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MURDER ONE -Some Things Are Better Left Un

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 895

MURDER ONE

Some Things Are Better Left Unsaid
Wieder so ne Band, von der keiner je was gehört hat und die einem gleich von Sekunde eins an kräftig was vors Fressbrett haut. Anders als viele aktuelle, extreme Metalbands setzten die Briten aber weder auf technische Finessen noch hohe Geschwindigkeiten. Diese Platte rockt und rollt und groovt und macht dabei einen höllischen Druck von unten raus. Die Musik setzt sich aus bekannten Stilmitteln in unerwartet effektiver Kombination zusammen. Zum einen ist da die allgemein tiefe Stimmung aller Instrumente (auch des Schlagzeugs), was eine massive Betonwand vor deiner Nase hochzieht, gegen die du dann die nächste Dreiviertelstunde deinen Wirsing schlagen kannst. Die schweinegeilen Riffs verbinden Elemente von CROWBAR, HELMET, PRONG oder auch ENTOMBED mit einer Atmosphäre, als wären KYUSS auf ultramiesem Crack hängengeblieben. Überkront wird das Ganze von zwei Sängern mit einer Mischung aus tiefen Shouts und hysterischem Gekeife. Und tatsächlich: sogar der Sound kann überzeugen. Die Produktion ist schön natürlich, aber fett und brutal und lässt zahlreiche renommierte Produzenten und teure Hochglanzplatten übelst alt aussehen. Texte sind nicht dabei, aber Songtitel wie "Where The Body Lay", "It Was Lies" oder "Start Of The War" sprechen für sich. Eine interessante, brachiale und mördercoole Platte.
mypsace.com/murderonesuck


Review by Hendrik

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DAS KLOWN-"Overtime"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 812

Das Klown 

 {mospagebreak}

DAS KLOWN „Overtime“(CD, Klownhouse Recordz) {mospagebreak}

Ist das ein Hammer! Die bald seit 20 Jahren aktiven LA-Hardcore-Punks hauen über das Kieler Label Klownhouse-Records ihren neuesten Longplayer raus. Es handelt sich zwar eher um eine Compilation von Songs, welche die Band in den letzten zehn Jahren aufgenommen hat, aber da ich bisher keinen Tonträger der Band besitze, kann mir das egal sein. DAS KLOWN (der verrückte Name entstand, weil einer der Bandmitglieder gerade den Film „das Boot“ gesehen hatte und die Band in einem Laden in einem Laden namens KlownClub oder so ähnlich geprobt hat) spielen VÖLLIG eigenständigen Hardcore/Punk. Den Begriff Hardcore sollte man hier im totalen Old School-Sinne verstehen, es schwebt der Geist ganz früher Ami-Klamotten in diesen Songs und diesem Gesamtklangbild. Zynischer, fieser Humor, wie wir ihn etwa von FEAR kennen, wird in abgefahrene Songs gepackt, die NICHT aus massiven Gitarrenwänden und Gebrüll bestehen, sondern völlig origineller Gitarrenarbeit und einer vor Ironie triefenden UND melodischen Stimme. Ich will gar keine Vergleiche bemühen, denn DAS KLOWN klingen doch SEHR eigenständig und zeitlos. 21 Kracher, die Hirn und Tanzbein auf Touren bringen! STAY DOWN WITH THE KLOWN!

{mospagebreak}

Das Klown

 {mospagebreak}http://www.myspace.com/klownhouserecordz {mospagebreak}Philipp ---Punkte: 10
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MISERY SYSTEM-"Deceitful Scenery"

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Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von Philipp Wolter
Zugriffe: 883
MISERY SYSTEM – „Deceitful Scenery“ (CD, Eigenproduktion) Misery System  Also, ich steh ja auf Überraschungen, hab ich das eigentlich schon mal erzählt? Und wennse denn auch noch positiv sind, freu ich mich ganz besonders. MISERY INDEX haben mich überrascht und zwar fucking positiv! Dachte ich zunächst, mich erwartet Metalcore von der Stange, so entpuppen sich MIISERY SYSTEM vielmehr als eigenständige Band mit Klassesongs und tollem Sänger. Die Jungs wollen sich ganz einfach unter Hardcore eingeordnet wissen und haben sich mit ihrem Flyer-Spruch „eine Fusion aus Intensität, Wut und Melancholie. Klischeelos. Ausdrucksstark.“ wirklich sehr gut selbst beschrieben. Wie erwähnt gefällt mir besonders des Sängers Goldkehlchen, denn der Gute vereint Aggression und Melodie, ist dabei weder Brüllaffe noch Emo-Student. Aber auch die Klampfer zocken abwechslungsreich und kloppen mal schwedisch anmutende Harmonien raus, lassen mal die Abrissbirne kreisen und scheuen aber auch nicht vor Akustik-Schweinereien zurück. Ich hoffe mal, dass die Band nicht irgendwann fette Budgets für Plastik-Produktionen investiert, denn der Silberling überzeugt gerade durch einen angenehm natürlich klingenden Sound. Schick aufgemacht isser auch, also ran an den Speck (bzw. besser Tofu).Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!www.misery-system.de Philipp ---Punkte: 9
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HEATHEN-victims of deception

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Zugriffe: 1674

HEATHEN - "victims of deception"

Wochenende, Klassikerzeit! Diesmal: HEATHEN. Sie gehörten zur zweiten Welle des Bay-Area-Thrash, kamen also kurz nach Metallica, Slayer, Exodus und Megadeth um die Ecke, dafür ungefähr gleichzeitig mit weiteren legendären Truppen wie Testament, Forbidden, Death Angel oder Vio-lence. Schon jetzt hat im Übrigen jeder Spätgeborene/Uneingeweihte genügend Bandnamen für den näxten Besuch im Secondhand-Laden erfahren. Aber zur Sache: HEATHEN haben nur 2 Alben auf die Kette gebracht, von denen dieses das letzte - und für meinen Geschmack stärkere - ist. Die Musik passt einerseits ins damalige Thrash-Raster, weil die typisch ruppigen Anti-Melodie-Riffgewitter allgegenwärtig sind. Andererseits unterschieden sich die Herren nun wieder ziemlich deutlich von ihren Mitstreitern. Die Songs waren komplex und fast durchweg recht lang (die Platte geht über eine Stunde) und der Gesang war etwas melodischer als bei den meisten anderen. Vielleicht vergleichbar mit dem Typen von Forbidden, nur ist Mr. HEATHEN technisch leider nicht so gut. Das ist auch schon der einzige kleine Kritikpunkt an der Platte, denn der Rest ist einfach genial. Gibt es eigentlich eine brutalere Art, Gitarre zu spielen, als Thrash? Es ist schnell, es ist aggressiv, und wie bereits erwähnt, gibt es keinen besseren Weg, jede störende Melodie aus dem Spiel zu verbannen und sie durch ruppige Aggression zu ersetzen. Womit wir beim springenden Punkt der Platte wären: was die Gitarristen hier abziehen, ist einfach mal unglaublich. WAS FÜR GEILE RIFFS!!! Dazu kommen Soloparts, in denen die beiden zeigen, dass sie mit Sicherheit zu den talentiertesten und versiertesten der damaligen Szene gehörten. Nicht umsonst spielten sie sowohl vor als auch nach HEATHEN in diversen, z.T. deutlich bekannteren Bands (z.B. bei Die Krupps). Aber das ist noch nicht alles: die Jungs können noch mit weiteren Pfunden wuchern. Da wären zunächst die politischen und immer wieder sehr religionskritischen Texte. Da war früher mal mehr Hirn im Metal als heute oder? Als letztes muss der Sound erwähnt werden, der für damalige Verhältnisse absolut over the top war und auch (bzw. gerade) heute Referenzklasse hat. Fett, transparent, natürlich. Wie geil, wie geil. Warum HEATHEN anders als viele andere genannte Bands irgendwie bei vielen nicht mehr so auf dem Schirm zu sein scheinen, verstehe ich nicht. Dieses Album muss jeder besitzen, der auf Thrash-Metal steht, basta. Ich weiß, was jetzt kommt, ist uncool (weil Werbung), aber trotzdem eine Empfehlung wert: irgend so´n Label, von dem ich noch nie was gehört hatte (Metal Mind) legt die ganzen alten Roadrunner-Klassiker aus der Zeit wieder auf, an die man heutzutage nur für extrem viel Knete oder garnicht mehr drankommt. Dabei sind die ersten paar Alben von Thrash-Truppen wie Sadus, Toxik, Realm, Xentrix und Atrophy, aber auch andere Richtungen wie Gorguts, Disincarnate oder Solitude Aeturnus. Alles Pflichtplatten. Ich drück jetzt noch mal Play.

heathenmetal.com

 

written by: Hendrik 

 

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VOMITORY-revelation nausea

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Kategorie: Klassiker Re-Visited
Veröffentlicht: Freitag, 01. Januar 2010 00:00
Geschrieben von hendrik
Zugriffe: 1853

VOMITORY - revelation nausea

Diese Platte und die ganze Band sollten viel bekannter sein. Hier ist wirklich für jeden was dabei, der auf so richtig extremes Gebolze steht. Das Grundgerüst besteht aus Old-School-Schweden-Deathmetal, wie ihn Entombed mal gemacht haben und Dismember heute noch machen, erweitert durch Blicke über den Tellerrand in Richtung Blastbeats, Grindcore und immer wieder gerne Crust. Und wenn sie dann das Tempo mal rausnehmen (selten), ist man sofort versucht, nachzuschauen, ob man da jetzt nicht unerklärlicherweise plötzlich Bolt Thrower hört. Aber diese Hommage ist sicher so gedacht. Überhaupt machen die Musik und die Typen, ähnlich wie bei BT, ein bisschen den Eindruck, als würde ein Haufen Zecken Metal spielen. Zusammen mit dem tiefen Gegrunze (klingt echt, aber ich würde den Harmonizer nicht ausschließen) und dem superfetten, sogar einigermaßen authentischen Sound ergibt sich eins der brutalsten Alben, die man so haben kann und sogar noch eines, das handwerklich hervorragend umgesetzt ist. Denn eins hört man: die üben viel, besonders der Schlagzeuger ist ne Rakete. Dies, meine Freunde, ist ein Pflichtalbum für alle, die behaupten, es wirklich derb zu mögen und trotz des geringen Alters (erschienen 2000) ein Klassiker. Übrigens: in einem Song singt Cliff von den Asi-Rentnern Driller Killer mit. Schön auf die Fresse.

www.vomitory.net

Hendrik

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