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GERIATRIC UNIT-"Nuclear Accidents"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 957
GERIATRIC UNIT – „Nuclear Accidents“
(MCD, Network Of Friends/Plastic Bomb Records)



GERIATRIC UNIT



Meine Güte, gibt es hier auf die Fresse! Nicht umsonst spricht Helge Schreiber (Plastic Bomb) von der „wichtigsten Platte, bei deren Veröffentlichung ich die Finger im Spiel gehabt habe“ (Plastic Bomb #58). Denn hier melden sich die ehemaligen HERESY-Mitglieder Kalv (b) und Steve (d) zurück. Mit zwei anderen Freaks haben sie sich zusammengetan, um dem alten Hyperspeed UK-Hardcore wieder Leben einzuflößen – 12 Jahre oder so nach HERESY… „OLD – FAST – LOUD“ heißt es dementsprechend im Booklet. Boah, hier wird eine krasse Energie freigesetzt und dazu wirkt dat dermaßen angepisst und böse, dass man beim Hören Lust darauf bekommt, irgendetwas kaputtzukloppen… Die Texte sind ebenfalls voller Wut („Kill The Pose“, „Too Dumb To Learn“), aber es ist auch Platz für Selbstironie, z.B. in dem herrlichen „Can’t Sleep“, wo Sänger Gords sein Leid über Schlaflosigkeit klagt („Up Again / Four AM / Up Again / Stomach Pain / I CAN’T SLEEP!“).


Philipp ---Punkte: 10
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SEVERED HEAD OF STATE-Power Hazard e.p.

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 917

 

SEVERED HEAD OF STATE - "Power Hazard" e.p.

Na Mensch, SHOS raffen sich noch mal auf und rotzen eine Platte ein. Das gute Stück heißt zwar „e.p.“, wird aber in der CD-Version durch die Songs von zwei 7“ ergänzt, so dass eine gute halbe Stunde Spielzeit rauskommt, was auch problemlos als LP durchgeht. Die in zwei gut klingenden Aufnahmesessions entstandenen Songs sind nicht ganz so heftig wie noch auf „Anathema Device“, alles ist etwas punkiger. Insgesamt hört man weniger raus, aus welchem Nest ein Großteil der Besetzung gefallen ist (Tragedy) und die spielerische Umsetzung ist um ein paar Klassen besser als auf der genannten LP. Das ist erstaunlich, denn ein Teil der Aufnahmen ist älter. Für alle, die auf politisch durchdachten Ami-Hardcore, also auf Deathreat, Aus-Rotten und Konsorten stehen, ist diese Platte eine gute Anschaffung. Und das umso mehr, als hier richtig coole Songs dabei sind. Schön, dass es sie noch gibt.

Review by: Hendrik 

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MATULA-Kuddel

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Micha Tunk
Zugriffe: 1083

MATULA – Kuddel LP (Zeitstrafe)

Punkrock mit Herz und Hirn. Melancholie trifft Euphorie, Resignation wird zur Aufbruchstimmung. Diese Texte! Diese Stimme! Dieser Sound! Das Artwork ist zum niederknien. Und dann der Chor am Schluss der Platte: Ein Planet – ohne Sinn – dreht sich um - die Sonne. Wunderbar. Punkt.

10 Punkte

Links: www.matula.tk
www.zeitstrafe.de

 

Review by: Micha Tunk

---Punkte: 10

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OPETH-Ghost Reveries

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Matt
Zugriffe: 741
OPETH - Ghost Reveries

Stockholm - Eine Tragödie ereignete sich in der schwedischen Metropole. ORPHANAGE liefen Amok und fraßen mehrere Bands auf, darunter vor allem TOOL, DREAM THEATRE und mehrere schwedische Death Metal-Bands. Anschliessend platze die Band und die Stückchen verteilten sich in den dunklen schwedischen Wäldern. Die Retter kamen zu spät. Es blieb Ihnen nichts anderes übrig, als die Stückchen einzusammeln und zu einem Silberling zusammenzupressen, welchen Sie dann unter dem Namen OPETH "Ghost Reveries" in diversen Plattenläden ausstellten.
Solcherlei Assiziationen kommen mir spontan, wenn ich dieses Meisterwerk von OPETH belausche. Da steckt vieles drin, genialer Gegrunze, abgewechselt durch cleanen, teils mehrstimmigen Gesang, wobei der Shouter beides drauf hat. Dazu verschachtelte 10 Minuten Songs, komplex, ohne überarrangiert zu sein, auf dem Grat zwischen langsamen Death Metal a la GOREFEST und 70er Rock wie DEEP PURPLE - auch die entsprechenden Orgelsounds gehören fest zu OPETHs Spektrum. Und von vorne bis hinten passt einfach alles zusammen. Unglaubliche Scheibe - mich hat im Metalbereich lange keine Scheibe mehr so begeistert - anhören!

Review by: Matt ---Punkte: 10
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ANNIHILATOR-Metal

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 1236

ANNIHILATOR - Metal

Endlich wieder mal ein gutes ANNIHILATOR-Album. Man wollte die Hoffnung schon fahren lassen, nachdem die letzten paar Scheiben entweder musikalisch nicht überzeugen konnten oder einfach indiskutabel klangen oder beides. Und der Name der Platte ist Programm. 10 Songs lang erhält man hier eine Demonstration dessen, was Metal ist (zumindest teilweise leider auch, was die Texte angeht). Nach wie vor interpretieren ANNIHILATOR den Begriff Metal auf einzigartige Weise, denn niemand klingt auch nur so ähnlich wie die Canucks. Und nach wie spielt Jeff Waters mit seinem super abgestoppten, super schnellen, super präzisen Riffing und seinen aberwitzigen, in Tempo und Speiltechnik absolut nicht nachvollziehbaren Soli in einer ganz eigenen Liga. Darüber hianus geben sich auf dieser Platte die Stargitarristen der Szene die Klinke in die Hand, in jedem Song duelliert sich einer mit Waters, und allesamt sind sie unglaublich (wobei nicht jeder mit dem Meister himself mithält). Die Bands, aus denen die Herren kommen, muss man sicher nicht alle mögen, aber was Amott, Loomis, Laiho & Co. hier abziehen, ist begeisternd. Schlagzeug spielt zum Glück der Beste, den ANNIHILATOR je hatten, Mike Mangini. Der ist nicht nur einer der besten der Szene, der ist einer der besten jeder Szene. Welche Genauigkeit, welche Geschwindigkeit.. Auch Sänger Dave Padden wurde endlich mal von der Leine gelassen, er singt und er schreit und er drückt dem Ganzen richtig geile Hooklines auf. Der Sound ist für Freunde von Natürlichkeit na klar nicht gerade optimal, aber zumindest klingt alles nach Instrument, sogar die Bassdrum. Dies sind eigentlich zwei Alben in einem: erstens ein wirklich hammergeiles Metal-Abum und zweitens eine Referenzplatte für Spieltechnik, sowohl für Gitarre als auch fürs Schlagzeug. Will man sowas sonst hören, muss man gewöhlich irgendwelche zergniedelten Solo-Alben von Prog-Typen ertragen, hier gibt´s das Ganze mit richtigen Songs. Chapeau! Am 11.Mai in Hamburg übrigens!

www.annihilatormetal.com

Review von: Hendrik

 

ANNIHILATOR Metal bei ebay ---Punkte: 9

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