kenntnisgenommen, dass an dem ewig leerstehenden Haus in der Preetzer Straße nun Plakate hängen, dass dieses Haus besetzt sei!
Während des Films wurde ganz kurz erwähnt, dass es auch in Gaarden ein besetztes Haus oder Häuser gab, worauf leider nicht genauer eingegangen wurde. Wenn jemand da Informationen hat, würde ich mich über Infos freuen...

 

Review by: Fabian 

---Punkte: 7
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PESTFEST-Demo 07

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 2503

PESTFEST – Demo 07

(MCD, Eigenproduktion)




Sechs räudige Punkrocksongs direkt aus dem Herzen des Flensburger Hafermarkts! PESTFEST reißen durch den Wechselgesang von Sängerin und Sänger mit, wobei die Stücke ungehobelt und direkt aus den Boxen rüpeln. Gefiel mir die Band live schon gut, hört man hier doch noch mehr Feinheiten raus, obwohl der Sound natürlich auch nicht der fetteste ist. Kommt aber angenehm dreckig und ballert auch genug, wenn man die Mühle schön weit aufreißt. Pestfest sind halt weniger für leise Zwischentöne zu haben, play loud mutha… Die Texte pendeln zwischen Deutsch und Englisch, möglicherweise dadurch bedingt, dass Sängerin Cec aus Norwegen kommt. Meine Highlights sind das erinnerungsträchtige „Herz“ (Die Zeile „Mein Herz schmerzt“ wird so schön rausgerotzt!) und dat gelungene UPROAR-Cover „Die For Me“.

Drei Euro an Sascha Bucher, Kappelner Str. 12, 24943 Flensburg, hier bei Dremu könnter direkt ’nen Song hören und noch mehr dort:

www.myspace.com/pestfest



Philipp

PESTfuckinFEST

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