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JET LOVE-Real Love

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 896

JET LOVE – Real Love (Eigenproduktion)


Mit „Real Love“ kommt hier mal wieder eine Eigenproduktion aus dem schleswig-holsteiner Ländle an unsere geneigten Ohren. Soundmäßig muss man hier Abstriche machen, handelt es sich bei dem vorliegenden Werk offenbar um eine Bandraumaufnahme. Also eher ein klassisches Demo, welches mir als MP3-Version vorliegt. JET LOVE kommen aus Schleswig und setzen sich zusammen aus Hendrik - Guitar, Cap Chris Galaxy - Bass und Tobi Torpedo - Drums. Den Stil JET LOVEs würde ich mal als Schrammel-Punkrock bezeichnen. Dies ist durchaus nicht negativ gemeint, hat dieser Stil gerade auf dremufuestias viele Anhänger. „Real Love“ bietet echtes Garagen-Feeling. Die Songs sind durchweg im upper Midtempo-Bereich angesiedelt. Der Opener „Jet Love“ besticht durch den eingängigen Refrain, der den echten Höhepunkt des Werks bietet. Leider ist der Spannungsbogen nicht überall so gut gespannt wie beim Opener. In vielen der 9 Stücke verfangen sich JET LOVE in oft gehörten Punkrock-Standards, zudem würden solche feinen Hooklines wie in „Jet Love“ auch vielen der anderen Stücke guttun. Leider leidet die ganze Geschichte hier auch etwas unter dem mäßigen Sound, der das Ganze nicht besonders druckvoll rüberbringt. Mich würde mal interessieren, wie die Jungs so live abgehen. Ich kann mir vorstellen, dass die Band dort deutlich besser und druckvoller rüberkommt.

Offenbar gibt es auch eine neuere Veröffentlichung, die Band hat uns aber diese geschickt... 

Für ein erstes Demo völlig in Ordnung, doch Steigerungsmöglichkeiten sind noch vorhanden. Wenn ihr Interesse habt, dann könnt ihr reinhören unter

http://www.myspace.com/lovejet

oder Euch das Ganze bestellen (Preis ist mir nicht bekannt) bei der Band:

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Review by: Matt

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ESCAPADO -Initiale

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Micha Tunk
Zugriffe: 875

Auf diese Platte habe ich mich gefreut. Und gespannt war ich, auch nachdem bekannt war, dass die CD auf Grand Hotel Van Cleef erscheint. Mit diesem Label haben wohl die Wenigsten gerechnet.
Dann Mitte Juli der erste Vorgeschmack auf MySpace: Coldblackdeathbloodmurderhatem

achine ein großartiger Song, mit einem Zwischenteil, der das Wort Spannungsbogen neu definieren könnte.
Ja, und nun habe ich das ganze Album schon bestimmt 20x gehört, und meine anfängliche Begeisterung hat sich zu einem Zustand hysterischer, nicht zu bremsender Euphorie gewandelt. Mal im Ernst: Initiale ist so verdammt gut! Unverkennbar ESCAPADO, mit allem was ich und viele andere an dieser Band so mögen, nur ist alles hier noch kompakter, noch dichter arrangiert, vielleicht noch überraschender. Da darf auch mal ein Song komplett gesungen werden ( Solange Du weißt ), und das geht mindestens so unter die Haut wie die geschrienen Passagen. Das Laut/Leise-Spiel wirkt noch ausgefeilter; die Songs werden durch die gezielt eingesetzten ruhigen Parts dynamisch und spannend. Und das alles auch noch versehen mit einem Bombensound und gehüllt in ein feines Artwork da kann man ja nur ausflippen! Diese Platte wird mich durch die kalte Jahreszeit bringen und sicher darüber hinaus noch lange begleiten.

www.escapado.com
www.zeitstrafe.de
www.ghvc.de
Review by: Micha Tunk
Jetzt auch im dremufuestias-Mailorder!

---Punkte: 10

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JUST WENT BLACK-Embracing Emptiness (10-inch)

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Micha Tunk
Zugriffe: 984

Just Went Black   Embracing Emptiness  (10-inch)

Es ist mal wieder Zeit für ein völlig euphorisches Review:
Was JUST WENT BLACK auf dieser fein aufgemachten Platte (ich liebe ja Zehner) veranstalten ist definitiv eine Klasse für sich. Nach der großartiges  Tides  haben die Herren es wirklich geschafft sich noch mal zu steigern. Immer schön treibend und energisch, dabei EMOtional (hehe) und voller überraschender Momente. Und der Knüller sind diese wunderbaren Gitarrenmelodien! Überhaupt transportiert diese Musik für mich eine ganz eigene Stimmung. Irgendwie schwingt da immer so eine unterschwellige Melancholie mit.
Am besten hört ihr euch  Losing heart  auf deren MySpace-Seite an   vielleicht könnt ihr dann nachvollziehen was ich meine.
Leider nur fünf Songs + ein Instrumental. Ich will mehr!

10 Punkte

www.justwentblack.com
www.myspace.com/justwentblack

Review by: Micha Tunk

---Punkte: 10

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C-187-Collision

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 821

C-187 - "Collision"

Hier ist was für alle, die es gerne ungewöhnlich und anspruchsvoll haben. Bei der Beschreibung der Musik helfen in diesem Fall ganz gut die Namen der Beteiligten mit: Patrick Mameli (Pestilence) – Gitarre

Tony Choy (Cynic, Atheist, Pestilence) – Bass

Sean Reinert (Cynic, Death) – Schlagzeug

Tony Jelencovich (Transport League, B-Thong, M.A.N.) – Gesang

Bei der Besetzung liegt es schon mal nahe, dass die Musik irgendwie kompliziert ist. Vergleiche kann man sich schenken, denn C-187 ist es schon mit der ersten Platte gelungen, absolut unvergleichlich zu sein. Instrumental spielt sich alles ziemlich in der Mitte zwischen Metal und Jazz ab, wobei es neben eingängigen, mit geilen, fetten Riffs unterlegten Parts auch den totalen, unzählbaren Wahnsinn und völlig ausgeklinkte Soli gibt. Dabei driftet man nie in extreme Geschwindigkeiten ab wie etwa CONVERGE, ist aber auch nicht so zerhackt-monoton wie MESHUGGAH. Einzigartig wie gesagt, ich hab so was noch nie gehört. Großen Anteil an der Klasse der Platte hat der Sänger, der mit seiner sehr variablen Stimme meistens brüllt, manchmal singt und generell sehr viel Raum auf der Scheibe bekommt. Dem üblichen Instrumental-Showdown, den Ausnahmemusiker wie diese gerne vorlegen, steht in diesem Fall mit Jelencovich eine weitere, gleichberechtigte Ausnahmeerscheinung zur Seite. Schön, dass die übrigen drei das kapiert haben, denn der Gesang ist unglaublich auf den Punkt, aggressiv, interessant und – ganz wichtig bei derart komplizierter Musik – sehr eingängig arrangiert. Das führt dazu, dass man einerseits mit offenem Maul dasteht und sich einfach nur wundert, was die menschliche Motorik so alles hergibt, sich andererseits aber auch über richtige Hits wie „Collision“, „Roadblock“, „Homicide“, „P.C.P“ oder „Sidewalk Chalk“ freuen darf. Generell sind die Songs um die drei Minuten lang, endloses Gewichse gibt es also nicht. Man muss ja mit Superlativen immer ein wenig vorsichtig sein, aber ich würde sagen, dies ist die interessanteste, innovativste Band seit MASTODON, außerdem steht Kollegen wie VOIVOD, ALCHEMIST oder NEUROSIS jetzt eine weitere Göttercombo zur Seite, die sich jeder Kategorie entzieht und die einfach nur total geil ist.

ww.c-187.com

Review by: Hendrik 

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REDEMPTION-Origins Of Ruin

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 855

REDEMPTION – Origins Of Ruin

Boah, ich bin SEHR begeistert! Dies ist das Progressive-Metal-Album, auf das ich schon so lange warte. Hier werden alle Stärken dieses Musikstils perfekt gebündelt und die leider nicht gerade wenigen Schwächen komplett außen vor gelassen.

Diese Schwächen äußern sich oft in selbstverliebtem Gegniedel ohne stimmige Songs, 10-minütiges Gepröttel ohne Druck oder eieramputiert jaulende Sänger.

Hier nicht. Hier nicht, nix von alledem! Erstaunlich!

Die Band besteht zum Teil aus recht bekannten Musikern, zum Beispiel dem Gitarristen von Agent Steel und dem Sänger von Fates Warning, die zusammen auch noch die geile Rockband Engine machen.

Innerhalb einer Stunde wird von allen fünf Herren abgegöttert, das einem das Maul offen steht, aber es wird immer nur da gefrickelt, wo´s passt. Das bedeutet, dass die Chose ordentlich Schub hat und in „The Death Of Faith And Reason“ soviel Druck entwickelt, dass man sogar auf Augenhöhe mit Bolt Thrower liegt. Klingt ungewöhnlich, und das ist es auch. Kurz darauf versagt man dann wieder bei dem Versuch, den nächsten Part mitzuzählen. Die Gitarren sind brav runtergestimmt, so dass die fetten, eingängigen Riffs schön knallen.

Mit Superlativen soll man ja geizig sein, aber einen hab ich noch. Der Sänger singt mit einer angenehmen, natürlichen, eher tiefen Stimme und zaubert eine komplexe Ohrwurmmelodie nach der anderen aus den Stimmbändern. Die Platte ist eine einzige Gesangslinie.

Da ich immer Schwierigkeiten hatte, eine Prog-Band zu finden, die nicht mit irgendwas rumnervt, höre ich diese Scheibe seit nun schon Wochen fast nur noch. Es gibt immer wieder was Neues zu hören.

Allen Freunden anspruchsvoller Musik mit der nötigen Härte sei diese Platte dringend empfohlen. Mehr davon!

redemptionweb.com

Review by: Hendrik 

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