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ENDORPHINS-Heir´s Pistol Kills His

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 837
ENDORPHINS - "Heir´s Pistol Kills His"

Hier kommt Musik für gute Laune und sonnige Tage. Die Jungs aus Flensburg drücken sich in ihrem Info selbstbewusst davor, Vergleiche zu anderen Bands zu ziehen, und das haben sie auch gar nicht nötig. Geboten wird schmissiger, energischer Rock mit einer gesunden Portion Dreck unter den Fingernägeln, der gleichzeitig aber auch mit klasse Melodien punkten kann. Die Gitarristen haben eine offenbare Schwäche für das Spiel von Josh Homme und Joe Strummer, der Sänger klingt in seiner Melodieführung manchmal nach Morrissey – kennt man den in dem Alter überhaupt? Dabei schlägt das Pendel weder so weit gen Pop aus, dass man Gefahr laufen würde, nicht ernst genommen zu werden, noch so weit Richtung Krach, dass man sich um eine große potenzielle Hörerschaft bringt. Mit anderen Worten: Mit ein bisschen Glück und Schneid könnte was draus werden. Die Songs sind gut gespielt und gesungen und für D.I.Y. hervorragend produziert – tatsächlich besser als vieles, was man kaufen kann. Es ist direkt schade, dass dies nur eine EP ist, denn ich könnte gut mehr davon vertragen als nur fünf Songs. Wer sich eine weitere talentierte Band aus der Gegend für faire 2,50 Oi zulegen möchte, der schaue mal hier:

myspace.com/endorphinsmusic

Review by Hendrik ---Punkte: 8
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SUFFERAGE -"Everlasting Enmity"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Torsten
Zugriffe: 1071

SUFFERAGE -"Everlasting Enmity"-Remission Records/Soulfood

 SUFFERAGE kennen keine Gnade! Kaum ist ein Jahr vergangen, schon steht wieder ein neues Album in den Startlöchern. Fünfzehn Songs mit einer Stunde Laufzeit hat sich die Band mal so eben – so scheint´s – aus dem Ärmel gezaubert. Und dabei steht der neue Brocken dem formidablen Vorgänger „Bloodspawn“ in nichts nach! Ganz im Gegenteil - „Everlasting Enmity“ lässt mal eben alles hinter sich, was je unter dem Namen SUFFERAGE veröffentlicht wurde! Trotz des Abgangs der langjährigen Sängerin Jasmin (und mittlerweile auch des Bassmanns Oli) zeigen die Hamburger keinerlei Schwäche und bringen ihr bisher gelungenstes Werk heraus. Druckvoll rauscht der etwas trockener klingende Sound aus den Boxen. Wie beim Vorgänger sind die Riffs wieder absolut packend und mächtig. Viel Wert wird immer noch auf die Blastbeats gelegt, doch diesmal klingen die Songs generell viel strukturierter und lassen anderen Stilmitteln mehr Raum. Da wären zum einen tolle Gitarrenharmonien wie in „A Slobbering Piece Of Shit“ oder „Insane Visions“. Zum anderen hätten wir da leichte Keybordsamples wie im Titelstück (ein doomig-schleppendes Monster, das übrigens rein instrumental daherkommt) oder Marschrhythmen und groovige Taktvorgaben. Alles nette Kleinigkeiten, die „Everlasting Enmity“ mehr und mehr zu einem Kleinod heranwachsen lassen. Der neue Frontmann Sebastian Fröhlich macht mit seinen Grunzlauten einem gewissen „Corpsegrinder“ alle Ehre und kann den Vergleichen mit seiner Vorgängerin gelassen entgegensehen. Apropos gelassen: im Allgemeinen fällt auf, dass das Tempo zwar gedrosselt wurde, dieses aber der Wucht und Brutalität der Neukompositionen keinen Abbruch tut. “Everlasting Enmity“ ballert mehr als amtlich! Den Vogel aber schießt ein Song namens „Red Sun Arise“ ab. Das Ding ist eine astreine Hommage an die Schweden-Könige AT THE GATES. Obwohl SUFFERAGE ja eher nach amerikanischem Death Metal klingen, ist ihnen damit ein genialer „Querschläger“ gelungen. Eins der vielen i-Tüpfelchen auf diesem großartigen Album.

 Review by: Torsten

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DEVASTATOR-"Beyond Massacre"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 1078

DEVASTATOR – „Beyond Massacre“

(CD, Eigenproduktion)

http://www.vampster.com/images/cdreviews/DevastatorBeyondMassacre.jpg


Wie mir Schreigräte Lenny mitteilte, habe der Albumtitel nix mit dem Debutalbum „Beyond“ von MASSACRE zu tun. Hätte ja sein können, behauptet Kam Lee immerhin, er höchstpersönlich habe das Death-Metal-Growlen erfunden. Und Death Metal bieten auch diese Jungs aus Hamburg, die letztes Jahr (siehe Livereview) im Vorprogramm von VADER überzeugen konnten. Mit Old School Death Metal à la MASSACE haben DEVASTATOR aber auch höchstens in vereinzelten Passagen zu tun, wenn mal das Tempo gedrosselt oder gar im AUTOPSY-Stil gegroovt wird. Eher erinnern die Hamburger an technischeren und schnelleren Stoff zwischen MORBID ANGEL, SUFFOCATION oder KRISIUN. Es wird punktgenau geblastet, messerscharf gerifft und der Gesang ist erfreulich eigenständig, gar charismatisch. Für ein Debut klingt das alles verflucht professionell, man hat auch offenbar die gesamte Bandkasse auf den Kopp gehauen und ist gleich zu den Stormwarrior-Jungs ins Thunderhall-Studio gegangen und hat den Scheiß danach von Andy Classen mastern lassen. Hört euch Knaller wie den Titelsong, „Spiritual Surgery“, „Beheaded“ oder „Pandemic Disease“ mal auf der MySpace-Seite an, der Tonträger an sich ist noch nicht erhältlich, die Devastatoren versuchen offenbar einen Deal zu ergattern. Warum nicht D.I.Y., Jungs?

www.myspace.com/officialdevastator




Philipp

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ANTITAINMENT-"Nach der Kippe Pogo!?"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 1099

ANTITAINMENT – „Nach der Kippe Pogo!?“

(CD, Kidnap Music)



ANTITAINMENT
AN-TI-TAIN-MENT

VIEL BESSER ALS DEINE BAND!



Fast komm ich mir ja blöd vor, diese Scheibe hier zu besprechen, denn sicher hat jede/r, der/die das hier liest, die Pladde eh schon. Und alle anderen sind sowieso doof!

Die wichtigste Frage war eigentlich, ob das Teil mit den gnadenlosen Qualitäten des Debuts mithalten kann. Zuerst wollte ich diese Frage schon mit einer negativen Antwort bescheiden, doch nach monatelangem Sezieren, Analysieren und äh Studieren, war mir die Antwort klar: FUCK YEAH, sie kann! Wieder diese völlig krasse Mischung aus allem, was lärmt und Spaß macht, da treffen Blastbeats auf Orgelattacken und der Moshpit tobt. Ich seh förmlich schon die Posi-Pyramiden auf dem nächsten ANTITAINMENT-Konzi vor mir. DIE TEXTE! Ohrwurmig und vertrackt zugleich kommt schon der Opener „Sechs-Tage-Woche-Gummimann“ mit dem geilen Refrain „Und dann klappt das vielleicht auch irgendwann,/ du kommst mit den Zähnen an die Füße ran / und verdienst dein Geld als Gummimann…“. Der Hammer auch „Waterride The Lightning“, in welchem die Antis beim Wasserrutschen ihre latente Neigung zur Homosexualität voll ausleben: „Das ist kein Teamsport, das ist Intimsport!“ Die Band zeigt in jedem Detail ihre Liebe zu den Facetten gepflegten Lärms, aber ein wahrer Fan muss natürlich kritisch sein, deshalb kriegen wir alle erstmal satt unser Fett weg, egal ob Hardcore/Punk, Metal oder Bluegrass-Liebhaber. „Auf den Platten, die ich mir hier kauf, ist immer nur dasselbe drauf. / Das ist echt schon recht langweilig, doch bevor hier alle gehen, / ist jeder der Songs mit Durchhalteparolen versehen“, heißt es treffend in „True Till Bored To Death“ und „We Are (Black) Metal Rap, ihr Wimps!“ muss man nicht weiter erläutern.

Okay, ein Blumenstrauß voller Melodien, ein Monument der Metal_Mosh_Maschine, ein – ach Schnauze, haut am besten den ollen Renke raus, der hat das Teil bei Zeitstrafe auf Vinyl im schicken Klappcover, Nerds bekommen eine Seriennummer mit den Zähnen eingeritzt.

http://www.myspace.com/antitainment



Philipp

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EURE ERBEN-

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 959

EURE ERBEN – „Eure Fäuste“

(MCD, Pängg Distribution)

Eure Erben



Nach der EP von 2006 knallen uns EURE ERBEN den nächsten Tonträger vor den Latz. EURE ERBEN sind, falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, die legitimen Nachfolger der Ruhrpott-Thrasher DARKNESS. Stilistisch knüpft man absolut am alten Stil an, konzentriert sich dabei mittlerweile ausschließlich auf deutsche Texte, die mindestens kritisch, wenn nicht gar politisch zu nennen sind.

Leider ist vorliegende Scheibe noch nicht der erwartete Longplayer, eher ein Appetizer zur Überbrückung. Los geht es mit zwei neuen Thrash-Granaten, die flott nach vorne gehen, „Eure Fäuste“ und „Schläfer“. Beide Stücke schaffen die geile Balance zwischen Aggression und Eingängigkeit, nicht zu technisch, nicht zu stumpf. Weiterhin haben EURE ERBEN noch vier Livesongs und ein Video („Gefrorene Bilder“) auf die EP gepackt, wobei die beiden genannten Stücke noch mal dabei sind. Da hätte man vielleicht andere Songs aus dem Repertoire wählen können, zumal die Liveversion von „Schläfer“ gleich auf die Studioversion folgt. Naja, dafür kommen die Songs gleich NOCH einen Tacken schneller und aggressiver. Dazu gibt es das DARKNESS-Stück „Burial At Sea“ in deutscher Version („Untergang“), bekannt schon von der Debut-EP, und eine weitere eingedeutschte DARKNESS-Nummer, „Wir brauchen Krieg“ („They Need A War“ im Original). Erstaunlich, wie zeitlos alte 80er Thrash-Klamotten immer noch klingen können!

Die Produktion der Livesongs ist übrigens schön knallig, auch die Stimmung kommt schön rüber. Fazit: Empfehlenswerte Platte, auch wenn es nicht viel Neues zu hören gibt. Jetzt aber her mit dem Longplayer, Jungs!

www.myspace.com/eureerben

 

Philipp

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