GERIATRIC UNIT-"Nuclear Accidents"
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- Kategorie: Tonträger Reviews
- Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
- Geschrieben von Philipp Wolter
- Zugriffe: 957
(MCD, Network Of Friends/Plastic Bomb Records)
Philipp ---Punkte: 10
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SEVERED HEAD OF STATE - "Power Hazard" e.p.
Na Mensch, SHOS raffen sich noch mal auf und rotzen eine Platte ein. Das gute Stück heißt zwar „e.p.“, wird aber in der CD-Version durch die Songs von zwei 7“ ergänzt, so dass eine gute halbe Stunde Spielzeit rauskommt, was auch problemlos als LP durchgeht. Die in zwei gut klingenden Aufnahmesessions entstandenen Songs sind nicht ganz so heftig wie noch auf „Anathema Device“, alles ist etwas punkiger. Insgesamt hört man weniger raus, aus welchem Nest ein Großteil der Besetzung gefallen ist (Tragedy) und die spielerische Umsetzung ist um ein paar Klassen besser als auf der genannten LP. Das ist erstaunlich, denn ein Teil der Aufnahmen ist älter. Für alle, die auf politisch durchdachten Ami-Hardcore, also auf Deathreat, Aus-Rotten und Konsorten stehen, ist diese Platte eine gute Anschaffung. Und das umso mehr, als hier richtig coole Songs dabei sind. Schön, dass es sie noch gibt.
Review by: Hendrik
---Punkte: 8MATULA – Kuddel LP (Zeitstrafe)
Punkrock mit Herz und Hirn. Melancholie trifft Euphorie, Resignation wird zur Aufbruchstimmung. Diese Texte! Diese Stimme! Dieser Sound! Das Artwork ist zum niederknien. Und dann der Chor am Schluss der Platte: Ein Planet – ohne Sinn – dreht sich um - die Sonne. Wunderbar. Punkt.
10 Punkte
Links: www.matula.tk
www.zeitstrafe.de
Review by: Micha Tunk
---Punkte: 10
ANNIHILATOR - Metal
Endlich wieder mal ein gutes ANNIHILATOR-Album. Man wollte die Hoffnung schon fahren lassen, nachdem die letzten paar Scheiben entweder musikalisch nicht überzeugen konnten oder einfach indiskutabel klangen oder beides. Und der Name der Platte ist Programm. 10 Songs lang erhält man hier eine Demonstration dessen, was Metal ist (zumindest teilweise leider auch, was die Texte angeht). Nach wie vor interpretieren ANNIHILATOR den Begriff Metal auf einzigartige Weise, denn niemand klingt auch nur so ähnlich wie die Canucks. Und nach wie spielt Jeff Waters mit seinem super abgestoppten, super schnellen, super präzisen Riffing und seinen aberwitzigen, in Tempo und Speiltechnik absolut nicht nachvollziehbaren Soli in einer ganz eigenen Liga. Darüber hianus geben sich auf dieser Platte die Stargitarristen der Szene die Klinke in die Hand, in jedem Song duelliert sich einer mit Waters, und allesamt sind sie unglaublich (wobei nicht jeder mit dem Meister himself mithält). Die Bands, aus denen die Herren kommen, muss man sicher nicht alle mögen, aber was Amott, Loomis, Laiho & Co. hier abziehen, ist begeisternd. Schlagzeug spielt zum Glück der Beste, den ANNIHILATOR je hatten, Mike Mangini. Der ist nicht nur einer der besten der Szene, der ist einer der besten jeder Szene. Welche Genauigkeit, welche Geschwindigkeit.. Auch Sänger Dave Padden wurde endlich mal von der Leine gelassen, er singt und er schreit und er drückt dem Ganzen richtig geile Hooklines auf. Der Sound ist für Freunde von Natürlichkeit na klar nicht gerade optimal, aber zumindest klingt alles nach Instrument, sogar die Bassdrum. Dies sind eigentlich zwei Alben in einem: erstens ein wirklich hammergeiles Metal-Abum und zweitens eine Referenzplatte für Spieltechnik, sowohl für Gitarre als auch fürs Schlagzeug. Will man sowas sonst hören, muss man gewöhlich irgendwelche zergniedelten Solo-Alben von Prog-Typen ertragen, hier gibt´s das Ganze mit richtigen Songs. Chapeau! Am 11.Mai in Hamburg übrigens!
www.annihilatormetal.com
Review von: Hendrik
ANNIHILATOR Metal bei ebay ---Punkte: 9